Masterarbeit, 2020
125 Seiten, Note: 2,0
Die Masterarbeit befasst sich mit der Diagnostik und Überwachung von Demenz mithilfe von neurobildgebenden Daten. Ziel ist es, die Rolle der strukturellen Magnetresonanztomographie (MRT) bei der Früherkennung und Verlaufsbeobachtung von Alzheimer-Demenz (AD) bei Personen mit leichter kognitiver Störung (MCI) zu untersuchen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Demenzen allgemein und speziell der Alzheimer-Erkrankung ein. Sie beleuchtet die Problematik, die Zielsetzung der Arbeit sowie den Aufbau. Der theoretische Hintergrund behandelt die normalen Alterungsprozesse im Gehirn, die Differenzialdiagnose von Demenzen und die leichte kognitive Störung (MCI). Darüber hinaus werden die Besonderheiten des MCI bei AD, die Therapie- und Präventionsmöglichkeiten sowie die Epidemiologie und Diagnostik von AD erläutert.
Die Kapitel über Alzheimer als Kontinuumerkrankung und die verschiedenen Stadien von der präklinischen Erkrankung bis zum klinisch manifesten Demenzsyndrom vertiefen das Verständnis der Krankheit. Es wird das Kaskadenmodell der AD-Pathogenese und die morphologischen Veränderungen im Krankheitsverlauf beschrieben. Die Theorien zur Ätiologie der AD sowie die neuropathologische Forschung werden vorgestellt. Das Kapitel über bildgebende Verfahren fokussiert auf die Magnetresonanztomographie (MRT) als wichtige Methode zur Diagnostik von AD. Die Funktionsweise der MRT, die Durchführung der Untersuchung sowie die Bedeutung der Bildgebung bei MCI und AD werden erläutert.
Die Relevanz des Reviews wird dargelegt und die Fragestellung der Arbeit präzisiert. Das Kapitel Methodik beschreibt die Vorgehensweise des systematischen Reviews, einschließlich der Suchkomponenten, Ein- und Ausschlusskriterien, der Identifikation der Studien und der Auswahl der Datenbanken. Die Entwicklung des Suchstrings, die Verwendung von Synonymen, die Literaturverwaltung und die Datenextraktion werden detailliert beschrieben. Die potentiellen Biasrisiken der Studien und des Reviews werden ebenfalls beleuchtet.
Alzheimer-Demenz, leichte kognitive Störung (MCI), strukturelle Magnetresonanztomographie (MRT), Früherkennung, Biomarker, Systematisches Review, Neuropathologie, Morphologie, Kaskadenmodell, Bildgebung, Hirnstrukturen, Prävention, Diagnostik, Therapie, Forschung, Biasrisiko, Studienqualität.
Ziel ist die Identifikation spezifisch veränderter Hirnregionen in der MRT bei aMCI-Patienten, die später eine Alzheimer-Demenz entwickeln.
Der Precuneus wurde mittels struktureller MRT als eine wichtige Region für die Vorhersage der Konversion von MCI zu AD identifiziert.
Das DTI-Verfahren hilft dabei, Veränderungen in Regionen wie dem Fasciculus uncinatus und dem Genu Callosum zu erkennen, die als Prädiktoren infrage kommen.
aMCI steht für amnestic Mild Cognitive Impairment, eine leichte kognitive Störung mit Gedächtnisverlust, die oft eine Vorstufe der Alzheimer-Demenz darstellt.
Aufgrund des demografischen Wandels steigt die Zahl der Betroffenen, was eine frühzeitige Diagnostik zur besseren Versorgung und Planung unumgänglich macht.
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