Masterarbeit, 2019
58 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
1. Theoretischer Hintergrund Depressionen
1.1 Beschreibung und Definition
1.2 Geschichte der Depression um Kindes- und Jugendalter
1.3 Klassifikation
1.3.1 ICD-10 Depressive Episode
1.3.2 Unterschiede in der Klassifikation ICD-10 und DSM-V
1.4 Prävalenz
2 Unterschiede depressiver Symptome von jungen Erwachsenen und Erwachsenen
2.1 Klinische Symptome von Depressionen im jungen Erwachsenenalter
2.2 Homogenität und depressive Symptome
2.3 Suizidalität und Suizide
2.4 Selbstverletzendes Verhalten
2.5 Substanzmittelmissbrauch
2.2 Weitere Symptome
2.7 Zusammenfassung
3 Fragestellung und Hypothesen
3.1. Herleitung der Fragestellung
3.2 Hypothesen
4 Material und Methode
4.1 Studiendesign
4.2 Fragebogen
4.3 Durchführung
4.4 Auswertung
4.5 Studienteilnehmer und Stichprobengröße
4.6 Datenvorbereitung und verwendete statistische Verfahren
5 Ergebnisse
6 Diskussion der Ergebnisse und Fazit
6.1 Ergebnisse
6.2 Design und Methode
6.3 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Unterschiede in der Ausprägung depressiver Symptome zwischen jungen Erwachsenen (16-25 Jahre) und Erwachsenen (26-59 Jahre) mit dem Ziel, spezifische Symptombereiche zu identifizieren, die bei jungen Erwachsenen stärker oder häufiger auftreten als bei der älteren Vergleichsgruppe.
1.2 Geschichte der Depression um Kindes- und Jugendalter
Noch vor etwa 37 Jahren wurden depressive Störungen bei Kindern- und Jugendlichen in der klinischen Praxis und der Wissenschaft kaum diskutiert. Lange galt die Meinung, dass Depressionen vor allem bis zur Pubertät und auch im jungen Erwachsenenalter kein ernstzunehmendes psychisches Problem seien. Zu Beginn der 80er Jahre setzte zu zunehmend die Sichtweise durch, dass depressive Symptome auch in der Adoleszenz auftreten und eine nicht zu unterschätzende Problematik aufweisen (Kovacs, et al., 1984). Ab da an wächst das wissenschaftliche Interesse. Gegenwärtig liegen diverse internationale Studien vor, die sich mit dem Phänomen depressiver Störungen im Kindes- und Jugenalter befassen. Hieraus resultieren erste Präventions- und Therapieansätze aber auch die Auffassung, dass depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter kein klar abzugrenzendes Störungsbild darstellen, sondern ein sehr heterogenes Phänomen mit fließenden, dimensionalen Abweichungen und Ausprägungen eines Spektrums darstellen, die häufig im Zusammenhang mit anderen Auffälligkeiten und psychischen Problemen in der Adoleszenz auftreten (Groen & Petermann, 2011).
Bereits im 2. Jahrhundert vor Christi konstatierte der griechische Arzt Rufus von Ephesus, dass es melancholische Zustände bei Jugendlichen gebe, nicht jedoch bei Kindern und Säuglingen (Jackson, 1986). Während im 19. Jahrhundert das Depressions- und Melancholiekonzept für Erwachsene zunehmend an Bedeutung gewann, fanden jüngere Altersgruppen in der Literatur kaum Berücksichtigung, allenfalls wurde von einer speziell für Mädchen auftretenden hysterisch geprägten Erscheinungsform berichtet, die durch Apathie und Verhaltensstörungen gekennzeichnet gewesen sei (Mehler-Wex, 2008).
1. Theoretischer Hintergrund Depressionen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Depression, beleuchtet die historische Entwicklung der Diagnose bei jungen Menschen und erläutert die Klassifikation nach ICD-10 und DSM-V.
2 Unterschiede depressiver Symptome von jungen Erwachsenen und Erwachsenen: Hier werden die spezifischen klinischen Symptome, Suizidalität, selbstverletzendes Verhalten und Substanzmittelmissbrauch im jungen Erwachsenenalter detailliert dargestellt.
3 Fragestellung und Hypothesen: Dieses Kapitel leitet aus der bestehenden Literatur die Forschungsfrage ab und definiert die zu prüfenden Hypothesen hinsichtlich der Symptome und deren Ausprägung.
4 Material und Methode: Die Autorin beschreibt das Studiendesign, die Stichprobenrekrutierung (N=296), das Erhebungsinstrument BDI-II sowie die statistische Auswertung mittels t-Tests.
5 Ergebnisse: Die statistischen Befunde zur Symptomschwere und zu den spezifischen Verhaltensauffälligkeiten in den beiden Altersgruppen werden präsentiert.
6 Diskussion der Ergebnisse und Fazit: Die Arbeit diskutiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund psychologischer Modelle wie der erlernten Hilflosigkeit und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Depression, junge Erwachsene, Adoleszenz, BDI-II, Suizidalität, selbstverletzendes Verhalten, Substanzmittelmissbrauch, Symptomunterschiede, stationäre Behandlung, Psychodiagnostik, affektive Störungen, ICD-10, DSM-V, psychische Gesundheit, klinische Symptomatik.
Die Master-Thesis befasst sich mit dem Vergleich depressiver Symptome bei jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 25 Jahren gegenüber Erwachsenen zwischen 26 und 59 Jahren in einem klinischen Setting.
Neben der allgemeinen Schwere depressiver Symptome fokussiert die Arbeit insbesondere auf Verhaltensauffälligkeiten, suizidales Verhalten, Selbstverletzungen sowie den Konsum von Alkohol und illegalen Drogen.
Das primäre Ziel ist es, Unterschiede in der Symptomatik und deren Ausprägung bei jungen Erwachsenen zu identifizieren, um zu einer besseren diagnostischen Sensibilisierung beizutragen.
Es handelt sich um eine Querschnittsstudie, bei der 296 stationäre Patienten mittels des Beck-Depressions-Inventars-II (BDI-II) befragt und die Mittelwerte der Altersgruppen mittels t-Tests verglichen wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Störungsbildes, die Herleitung spezifischer Hypothesen, die methodische Darlegung der Datenerhebung sowie die ausführliche Analyse und Diskussion der Studienergebnisse.
Wesentliche Begriffe sind Depression, Adoleszenz, Suizidalität, selbstverletzendes Verhalten und klinische Diagnostik.
Die Studie konnte zeigen, dass junge Erwachsene signifikant häufiger und schwerer unter suizidalen Gedanken leiden als die Vergleichsgruppe der erwachsenen Patienten.
Es zeigte sich eine signifikant höhere Prävalenz beim Konsum illegaler Drogen bei den jungen Erwachsenen, was die Arbeit als maladaptive Bewältigungsstrategie diskutiert.
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