Fachbuch, 2020
86 Seiten
1 Einleitung
1.1 Fragestellungen und Methodik der Arbeit
1.2 Aufbau der Bachelorarbeit
2 Die wirtschaftliche und politische Ausgangssituation in China
2.1 Die wirtschaftliche Ausgangssituation
2.2 Die Innenpolitische Ausgangssituation in China
3 Die Neue Seidenstraße
3.1 Verlauf und Charakteristik der Landroute
3.2 Verlauf und Charakteristik der maritimen Seidenstraße
4 Finanzierungsgegebenheiten der neuen Seidenstraße
4.1 Institutionen der Finanzierung
4.2 Die Devisenreserven Chinas
4.3 Vergleich mit westlich geprägten Finanzierungstätigkeiten
5 Motivationen und potenzielle volkswirtschaftliche Effekte der Seidenstraße
5.1 Motivationen für die neue Seidenstraße
5.2 Potenzielle volkswirtschaftliche Effekte der neuen Seidenstraße
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das ambitionierte Projekt der „Neuen Seidenstraße“ und analysiert, inwieweit diese Initiative als globaler Wachstumsmotor fungieren kann. Der Fokus liegt dabei auf der Motivation Chinas für dieses Projekt, den Finanzierungsstrukturen sowie den potenziellen wirtschaftlichen Folgen für die partizipierenden Staaten.
3.1 Verlauf und Charakteristik der Landroute
Die Landroute der neuen Seidenstraße, die in der ‚One Belt One Road‘-Formulierung als Belt bezeichnet wird, verläuft hauptsächlich über die beiden Kontinente Europa und Asien. Der Startpunkt des ‚Silk Road Economic Belt‘ liegt in der Stadt Xian in Zentralchina, die Verbindungen führen durch insgesamt sieben chinesische Provinzen und verlassen das Land über die westliche, wirtschaftlich im Vergleich zum Rest von China eher unterentwickelte Provinz Xinjiang. Über unterschiedliche Routen führt das Netzwerk der Seidenstraße anschließend durch Zentralasien, den Nahen Osten und Russland nach Europa. Knotenpunkte in Westeuropa für die Landroute sind die Häfen in Duisburg und Rotterdam.
Da durch die unterschiedliche Länge der Routen und je nach durchquertem Land die Intensität der Zollabwicklung und die zurückzulegende Strecke variieren, lässt sich keine einheitliche Transportdauer festlegen. Dadurch liegt die Dauer für den Transport der Waren von China bis Westeuropa inklusive Vor- und Nachlaufzeit zwischen 20 und 25 Tagen. Im Vergleich dazu benötigt der Seetransport von Waren inklusive Vor- und Nachlauf 30-35 Tage.
1 Einleitung: Einführung in das Thema, Darlegung der Forschungsfragen und der wissenschaftlichen Methodik sowie ein Überblick über den Aufbau der Arbeit.
2 Die wirtschaftliche und politische Ausgangssituation in China: Untersuchung der wirtschaftlichen Lage Chinas, insbesondere des BIP-Wachstums und des Handels, sowie die innenpolitische Situation und ihre Herausforderungen.
3 Die Neue Seidenstraße: Detaillierte Darstellung der Routenführung sowohl auf dem Landweg als auch über die maritime Route inklusive der strategischen Charakteristika.
4 Finanzierungsgegebenheiten der neuen Seidenstraße: Analyse der Finanzierungsquellen, wie Policy Banken, der Silk Road Fund und die Rolle der Asiatischen Infrastruktur Investment Bank (AIIB).
5 Motivationen und potenzielle volkswirtschaftliche Effekte der Seidenstraße: Beleuchtung der innen- und wirtschaftspolitischen Beweggründe Chinas sowie Analyse der Auswirkungen auf Transportkosten, Handelskosten und die Armutsentwicklung.
6 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse und Einordnung der Ergebnisse hinsichtlich der Forschungsfragen.
Neue Seidenstraße, One Belt One Road, China, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Finanzierung, AIIB, Devisenreserven, Welthandel, Handelskosten, Transportzeiten, Überproduktion, Renminbi, Geopolitik, Außenhandel.
Die Arbeit analysiert das Projekt der „Neuen Seidenstraße“ unter ökonomischen Gesichtspunkten, insbesondere in Bezug auf die chinesische Motivationslage, die Finanzierungsstrukturen und die Auswirkungen auf beteiligte Volkswirtschaften.
Die Untersuchung umfasst die wirtschaftliche Ausgangssituation Chinas, die Dimensionen und Routen der Seidenstraße, die Finanzierungsmechanismen sowie die volkswirtschaftlichen Effekte auf beteiligte Länder.
Ziel ist es zu prüfen, ob die Neue Seidenstraße tatsächlich als globaler Wachstumsmotor dienen kann und welche ökonomischen und politischen Hintergründe für China dabei eine Rolle spielen.
Die Arbeit basiert auf einer Sekundärforschung, bei der volkswirtschaftliche Kennzahlen und Berichte internationaler Institutionen ausgewertet und diskutiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ausgangssituation in China, die Routenführung der Seidenstraße, eine detaillierte Betrachtung der Finanzierung durch Banken und Fonds sowie die Untersuchung der wirtschaftlichen Motivationen und Folgen des Infrastrukturausbaus.
Die zentralen Begriffe sind Neue Seidenstraße, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Finanzierung, Handelsvolumen und Geopolitik.
Obwohl China die AIIB offiziell als multilaterales Projekt darstellt, deutet die zeitliche Nähe der Gründung und die Art der finanzierten Projekte auf eine enge Verbindung und strategische Unterstützung der Seidenstraße durch die AIIB hin.
Unter anderem dient der massive Infrastrukturausbau dazu, die im Inland entstandenen Überkapazitäten (besonders in der Schwerindustrie wie Stahl) abzubauen, indem durch neue Bauprojekte im Ausland eine künstliche Nachfrage geschaffen wird.
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