Bachelorarbeit, 2019
54 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht die Legitimations- und Kooptationsfunktion des nordkoreanischen Nuklearprogramms unter Kim Jong-il und Kim Jong-un. Ziel ist es, den Beitrag des Programms zur Regimestabilität zu analysieren und die zugrundeliegende Motivation Nordkoreas zu erklären. Dazu wird das Drei-Säulen-Modell autokratischer Regimestabilität von Gerschewski (2013) angewendet.
Die Einleitung stellt das Forschungsfeld und die zentrale Fragestellung der Arbeit vor, welche die Verbindung zwischen dem nordkoreanischen Nuklearprogramm und der Regimestabilität untersucht. Anschließend wird das Forschungsdesign vorgestellt, welches auf der Methodik der Kongruenzanalyse basiert. Es werden die theoretischen Grundlagen des Drei-Säulen-Modells erläutert, mit dem die Legitimations- und Kooptationsfunktion des Programms analysiert wird.
Kapitel 3 befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Legitimation und Kooptation in Nordkorea. Es werden die zentralen Mechanismen untersucht, die das Regime zur Sicherung seiner Macht einsetzt. Kapitel 4 analysiert empirisch die Legitimations- und Kooptationsfunktion des Nuklearprogramms unter Kim Jong-il und Kim Jong-un. Es werden konkrete Beispiele aus der nordkoreanischen Politik und Gesellschaft aufgezeigt.
Nordkorea, Nuklearprogramm, Legitimation, Kooptation, Regimestabilität, Drei-Säulen-Modell, Kongruenzanalyse, Kim Jong-il, Kim Jong-un, Autokratisches Regime, Institutionelle Ausgestaltung
Es dient nicht nur der äußeren Sicherheit, sondern vor allem der internen Legitimation des Regimes und der Kooptation (Einbindung) wichtiger Eliten.
Dieses Modell erklärt die Stabilität autokratischer Regime durch die drei Säulen Legitimation, Kooptation und Repression.
Durch die Darstellung des Programms als nationale Errungenschaft und Schutzschild gegen äußere Feinde stärkt das Regime seinen Rückhalt in der Bevölkerung.
Kooptation beschreibt die Strategie, strategisch wichtige Akteure (z. B. Militärs, Wissenschaftler) durch Privilegien und Einbindung in Machtnetzwerke an das Regime zu binden.
Ja, zeitweise Verhandlungsbereitschaft wurde genutzt, um Sanktionen zu lockern oder Ressourcen zu gewinnen, ohne das Programm final aufzugeben.
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