Bachelorarbeit, 2019
43 Seiten, Note: 1,1
I. Einleitung
II. Die Zusammenarbeit von Michael Kamen und Metallica
III. Das Arrangement von „Master of Puppets“
III.1. Das Songwriting
III.2. Der Klang und die Arbeitsweise von Tontechniker Flemming Rasmussen
III.3. Michael Kamens orchestrale Interpretation von „Master of Puppets“
III.3.1. Intro I u. II
III.3.2. Strophe I, II u. III
III.3.3. Pre-Chorus I, II u. III
III.3.4. Chorus I, II u. III
III.3.5. Interlude I
III.3.6. Interlude II, III und Kirk Hammetts Gitarrensolo
IV. Das Arrangement von „Enter Sandman“
IV.1. Das Songwriting
IV.2. Der Klang und die Arbeitsweise von Produzent Bob Rock
IV.3. Michael Kamens orchestrale Interpretation von „Enter Sandman“
IV.3.1. Intro I, II, u. III
IV.3.2. Strophe I, II u. III
IV.3.3. Pre-Chorus I, II u. III
IV.3.4. Chorus I, II u. III
IV.3.5. Gitarrensolo
IV.3.6. Interlude und Outro
V. Auswertung der Analyse
VI. Fazit
Diese Arbeit untersucht, wie der Komponist Michael Kamen klassische Orchestrierung mit dem Sound der Metal-Band Metallica verbindet. Im Fokus steht eine vergleichende Analyse der Orchesterarrangements der beiden Songs „Master of Puppets“ und „Enter Sandman“, um die kompositorischen Strategien und die Integration des Orchesters in die bestehende Klangwelt der Band zu ergründen.
III. Das Arrangement von „Master of Puppets“
Die Band, die schon mit dem Album „Ride the Lightning“ bewiesen hatte, dass sie längere und technisch anspruchsvolle Songs schreiben konnte, nahm sich für das Album „Master of Puppets“ vor, zwar längere, aber auch mehr instrumentierte Songs zu kreieren, wie James Hetfield berichtet: „It was more of a challenge to write a long song that didn’t seem long.“ Mit sehr genauem Gitarrenspiel sollte, gekoppelt mit einem dichten Klangspektrum und dem Hervorheben der Stimmung jedes Songs, auf der Basis einer gemeinsamen Arbeit der Bandmitglieder am Album, dies gelingen.
Insgesamt war die Zielsetzung, laut Produzent Flemming Rasmussen: „[…] to do Ride the Lightning better, louder, more well played, better songs. Just Ride the Lightning times ten in terms of sound.” Trotz hochgesteckter Ziele, erscheint es als ob die Band mit einer gewissen Unbeschwertheit an die Arbeit zu ihrem dritten Album herangegangen war: „We were just kids. We were part of a music scene, a movement. At the time, we weren’t aware of the possibilities”. Dass sie das Album in gerade mal acht Wochen geschrieben haben, bestätigt außerdem die unkomplizierte Herangehensweise. Wie genau die Band nun den längsten und progressivsten Song des Albums arrangiert hat, soll nun anhand des im Vordergrund stehenden Gitarrenspiels erklärt werden.
I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zusammenarbeit von Michael Kamen und Metallica ein und definiert die Problemstellung der Integration eines Orchesters in bestehende Rock/Metal-Songs.
II. Die Zusammenarbeit von Michael Kamen und Metallica: Dieses Kapitel erläutert den Entstehungsprozess und die organisatorischen Rahmenbedingungen des S&M-Projekts.
III. Das Arrangement von „Master of Puppets“: Dieser Abschnitt analysiert das Songwriting, die Rolle der Tontechnik sowie die detaillierten orchester-arrangierten Teile des Songs „Master of Puppets“.
IV. Das Arrangement von „Enter Sandman“: Dieses Kapitel beleuchtet das Songwriting, die Arbeit mit Produzent Bob Rock und die orchestrale Interpretation von „Enter Sandman“.
V. Auswertung der Analyse: Die Auswertung vergleicht die unterschiedlichen Ansätze Kamens bei beiden Songs und reflektiert über die kreativen Unterschiede im Orchesterarrangement.
VI. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Gleichberechtigung von Band und Orchester in der musikalischen Umsetzung.
Metallica, Michael Kamen, S&M, Orchesterarrangement, Master of Puppets, Enter Sandman, Thrash Metal, Musikproduktion, Komposition, Gitarrenriff, Klassik, Sounddesign, Bob Rock, Flemming Rasmussen, Musiktheorie.
Die Arbeit analysiert die Orchesterarrangements von Michael Kamen für die beiden Metallica-Songs „Master of Puppets“ und „Enter Sandman“ und untersucht, wie klassische Elemente in das Metal-Genre integriert wurden.
Im Zentrum stehen das Songwriting der Originale, die Rolle der Produzenten bei der Gestaltung des Sounds sowie die spezifischen instrumentalen und harmonischen Techniken, die Kamen bei der Orchestrierung anwandte.
Ziel ist es zu klären, wie Michael Kamen auf die unterschiedlichen musikalischen Strukturen (progressiv vs. kompakt) der beiden Songs reagiert und welche Stilmittel er nutzt, um dem Orchester einen gleichberechtigten Platz einzuräumen.
Die Untersuchung erfolgt durch eine vergleichende Analyse der Orchesterarrangements auf Basis der Partituren des Komponisten sowie durch die Einbeziehung von Interviews und Rezensionen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Songaufbau, den Aufnahmebedingungen der Alben und der anschließenden sektionsweisen Analyse der Orchesterarrangements (Intro, Strophen, Chorus, Soli).
Metallica, Orchesterarrangement, Michael Kamen, Musikproduktion, Songwriting und progressive Musik sind die zentralen Begriffe der Analyse.
Die Analyse zeigt, dass der progressive, riffreiche Charakter von „Master of Puppets“ mehr kreative Spielräume für das Orchester ließ, während das kompakte Songwriting von „Enter Sandman“ zu einem zweckmäßigeren, unterstützenden Arrangement führte.
Die Produzenten Flemming Rasmussen und Bob Rock prägten den spezifischen Bandsound, der wiederum die Ausgangslage für Kamens Arbeit bildete – etwa durch die Trockenheit des Klanges oder die Gewichtung von Bass- und Gitarrenfrequenzen.
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