Bachelorarbeit, 2017
142 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
1.1 Motivation
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
1.4 Firmenvorstellung
1.5 Projektvorstellung
2 BIM
2.1 Begriffsdefinition und wichtige Vorteile von BIM
2.2 Innovation durch Building Information Modeling
2.3 Arten der Umsetzung
2.4 Aktueller Stand in Deutschland/International
2.4.1 Stand in Deutschland
2.4.2 Stand International
3 Interoperabilität
3.1 Industry Foundation Classes (IFC)
3.2 Construction Process Integration (CPI)
4 Datenaufbereitung in ArchiCAD anhand des Projekts
4.1 Klassifizierung der Bauteile
4.2 Datenexport
4.2.1 RIB iTWO Plug-In
4.2.2 IFC Ablage
5 Datenverarbeitung in RIB iTWO
5.1 BIM Qualifier
5.1.1 Import
5.1.2 Datenqualifizierung
5.1.3 Export
5.2 Ausstattung
5.2.1 Modell Check
5.2.2 Leistungsverzeichnis und Quantity Takeoff
5.2.3 Zuordnung/ Bemusterung
5.2.4 Mengen und LV Aktualisierung
5.3 Modelländerungen
6 Kalkulation in RIB iTWO
6.1 Leistungsumfang der Angebotskalkulation
6.2 Hauptarbeitsschritte bei der Angebotskalkulation
6.3 Voraussetzung für die Kalkulation
6.4 Das Leistungsverzeichnis in der Kalkulation
6.5 Kataloge als Grundlage der Kalkulation in RIB iTWO
6.5.1 Zusammenhang Kataloge und Kalkulation
6.5.2 Beschreibung der Kataloge
6.6 Kalkulationsmethoden
6.6.1 Detaillierte Einzelkalkulation
6.6.2 Spaltenkalkulation
6.7 Standardfunktionen in der Kalkulation
6.8 Grundfunktionen in der Kalkulationstabelle
6.9 Die Kalkulation
6.9.1 Erstellung der Kataloge für die spätere Kalkulation
6.9.2 Kalkulation des Rohbaus
7 Problematik in der Datenübertragung
7.1 Datenaustausch
7.2 Erstelltes Objekt/ Objektgruppe in ArchiCAD
7.3 Mehrschichtige Bauteile
7.4 Detaillierungsgrad
8 Fazit
Ziel der Arbeit ist es, eine praktische Anleitung für die Massenermittlung und Kalkulation eines Gebäudemodells mithilfe von ArchiCAD und RIB iTWO zu erstellen. Hierbei wird der gesamte Prozess von der Datenaufbereitung in ArchiCAD über den Datenaustausch bis hin zur 3D-gestützten Kalkulation in iTWO untersucht, um die Interoperabilität der Programme und auftretende Herausforderungen im BIM-Prozess aufzuzeigen.
1.1 Motivation
Das Thema ‚Building Information Modeling (BIM)‘ hat uns von Anfang an aufgrund seiner Vielschichtigkeit und seiner innovativen Arbeitsweise nicht nur motiviert, sondern auch fasziniert.
Die Erfahrungen mit Building Information Modeling zeigen, wie stark die Entwicklung in den letzten Jahren vorangeschritten ist, jedoch stehen viele Firmen noch vor dem Problem, dass bei Änderung der Baupläne jene Neuerungen nicht schnell genug bei ihnen vorliegen. Diesen Prozess der Datenübertragung zu beschleunigen, stellte für uns einen großen Anreiz dar.
Diese Entwicklung würde bedeuten, dass sich auch in Deutschland die Abwicklung von Projekten sehr verändern wird. Öffentliche Ausschreibungen unterliegen bereits jetzt immer häufiger der Voraussetzung, BIM in das Bauvorhaben zu integrieren.
Die Idee ist es, durch ständige Aktualisierung des BIM-Modells in einem Schnittstellenprogramm den gesamten Bauprozess zu verbessern, und damit sinnvoll Zeit einzusparen. Ein großer Vorteil wäre zum Beispiel, bereits ein detailliertes 3D-Modell verfügbar zu haben, noch bevor die Bauarbeiten überhaupt begonnen haben.
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation der Autoren und die Zielsetzung der Arbeit, eine Anleitung für ein BIM-orientiertes Modell zu schaffen.
2 BIM: Dieses Kapitel definiert BIM, erläutert dessen Vorteile und den aktuellen Stand der Verbreitung in Deutschland und international.
3 Interoperabilität: Es wird die Bedeutung von Datenaustauschformaten wie IFC und CPI für die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Softwaresystemen erklärt.
4 Datenaufbereitung in ArchiCAD anhand des Projekts: Dieses Kapitel beschreibt, wie Bauteile klassifiziert werden müssen, um einen qualitätsgesicherten Datenaustausch zu gewährleisten.
5 Datenverarbeitung in RIB iTWO: Hier wird der Prozess des Datenimports, die Qualitätsprüfung im BIM Qualifier und die anschließende Ausstattung sowie Mengenermittlung detailliert beschrieben.
6 Kalkulation in RIB iTWO: Das Kapitel behandelt die Erstellung einer Angebotskalkulation, inklusive der Arbeit mit Katalogen, Kostenarten und verschiedenen Kalkulationsmethoden am konkreten Beispiel.
7 Problematik in der Datenübertragung: Es werden auftretende Herausforderungen wie Geometriefehler bei der Konvertierung, die Behandlung mehrschichtiger Bauteile und die Frage des notwendigen Detaillierungsgrads diskutiert.
8 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Normenanpassungen und einer effizienteren Datenbanknutzung in der Baubranche.
BIM, ArchiCAD, RIB iTWO, Massenermittlung, Kalkulation, Interoperabilität, IFC, CPI, Datenaufbereitung, Bauwesen, BIM Qualifier, Leistungsverzeichnis, Quantity Takeoff, Kostenarten, Modelländerung
Die Arbeit befasst sich mit der durchgängigen Nutzung digitaler Gebäudemodelle für die Massenermittlung und Kalkulation unter Anwendung der BIM-Methode.
Die zentralen Felder sind die BIM-Integration, die Datenaufbereitung in ArchiCAD, der Datentransfer zu RIB iTWO sowie die modellbasierte 5D-Kalkulation.
Das Ziel ist die Erstellung einer praxisnahen Anleitung, die aufzeigt, wie mittels ArchiCAD und RIB iTWO ein BIM-orientiertes Gebäudemodell für die Baupraxis kalkuliert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu BIM-Grundlagen und einer praktischen Implementierungsstudie anhand eines realen Erweiterungsprojekts in Traunreut.
Der Hauptteil erläutert detailliert die Schritte von der Klassifizierung der Bauteile über den Datenexport, die Bereinigung im BIM Qualifier bis zur Anwendung von Kostenkatalogen in der Kalkulation.
Die Kernbegriffe umfassen BIM, Interoperabilität, Massenermittlung, RIB iTWO, ArchiCAD, IFC, CPI, Kalkulationsmethoden und Datenqualität.
iTWO kann geänderte, neue oder gelöschte Objekte identifizieren, wobei die Verknüpfungen bei Geometrieänderungen erhalten bleiben, während neue Objekte eine erneute Bemusterung erfordern.
Mangelhafte Konvertierungen von IFC zu CPI können zu nicht geschlossenen Volumina oder fälschlicherweise erkannten Öffnungen führen, was die Mengenberechnung verfälscht.
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