Fachbuch, 2020
116 Seiten
MANAGEMENT SUMMARY
Problemstellung und Zielsetzung
Vorgehensweise
Ergebnisse und Fazit
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Problembeschreibung
1.3 Ziele der Arbeit
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Wissenschaftstheoretischer Grundlagenteil
2.1 Blockchain-Technologie
2.2 Datenschutz und Privatsphäre auf der Blockchain im Kontext der Mobilität
2.3 Methoden und konzepte zur Technologiebewertung
2.4 Vernetztes und autonomes Fahren
3 Vorgehensweise & Methodik
3.1 Ökonomische Dimension
3.2 Technische Dimension
3.3 Gesellschaftliche Dimension
4 Beschreibung der Use cases
4.1 Supply chain management
4.2 Service-Optimierung
4.3 V2X-Kommunikation
5 Anwendung der Methodik
5.1 Prozessautomatisierung in globalen Produktionsnetzwerken
5.2 Nachverfolgbarkeit
5.3 Digitale Identitäten & individualisierte Nutzungsangebote
5.4 Reparaturlogging & Predictive Maintenance
5.5 Automatisierte Abrechnung
5.6 Nachrichtenintegrität & sichere Kommunikationskanäle
5.7 Anomalie-Detektion
5.8 Digitale Marktplätze
6 Fazit
6.1 Zusammenfassung
6.2 Kritische Würdigung
6.3 Mehrwert für die Wissenschaft
6.4 Mehrwert für die Praxis
6.5 Ausblick
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie im vernetzten und autonomen Fahren aufzuzeigen, eine Methodik zu deren Bewertung zu entwickeln und diese anhand verschiedener Anwendungsfälle zu prüfen.
1.1 Ausgangslage
Im Jahr 2009 wurde die Kryptowährung Bitcoin von einer Person oder Personengruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto entwickelt. Der Ursprung wird häufig mit dem mangelnden Vertrauen in Finanzinstitutionen nach der Bankenkrise in Verbindung gesetzt. Während die Kryptowährung einige Jahre lang von der Allgemeinheit überwiegend unbeachtet blieb, begeisterten sich Enthusiasten für die Möglichkeiten, die die dahinterstehende Blockchain-Technologie für das Revolutionieren bestehender Geschäftsmodelle, Branchen oder des Internets bietet.
In einem Blockchain-basiertem dezentralen Internet sind die Nutzer nicht mehr auf zwischengeschaltete Intermediäre zur Schaffung von Vertrauen angewiesen, denn die Integrität von Transaktionen wird durch die Anwendung von Algorithmen und Kryptografie sichergestellt. Aufbauend auf der Bitcoin-Blockchain wurde bald die zweite Generation von Blockchains entwickelt, welche die die Grundlage für Smart Contracts bietet. Smart Contracts automatisieren die Regeln, die mit Transaktionen auf Grundlage von Verträgen verbunden sind, und können so Intermediäre wie beispielsweise Notare ersetzen.
Nachdem Blockchain während der nächsten Jahre außerhalb von Tech-Kreisen nur wenig Aufmerksamkeit bekam, nahmen die Kurse 2017 an Fahrt auf. Im November und Dezember 2017 kam es zu einer rasanten Steigerung des Bitcoin-Kurses, begleitet von intensiver Berichterstattung seitens der Mainstream-Medien. Auch die Wirtschaft zog nach: Unternehmen fingen an, nach Anwendungsmöglichkeiten zu suchen, Startups und neue Kryptowährungen sprossen aus dem Boden und führten zu einer unübersichtlichen Landschaft an Lösungen für Probleme aller Art. Das Beratungsunternehmen Gartner sah Blockchain in seinem Hype Cycle 2017 im „Gipfel der überzogenen Erwartungen“ (vgl. Abb. 1). Diese Phase ist von intensiver Berichterstattung über Erfolgsgeschichten gekennzeichnet, oft begleitet von Misserfolgen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Blockchain ein, erläutert die Ausgangslage im Kontext der Automobilindustrie und definiert die Ziele und den Aufbau der Arbeit.
2 Wissenschaftstheoretischer Grundlagenteil: Hier werden die Grundlagen der Blockchain-Technologie, deren Kritikpunkte sowie Aspekte des Datenschutzes und der Mobilität dargelegt und Methoden zur Technologiebewertung vorgestellt.
3 Vorgehensweise & Methodik: Dieses Kapitel erläutert die entwickelte Evaluationsmethodik, welche ökologische, technische und gesellschaftliche Kriterien zur Bewertung von Blockchain-Use-Cases umfasst.
4 Beschreibung der Use cases: Hier werden acht konkrete Anwendungsfälle für Blockchain in der Automobilbranche entlang der gesamten Wertschöpfungskette systematisch vorgestellt und kategorisiert.
5 Anwendung der Methodik: In diesem Teil wird die in Kapitel 3 entwickelte Methodik auf die acht in Kapitel 4 beschriebenen Use Cases angewendet und diese werden einzeln bewertet.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, würdigt die Methodik kritisch und beleuchtet den Mehrwert für Wissenschaft und Praxis sowie mögliche zukünftige Entwicklungen.
Blockchain, Autonomes Fahren, Automobilindustrie, Technologiebewertung, Smart Contracts, Supply Chain Management, Datenschutz, Datensicherheit, V2X-Kommunikation, Mobility as a Service, Predictive Maintenance, Privatsphäre, Technikfolgenabschätzung, Innovationsmanagement, Use Cases.
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie spezifisch für die Automobilbranche, insbesondere im Kontext von vernetztem und autonomem Fahren.
Die zentralen Felder sind die technologische Bewertung von Blockchain-Anwendungen, die automobile Wertschöpfungskette sowie gesellschaftliche Fragestellungen wie Datenschutz und Privatsphäre im Mobilitätssektor.
Das Ziel ist es, Einsatzmöglichkeiten der Blockchain im autonomen Fahren aufzuzeigen, eine Bewertungsmethodik zu entwickeln und diese auf konkrete Anwendungsfälle anzuwenden, um deren Nutzen und Wirtschaftlichkeit objektiv beurteilen zu können.
Die Autorin hat eine Evaluationsmethodik aufbauend auf bestehenden Ansätzen der Technikbewertung (wie dem Technology Assessment) entwickelt, die ökologische, technische und gesellschaftliche Dimensionen kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Grundlagenteil, die Beschreibung der Evaluationsmethodik und die konkrete, kriteriengestützte Bewertung von acht Anwendungsfällen (Use Cases) in der Automobilindustrie.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Blockchain, autonomes Fahren, Automobilindustrie, Technologiebewertung, Smart Contracts und Datenschutz.
Die Arbeit sieht hier aus ökonomischer und technischer Sicht ein Empfehlungspotenzial zur Verbesserung bestehender Prozesse, mahnt jedoch an, gesellschaftliche Folgen wie drohende Rationalisierungen bei Arbeitsplätzen zu berücksichtigen.
Die Privatsphäre ist ein zentraler Aspekt, da Mobilitätsdaten hochsensibel sind; die Autorin betont die Notwendigkeit, Lösungen (wie Off-Chain-Speicherung) zu implementieren, um Konflikte mit der DSGVO zu vermeiden.
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