Bachelorarbeit, 2018
90 Seiten, Note: 2.0
1. Einleitung
1.1 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
A. Theoretischer Teil
2. Fußball – Erklärung eines Massenphänomens
2.1 Warum Menschen ins Fußballstadion gehen
2.2 Fußballberichterstattung im TV – ein geschichtlicher Überblick
2.3 Fußball – Ein Thema für den Alltag
3. Social Media – Eine neue Form der Kommunikation
3.1 Web 2.0 – Die Revolution des Internets
3.2 Social Media – Eine thematische Annäherung
3.3 Vorzüge von Social Media
3.4 Einsatz von Social Media
4. Einsatz von Social Media in der deutschen Fußball-Bundesliga
4.1 Social Media als Teil des Identitäts- und Beziehungsmanagement
4.2 Social Media – Teil des Entertainments der Fußball-Bundesliga
4.3 Second Screen – Mehr als nur Fernsehen
4.4 Facebook-Live – Das Fernsehen der Zukunft?
4.5 Formel E – Eine neue Form der Zuschauerpartizipation
5. Umfrage „Einflussnahme der Fans auf die Fußball-Bundesliga
B. Empirischer Teil
6. Methode
6.1 Stichprobe
6.2 Durchführung der Datenerhebung
6.3 Aufbau des Fragebogens
6.4 Das Kano-Modell
6.5 Die Kano-Methode
6.6 Forschungshypothesen
7. Ergebnisse
7.1 Deskriptive Statistik
7.2 Hypothesenüberprüfung
7.3 Auswertung des Kano-Modells
8. Diskussion
9. Fazit
10. Ausblick
11. Anhang
11.1 Fragebogen
11.2 Ergebnisse der Umfrage
11.3 Auswertung des Kano-Modells
Die Arbeit untersucht die aktuelle Relevanz von Social Media in der deutschen Fußball-Bundesliga und erforscht mittels einer empirischen Umfrage, inwieweit Fußballfans sich eine verstärkte Einflussnahme auf Ereignisse im Umfeld der Liga wünschen und welche Rolle dabei moderne Technologien spielen.
2.1 Warum Menschen ins Fußballstadion gehen
Nach Moser möchten die Besucher eines Fußballspiels „Bedürfnisse und Sehnsüchte ausleben, die im Alltag nicht befriedigt werden“ (Moser, 2012, S. 68). Dabei ist das Fußballstadion ein Ort, wo der moderne Mensch „sich […] seiner alltäglichen Zwänge entledigen und seinen Gefühlen freien Lauf lassen kann“ (Happel, 1996, S. 16). Doch welche Sehnsüchte und Wünsche lassen die Zuschauer Woche für Woche in den Stadien zusammenkommen? Für Moser sind es Bedürfnisse nach Gemeinschaft, Kontinuität und Identifikation. Außerdem die Möglichkeit der Einflussnahme, sowie die Gelegenheit Affekte und Emotionen auszuleben (vgl. Moser, 2012, S. 68). Für das Verständnis der Arbeit, ist eine genauere Betrachtung der Bedürfnisse nach Gemeinschaft und Identifikation neben der Möglichkeit der Einflussnahme notwendig.
Ein Großteil seiner Attraktivität zieht der Fußball daraus, dass der Verlauf des Spiels und damit auch das Ergebnis unvorhersehbar sind. Auch wenn zwei qualitativ unterschiedlich starke Mannschaften aufeinandertreffen, besteht die Chance, dass das schwächere Team den Favoriten schlägt. Für Moser haben hierbei nicht selten die Fans einen tatsächlichen und imaginären Einfluss auf das von Eventualitäten und Zufälligkeiten geprägte Spiel (vgl. Moser, 2012, S. 68). So wird der Fan gerne als „zwölften Mann“ tituliert oder von einem Heimvorteil gesprochen (vgl. Moser, 2012, S. 75).
1. Einleitung: Stellt die Relevanz von Social Media im modernen Fußball dar und definiert die Zielsetzung der Bachelorarbeit.
2. Fußball – Erklärung eines Massenphänomens: Analysiert die soziologischen Hintergründe der Faszination Fußball und die Entwicklung der TV-Berichterstattung.
3. Social Media – Eine neue Form der Kommunikation: Definiert Web 2.0 sowie Social Media und erläutert deren Kernfunktionen und Einsatzbereiche.
4. Einsatz von Social Media in der deutschen Fußball-Bundesliga: Untersucht die praktische Anwendung von Social Media durch Profiklubs, inklusive Second Screen und Fan-Partizipation.
5. Umfrage „Einflussnahme der Fans auf die Fußball-Bundesliga: Leitet die empirische Analyse ein, die das Ziel hat, das Interesse der Fans an Mitbestimmung zu prüfen.
6. Methode: Beschreibt das methodische Vorgehen der Studie, insbesondere die Stichprobe, das Kano-Modell und die aufgestellten Hypothesen.
7. Ergebnisse: Präsentiert die deskriptiven Daten, die Überprüfung der Hypothesen sowie die Ergebnisse der Kano-Analyse.
8. Diskussion: Interpretiert die gewonnenen Ergebnisse und setzt sie in den Kontext der theoretischen Grundlagen.
9. Fazit: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Partizipationswünsche der Fans.
10. Ausblick: Gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des digitalen Fußballs und die Balance zwischen Innovation und Tradition.
11. Anhang: Enthält den verwendeten Fragebogen sowie die detaillierten Ergebnisse der Umfrage und der Kano-Modell-Auswertung.
Fußball-Bundesliga, Social Media, Fan-Engagement, Partizipation, Kano-Modell, Second Screen, Identitätsmanagement, Beziehungsmanagement, Live-Streaming, Fanbindung, Sportmanagement, Online-Umfrage, Fußballberichterstattung, User-Involvement, Digitale Transformation
Die Arbeit analysiert den Wandel der deutschen Fußball-Bundesliga im Kontext der digitalen Kommunikation und untersucht, inwieweit Fans mittels Social Media aktiv Einfluss auf das Geschehen rund um den Fußball nehmen möchten.
Die Arbeit verknüpft die soziologischen Aspekte der Faszination Fußball mit den technologischen Entwicklungen im Bereich Social Media, Second Screen und moderner Fan-Interaktion.
Das Hauptziel besteht darin, herauszufinden, ob und in welchem Umfang Fußballfans sich eine Mitgestaltung an verschiedenen Bereichen (z.B. Pressekonferenzen, Trikotdesigns) wünschen und wie diese Wünsche von den Klubs in eine Strategie eingebettet werden können.
Der Autor verwendet einen gemischten Ansatz: einen theoretischen Teil zur Literaturanalyse und einen empirischen Teil, in dem mittels eines quantitativen Fragebogens und der Kano-Methode die Erwartungen der Fans klassifiziert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block, der die Grundlagen von Fußball und Social Media erläutert, und einen empirischen Block, der die Umfrageergebnisse zur Partizipation der Fans detailliert statistisch auswertet.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Fußball-Bundesliga, Social Media, Fan-Engagement, Partizipation und das Kano-Modell definieren.
Untersucht wurden unter anderem die Einflussnahme auf Pressekonferenzen via Facebook-Live, die Gestaltung von Trikots und Vereinslogos, die Wahl des „Man of the Match“ sowie die Bestimmung von Elfmeterschützen.
Die Studie zeigt, dass Fans zwar offen für eine stärkere digitale Einbindung sind, jedoch klare Grenzen ziehen: Partizipation wird im Umfeld des Spiels begrüßt, direkte Eingriffe in den sportlichen Wettbewerb (wie bei Elfmeterschützen) werden jedoch mehrheitlich abgelehnt.
Die Analyse verdeutlicht, dass jüngere Teilnehmer unter 30 Jahren signifikant aktiver in sozialen Medien unterwegs sind, um sich über Fußball zu informieren, als ältere Generationen.
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