Bachelorarbeit, 2020
282 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Hinführung zur Thematik
1.2 Aktueller Forschungsstand und Fragestellung
1.3 Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen des Product Placements
2.1 Definitionen des Product Placements
2.2 Einordnung in den Marketing-Mix
2.3 Gründe für die Entwicklung des Product Placements
2.4 Ziele des Product Placements
2.5 Markenimagetransfer durch Product Placement
3 Product Placement in Spielfilmen
3.1 Kontrolle vor Implementierung des Product Placements
3.2 Erscheinungsformen von Product Placement
3.2.1 Art des platzierten Objekts
3.2.2 Art des Mediums
3.2.3 Art der Gegenleistung
3.2.4 Art der Gestaltung
4 Inhaltsanalyse von Fahrzeugplatzierungen in drei Spielfilmen
4.1 Forschungsfragen und Auswertungsmaterial
4.2 Methode der Datenerhebung
4.3 Auswahl der Kategorien
4.3.1 Hauptkategorie 1: Filmgenre der Gattung Spielfilm
4.3.2 Hauptkategorie 2: Medieninduzierte Stimmung
4.3.3 Hauptkategorie 3: Modalität
4.3.4 Hauptkategorie 4: Handlungsintegration
4.3.5 Hauptkategorie 5: Prominenz
4.3.6 Hauptkategorie 6: Stellung des Fahrzeugs im Lebenszyklus
4.3.7 Hauptkategorie 7: Anbindung des Fahrzeugs an eine Filmfigur
4.3.8 Hauptkategorie 8: Beziehung zwischen Hauptfigur und Rezipient
4.4 Auswertung der empirischen Untersuchung
5 Schlussbetrachtungen
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern das Product Placement von Fahrzeugen in Spielfilmen dazu beiträgt, das Markenimage deutscher Automobilhersteller positiv zu beeinflussen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob durch eine strategische Integration von Fahrzeugen in die Spielfilmhandlung ein Imagetransfer vom Film bzw. der Filmfigur auf die Automobilmarke stattfinden kann.
1.1 Hinführung zur Thematik
Automobilhersteller stehen in ihrer täglichen Kommunikation immer wieder vor neuen Herausforderungen und müssen kontinuierlich neue Möglichkeiten finden die eigene Marke und ihre Fahrzeuge zu bewerben, um die Aufmerksamkeit der Rezipienten dauerhaft zu gewinnen. Die klassische Werbung reicht heutzutage oftmals nicht mehr aus, da das Meiden der Werbung durch den Rezipienten und der technologische Wandel zum Effizienzverlust dieser führen. Dieses Problem kann das Kommunikationsinstrument Product Placement umgehen, indem die zu platzierenden Fahrzeuge direkt in die Spielfilmhandlung integriert werden. So birgt das Instrument Product Placement großes Potential für die Unternehmenskommunikation und bietet neue Wege in die technologische Neuzeit mit Online-Streaming-Anbietern wie Netflix und Amazon Prime.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Product Placements ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Grundlagen des Product Placements: Hier werden Definitionen und die Einordnung in den Marketing-Mix erläutert sowie Gründe, Ziele und der Markenimagetransfer als theoretisches Fundament beleuchtet.
3 Product Placement in Spielfilmen: Das Kapitel behandelt die strategische Kontrolle, die verschiedenen Erscheinungsformen und die Arten der Gestaltung von Platzierungen im Medium Spielfilm.
4 Inhaltsanalyse von Fahrzeugplatzierungen in drei Spielfilmen: Es folgt die empirische Untersuchung anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse der Filme "Herbie - Ein toller Käfer", "Transporter - The Mission" und "Bumblebee".
5 Schlussbetrachtungen: Das letzte Kapitel fasst die theoretischen und empirischen Ergebnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage.
Product Placement, Automobilindustrie, Markenimagetransfer, Spielfilm, Marketing-Mix, Below-the-Line, Handlungsintegration, Rezipientenverhalten, Markenimage, Medieninduzierte Stimmung, Creative Placement, Fahrzeugplatzierung.
Die Arbeit befasst sich mit dem Kommunikationsinstrument Product Placement und dessen Anwendung durch Automobilhersteller in Spielfilmen, um das eigene Markenimage zu verbessern.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Product Placements, die Einordnung in den Marketing-Mix, sowie die empirische Analyse von Fahrzeugplatzierungen nach Kategorien wie Modalität, Prominenz und Handlungsintegration.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwiefern das Product Placement von Fahrzeugen in Spielfilmen zum Markenimage deutscher Automobilhersteller beiträgt.
Die Autorin führt eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring durch, um die Fahrzeugplatzierungen in drei ausgewählten Spielfilmen systematisch auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Placement-Grundlagen und eine empirische Analyse, in der drei Filme anhand eines Kategoriensystems in Bezug auf ihre Werbewirkung untersucht werden.
Die wichtigsten Begriffe sind Markenimagetransfer, Below-the-Line, Creative Placement, Handlungsintegration, Rezipientenverhalten und Markenprofilierung.
Diese drei Filme wurden gewählt, um verschiedene Jahrzehnte und Filmgenerationen (1968 bis 2018) abzudecken und eine breite qualitative Untersuchung der Fahrzeugpräsentation zu ermöglichen.
Die Identifikation des Rezipienten mit der Filmfigur ist entscheidend für den Imagetransfer; je stärker die Bindung, desto einfacher lässt sich der Zuschauer durch die in den Film integrierte Werbebotschaft beeinflussen.
Das Creative Placement, bei dem das Fahrzeug aktiv in die Handlung eingebunden ist, erweist sich als besonders effektiv, um Produkteigenschaften hervorzuheben und eine positive Markenassoziation beim Rezipienten zu erzeugen.
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