Bachelorarbeit, 2018
51 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
Theoretischer Teil
2 Spielanalyse
2.1 Quantitative Spielanalyse
2.2 Qualitative Spielanalyse
3 Standardsituationen
4 Zusammenfassung und Hypothesenbildung
Empirischer Teil
5 Methodik
5.1 Datenerhebung und Kategorisierung
5.2 Durchführung
5.3 Datenanalyse
6 Ergebnisse
6.1 Deskriptive Statistik
6.2 Hypothesenbezogene Auswertung
7 Diskussion
7.1 Methodendiskussion
7.2 Ergebnisdiskussion
8 Fazit
9 Abstract
Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, durch eine quantitative Analyse von 356 direkten Freistößen in der südkoreanischen K League Classic (2016) und der Primera División Profesional de Uruguay (2015/2016) Zusammenhänge zwischen verschiedenen Parametern der Freistoßausführung und deren Erfolgsaussichten aufzudecken, um so evidenzbasierte Grundlagen für die Spielanalyse und das Training zu schaffen.
2.1 Quantitative Spielanalyse
Der Begriff „Quantitative Spielanalyse“ definiert sich durch das Beobachten und die numerische Erfassung von Ergebnissen. Im Anschluss erfolgt eine entsprechende statistische Verarbeitung der erfassten Daten sowie eine Ergebnisdarstellung mit Hilfe von Tabellen oder Grafiken. Dies mündet in einer abschließenden fachlichen Interpretation (Winkler, 2000). Ziel der quantitativen Spielanalyse ist eine möglichst objektive Erfassung eines Spiels. Der Beobachter dokumentiert die Häufigkeiten bestimmter Spielaktionen. Diese sind „festgelegt“, „klar definiert“ und „kategorisiert“. Die vorher klar definierten Spielhandlungen werden nicht nur gezählt, sondern auch bewertet. Der Analyst differenziert zum Beispiel zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Aktionen (Buschmann, Krüger, Otto, 2013).
Zu den Vorteilen der quantitativen Spielanalyse zählt die hohe Objektivität, welche aus den klar definierten Kategorien und dem simplen Zählen der festgelegten Spielhandlungen resultiert. Die Ergebnisdarstellung lässt sich relativ einfach aufbereiten und veranschaulichen. Jedoch ergeben sich auch Nachteile bei der quantitativen Analyse. Da sich die beobachteten Aktionen meistens auf den Ball oder sein nahes Umfeld beschränken, ist es kaum möglich, gruppen- oder mannschaftstaktische Handlungen zu analysieren. Simple gruppentaktische Handlungen, wie Hinterlaufen oder Doppelpässe, können jedoch auch mit dieser Methode der Spielanalyse ausgewertet werden, da sich die beteiligten Spieler in der Nähe des Balls befinden. (Buschmann, Krüger, Otto, 2013).
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Standardsituationen im Profifußball heraus und begründet die Relevanz der quantitativen Untersuchung von Freistößen zur Leistungsoptimierung.
2 Spielanalyse: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der Spielanalyse, unterscheidet zwischen quantitativen und qualitativen Ansätzen und ordnet die systematische Spielbeobachtung in den sportwissenschaftlichen Kontext ein.
3 Standardsituationen: Das Kapitel bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Standardsituationen, beleuchtet Erfolgsfaktoren wie Torentfernung und Positionierung und zeigt die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen auf.
4 Zusammenfassung und Hypothesenbildung: Auf Basis der theoretischen Erkenntnisse werden in diesem Kapitel neun spezifische Forschungshypothesen abgeleitet, die den Zusammenhang zwischen Parametern wie Schusstechnik, Zielvorgabe und Freistoßerfolg untersuchen.
5 Methodik: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen der empirischen Datenerhebung von 356 Freistößen sowie die statistische Auswertung der Variablen mittels IBM SPSS Statistics.
6 Ergebnisse: Die Ergebnisse der Untersuchung werden hier deskriptiv und hypothesenbezogen dargestellt, wobei die statistischen Zusammenhänge zwischen den erhobenen Parametern und dem Torerfolg visualisiert werden.
7 Diskussion: Dieses Kapitel hinterfragt kritisch die methodische Vorgehensweise und diskutiert die statistischen Ergebnisse im Kontext der aufgestellten Hypothesen sowie vorhandener wissenschaftlicher Studien.
8 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Empfehlungen für die praktische Anwendung im Training sowie für zukünftige wissenschaftliche Studien.
9 Abstract: Der Abstract bietet eine komprimierte englischsprachige Zusammenfassung der Zielsetzung, Methodik und der zentralen Ergebnisse dieser Forschungsarbeit.
Fußball, Spielanalyse, Standardsituationen, Freistoß, Quantitative Spielanalyse, Qualitative Spielanalyse, Trefferquote, Torentfernung, Schusstechnik, Mauerbildung, Torwartverhalten, Leistungsanalyse, Statistik, K League Classic, Primera División Profesional de Uruguay
Die Arbeit untersucht systematisch die Effizienz und die Erfolgsfaktoren von direkten Freistößen im Profifußball auf Basis einer quantitativen Analyse.
Die Schwerpunkte liegen auf der Spielanalyse-Methodik, der Untersuchung von Schusstechniken, taktischen Entscheidungen bei Freistößen sowie dem Einfluss von Torwart- und Mauerverhalten.
Ziel ist es, den internationalen Forschungsstand zu erweitern und statistische Zusammenhänge zwischen Freistoß-Parametern (wie Distanz, Schussziel, Schusstechnik) und der Torerfolgswahrscheinlichkeit zu identifizieren.
Es handelt sich um eine quantitative empirische Untersuchung, bei der 356 Freistoßsituationen mittels Videosequenzen kategorisiert und anschließend mittels statistischer Verfahren (Chi-Quadrat-Test, Varianzanalyse) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Spielanalyse, die methodische Herleitung von Hypothesen, die Beschreibung des Datenerhebungsprozesses und die detaillierte Präsentation sowie Diskussion der statistischen Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Spielanalyse, Standardsituationen, Freistoß, Trefferquote und Leistungsdiagnostik beschreiben.
Die Analyse zeigt, dass der Schuss mit dem Innenspann im Vergleich zum Vollspann oder der Innenseite die höchste statistische Erfolgswahrscheinlichkeit für einen Torerfolg aufweist.
Die Daten bestätigen einen starken negativen Zusammenhang: Mit abnehmender Torentfernung des Freistoßes nimmt die Anzahl der Spieler in der gegnerischen Mauer zu, was deren Verteidigungsfunktion unterstreicht.
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