Fachbuch, 2021
125 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemaufriss und Ausgangspunkt der Betrachtungen
1.2 Fragestellung, Vorgehensweise und Anliegen
2 Die ambulante Behindertenhilfe
2.1 Schlaglichter auf historische Entwicklungslinien
2.2 Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen
2.3 Zwischenfazit
3 Design Thinking
3.1 Thematische Annäherungen
3.2 Anwendung von Design Thinking
3.3 Kritische Auseinandersetzung
3.4 Zwischenfazit
4 Schlussbetrachtungen
4.1 Organisationsentwicklung in der ambulanten Behindertenhilfe
4.2 Partizipative Organisationsentwicklung mittels Design Thinking
4.3 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, inwieweit Design Thinking als methodischer Ansatz geeignet ist, um Organisationsentwicklungsprozesse in der ambulanten Behindertenhilfe systematischer und partizipativer zu gestalten. Ziel ist es, einen praxisbezogenen Vorschlag zu entwickeln, wie Organisationen ihre partizipativen Strukturen stärken können.
3.1.2 Konzepte und Prinzipien
Angesichts der vielfältigen Diskussion über Auslegung und Anwendung von Design Thinking können die jeweils zugrunde liegenden Konzepte nicht im Einzelnen betrachtet werden. Es lassen sich jedoch zentrale Prinzipien und Elemente ausmachen, die sich in verschiedener Form oder mit veränderter Akzentsetzung in den unterschiedlichen Konzepten von Design Thinking wiederfinden. So basieren die verschiedenen Design Thinking-Konzepte allgemein auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen in einem die Kreativität fördernden Umfeld zusammenarbeiten, gemeinsam eine Fragestellung entwickeln, die Bedürfnisse und Motivationen von Menschen berücksichtigen und dann Problemlösungen und Ideen entwickeln, die mehrfach geprüft werden.
Eine für Europa richtungsweisende Interpretation geht von der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam (HPI D-School) aus. Design Thinking umfasst demnach drei Kern-Elemente: People – interdisziplinäre Teams, Place – variable Umgebung und Räume sowie Process – iterativer Design Thinking-Prozess. In ähnlicher Weise beschreiben Gürtler und Meyer (2013, S. 17) Design Thinking als „Verbindung der passenden Menschen mit den nötigen (Frei-)Räumen und der richtigen Herangehensweise.“
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, definiert den Problemaufriss und erläutert die Fragestellung sowie das wissenschaftliche Vorgehen der Arbeit.
2 Die ambulante Behindertenhilfe: Dieses Kapitel analysiert das Selbstverständnis, die historischen Entwicklungslinien sowie aktuelle Herausforderungen im Arbeits- und Geschäftsfeld der ambulanten Behindertenhilfe.
3 Design Thinking: Dieses Kapitel erläutert die Konzepte, Prinzipien und Methoden des Design Thinking und diskutiert dessen Anwendungsmöglichkeiten sowie Grenzen in der Sozialen Arbeit.
4 Schlussbetrachtungen: Dieses Kapitel führt die Ergebnisse zusammen, diskutiert Rahmenbedingungen für eine partizipative Organisationsentwicklung und gibt einen Ausblick auf die Relevanz des Themas.
Design Thinking, ambulante Behindertenhilfe, Organisationsentwicklung, Partizipation, Sozialmanagement, Soziale Arbeit, Innovationsmanagement, nutzerorientierte Gestaltung, interdisziplinäre Teams, Sozialwirtschaft, Veränderungsprozesse, digitale Transformation, Selbstbestimmung, Empowerment, Prozessgestaltung.
Die Arbeit untersucht die Eignung von Design Thinking als Methode zur Gestaltung von Organisationsentwicklungsprozessen innerhalb der ambulanten Behindertenhilfe.
Zentrale Themen sind die professionelle Organisationsentwicklung, die spezifischen Anforderungen der Behindertenhilfe, Methoden des Design Thinking und die Möglichkeiten zur Förderung von Partizipation.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Design Thinking Organisationen der Behindertenhilfe dabei unterstützen kann, Wandel und Veränderung systematischer und unter Einbeziehung der Beteiligten zu gestalten.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche und der theoretischen Auseinandersetzung mit Ansätzen aus dem Sozialmanagement und der Organisationsberatung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Behindertenhilfe, die theoretische Fundierung des Design Thinking und die kritische Analyse beider Ansätze im Kontext von Innovation und Organisationsentwicklung.
Design Thinking, Behindertenhilfe, Partizipation, Organisationsentwicklung, Soziale Innovation, Sozialmanagement, Nutzerorientierung.
Sie zeichnet sich durch die Trennung von Wohnen und Unterstützungsleistungen aus, wobei die individuellen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer im Zentrum stehen, anstatt einer institutionellen Versorgungslogik zu folgen.
Das BTHG fungiert als zentraler Treiber für eine stärkere Wirkungsorientierung und die Notwendigkeit, neue, effizientere Strukturen der Bedarfsermittlung und Leistungserbringung zu finden, was wiederum Innovationsdruck erzeugt.
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