Masterarbeit, 2017
77 Seiten, Note: 1,4
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit und zentrale Forschungsfragen
1.3 Methodische Vorgehensweise
2. Aktuelle Zukunftsstudien und Trends in der Veranstaltungsbranche
2.1 Überblick: Veranstaltungsbranche in Deutschland
2.2 Studie „Zukunft ermöglichen. Anforderungen an die Veranstaltungswirtschaft 2030“ (Hochschule Heilbronn)
2.3 Studie „Event der Zukunft“ (Zukunftsinstitut)
2.4 Studie „Future Meeting Space“ (GBC / EVVC / Fraunhofer IAO)
2.5 Zusammenfassung der Studien
2.5.1 Trends in der Veranstaltungsbranche
2.5.2 Fazit
3. Auswirkungen der Trends auf medientechnische Full-Service Dienstleister
3.1 Ausgangssituation und Rahmenbedingungen
3.2 Methodik der Experteninterviews
3.2.1 Planung und Durchführung der Experteninterviews
3.2.1.1 Erstellung des Interviewleitfadens
3.2.1.2 Pre-Test des Fragebogens
3.2.1.3 Auswahl und Kontaktierung der Interviewpartner
3.2.1.4 Durchführung der Experteninterviews
3.2.1.5 Protokollierung der Interviewsituation
3.2.2 Auswertung der erhobenen Daten
3.3 Ergebnisse der Experteninterviews
3.3.1 Gliederung der Ergebnisse
3.3.2 Allgemeine Trends und Veränderungen
3.3.3 Zukünftige Anforderungen an medientechnische Full-Service Dienstleister
3.3.4 Ansätze zur operativen Umsetzung
3.3.5 Weiterführende Ergebnisse
3.3.5.1 Kooperationen zwischen medientechnischen Dienstleistern und Veranstaltungslocations
3.3.5.2 Scheinselbstständigkeit und Geschäftsmodell Personaldienstleistungen
4. Schlussbetrachtung
4.1 Zusammenfassung
4.2 Eingrenzung der Ergebnisse
4.3 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, aktuelle Trends in der deutschen Veranstaltungsbranche zu identifizieren und deren Auswirkungen auf medientechnische Full-Service Dienstleister zu analysieren, um daraus Handlungsempfehlungen für die strategische Ausrichtung dieser Unternehmen abzuleiten.
Digitalisierung
Die veranstaltungsbezogenen Auswirkungen der Digitalisierung beschäftigen die Branche schon seit Jahren und es haben sich bereits viele digitale Veränderungen etabliert. So sind bspw. Live-Beiträge von Referenten aus der ganzen Welt schon länger ein gelebter Standard bei Veranstaltung und dass ganze Veranstaltungen am „Veranstaltungsort Internet“ stattfinden wurde bereits oben beschrieben. Aussagen der Experten wie „Der Trend geht dahin, dass alles digitaler wird“ oder „Die Digitalisierung wird teilweise erhebliche Veränderungen mit sich bringen“ bescheinigen allerdings, dass die Potentiale dieses Megatrends noch nicht ausgeschöpft sind. Bei der alltäglichen Arbeit von medientechnischen Dienstleistern zeigt sich dies u.a. dadurch, dass Anfragen vermehrt digital, z.B. in Form von E-Mails gestellt werden, was auf jüngere Verantwortliche in der Branche und deren zunehmende Nutzung von digitalen Medien zurückzuführen ist.
Bereits bei unzähligen Veranstaltungen wurden Veranstaltungs-Apps eingesetzt, die den Teilnehmern u.a. digital und papierlos Informationen und Unterlagen zu den Veranstaltungsinhalten bereitstellen. Diese Apps können auf den eigenen Smartphones und Tablets der Teilnehmer oder auf dafür bereitgestellten Geräten genutzt werden. Als erste vollständig papierlose Veranstaltung im deutschsprachigen Raum gilt die 12. Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik im Jahr 2015, bei der eine vollständige Substitution von Printprodukten durch digitale Technologien umgesetzt wurde.
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Motivation, Problemstellung sowie die Forschungsfragen der Arbeit vor und erläutert die methodische Herangehensweise zur Untersuchung der Veranstaltungsbranche.
2. Aktuelle Zukunftsstudien und Trends in der Veranstaltungsbranche: Hier erfolgt eine Analyse dreier relevanter Zukunftsstudien, um den Status quo sowie zentrale Entwicklungen und Megatrends der Branche aufzuzeigen.
3. Auswirkungen der Trends auf medientechnische Full-Service Dienstleister: Der Kernteil der Arbeit, in dem durch Experteninterviews spezifische Anforderungen und operative Lösungsansätze für Dienstleister in einem sich wandelnden Marktumfeld erarbeitet werden.
4. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, grenzt die Erkenntnisse wissenschaftlich ein und bietet ein abschließendes Fazit sowie einen Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf.
Veranstaltungsbranche, Medientechnik, Full-Service Dienstleister, Zukunftsforschung, Digitalisierung, Experteninterviews, Live-Kommunikation, Kundenbeziehungen, Fachpersonal, Innovationsmanagement, Veranstaltungs-Apps, Eventmanagement, Personalstruktur, Scheinselbstständigkeit, Strategische Beratung
Die Arbeit analysiert, wie sich aktuelle Trends und Megatrends in der Veranstaltungsbranche auf medientechnische Full-Service Dienstleister auswirken und welche Anpassungen diese Unternehmen vornehmen müssen.
Zentrale Themen sind die Digitalisierung, die veränderte Nachfrage nach Interaktion und Kurzfristigkeit, sowie die Bedeutung von Servicequalität und langfristigen Kundenbeziehungen.
Die Arbeit untersucht, welche Trends die Branche prägen, welche neuen Anforderungen an Produkte und Kompetenzen gestellt werden und wie Dienstleister sich konkret durch Maßnahmen operativ darauf vorbereiten können.
Es wird eine qualitative Forschungsmethode angewandt, die auf einer umfassenden Literaturrecherche (Sekundärdaten) und der Durchführung von Experteninterviews (Primärdaten) basiert.
Im Hauptteil werden zunächst Trends aus Zukunftsstudien extrahiert und anschließend durch Experteninterviews mit Branchenvertretern validiert und spezifisch auf die medientechnische Dienstleisterrolle angewendet.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Veranstaltungsbranche, Medientechnik, Full-Service Dienstleister, Digitalisierung und strategisches Zukunftsmanagement.
Die Arbeit identifiziert Kooperationen als strategisches Mittel, um durch Provisionsvereinbarungen und feste Partnerschaften die Auslastung zu sichern und die Serviceorientierung für Kunden zu erhöhen.
Die rechtliche Unsicherheit bei der Beauftragung freier Techniker durch den Rentenversicherung Bund zwingt viele Dienstleister dazu, ihr Geschäftsmodell zu überdenken und vermehrt auf fest angestelltes Personal zu setzen.
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