Masterarbeit, 2019
51 Seiten, Note: 1,7
1. Der Weg zu einer langen und vertrauensvollen Beziehung
2. Merkmale des klassischen Key-Account-Managements
2.1. Key-Account-Management in der Industrie
2.1.1. Das St. Galler Key-Account-Management-Konzept nach Belz, Müllner, Zupancic
2.1.2. Key Account Management nach Hans Sidow
2.1.2.1. Die 4 Ebenen des Key-Account-Managements
2.1.2.2. Die 10 Elemente des Key-Account-Managements
2.1.3. Key-Account-Management nach Hartmut Biesel
2.1.3.1. Die effiziente Key-Account-Management-Organisation
2.1.3.2. Die Gestaltung einer Key-Account-Management-Strategie
2.2. Key-Account-Management in der Unternehmensberatung
3. Das kundenzentrische Key-Account-Management-Modell
3.1. Rahmenbedingungen
3.1.1. Strategie
3.1.2. Organisation und Struktur
3.1.3. Team
3.1.4. Personalentwicklung
3.1.5. Incentivierung
3.1.6. Corporate Identity und Image
3.2. Technisches Umfeld
3.2.1. Costumer-Relationship-Management
3.2.2. Big Data
3.2.3. Künstliche Intelligenz, Data Mining, Machine Learning, Chatbot und Robotics Process Automation
3.2.4. Dashboards
3.2.5. App
3.2.6. Knowledge Management
3.2.7. IT-Mitarbeiter
3.3. Persönliche und strategische Kundenbeziehung
3.3.1. Key-Account-Management-Team
3.3.2. Netzwerk und Kontakte
3.3.3. Strategie
3.3.4. Entwicklung und Maßnahmen
3.3.5. Controlling
4. Eine erfolgreiche Beziehung zwischen Kunden und Key-Account-Team
Die Arbeit untersucht, wie ein effizientes und kundenzentrisches Key-Account-Management-Konzept speziell für die Branche der Unternehmensberatungen entwickelt und implementiert werden kann, um langfristige Kundenbeziehungen zu stärken. Dabei werden bestehende Industrie-Methoden mit modernen technologischen Ansätzen und beratungsspezifischen Anforderungen verknüpft.
3.1.2. Organisation und Struktur
In dieselbe Richtung wirkt die angemessene Einordnung im Firmenorganigramm. Hier empfehlen Belz et al. entweder eine Linienorganisation oder eine Matrixorganisation oder die Platzierung des Key-Account-Managements als Stabsstelle. Sowohl in diesem als auch in deren Modell empfiehlt sich Letztere am wenigsten. Eine Stabsstelle hat per Definition eine beratende Funktion und ist somit nicht geeignet, die nötigen Schritte direkt auszuführen und zu wirken. Da die Linienorganisation erfahrungsgemäß die höchste Effizienz gewährleistet, vorausgesetzt, das Key-Account-Management ist hierarchisch hoch genug angesiedelt, empfiehlt sich eine solche Einordnung (vgl. Belz, Müllner und Zupancic 2015).
Für das kundenzentrische Modell werden die Anforderungen des St. Gallener Key-Account-Management intensiviert. So wird hier ein Team – egal ob national oder weltweit – pro Key-Account gebildet, das exklusiv für einen Kunden zuständig ist (mehr dazu im Punkt 3.1.3.Team). Das heißt, ist der Kunde zentral oder dezentral angesiedelt, wird sich das Key-Account-Management-Team dessen Struktur anpassen, um den bestmöglichen Service zu generieren. Zudem ist davon auszugehen, dass im Beratungsgeschäft meist projektbezogen gearbeitet wird und verschiedene Teams bei dem Kunden vor Ort sind. Der Key-Account-Manager, als Kontaktperson für den Kunden, ist zumeist das Senior Management in Form von Managern, Direktoren oder Partnern (vgl. Jeschke 2007, S. 206).
1. Der Weg zu einer langen und vertrauensvollen Beziehung: Das Kapitel führt in die Notwendigkeit langfristiger Kundenbeziehungen über den reinen Verkauf hinaus ein und skizziert das Ziel der Arbeit, einen praxisorientierten Leitfaden für Unternehmensberatungen zu erstellen.
2. Merkmale des klassischen Key-Account-Managements: Es werden etablierte Theorien und Modelle (u.a. von Sidow, Belz, Biesel) analysiert, die als Grundlage für das Verständnis von Key-Account-Management in der Industrie und im Consulting dienen.
3. Das kundenzentrische Key-Account-Management-Modell: Dieses Kernkapitel stellt das entwickelte Modell vor, das auf den drei Säulen Rahmenbedingungen, technisches Umfeld und persönliche Kundenbeziehung basiert.
4. Eine erfolgreiche Beziehung zwischen Kunden und Key-Account-Team: Das Fazit fasst zusammen, wie das entwickelte Konzept durch die Kombination moderner Technologie und menschlicher Empathie den Aufbau nachhaltiger, vertrauensvoller Kundenbeziehungen in der Beratung ermöglicht.
Key-Account-Management, Unternehmensberatung, Kundenbeziehung, Kundenzentrierung, Strategieplanung, CRM, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Netzwerk, Personalentwicklung, Beratungsqualität, Serviceerlebnis, Geschäftsentwicklung, Kundenbindung, Organisationsstruktur
Die Arbeit behandelt die Konzeption und Implementierung eines modernen, kundenzentrischen Key-Account-Management-Ansatzes speziell für Unternehmensberatungen.
Die zentralen Felder umfassen strategische Rahmenbedingungen, IT-gestützte Daten- und Informationssysteme (CRM, KI) sowie die Gestaltung persönlicher und langfristiger Kundenbeziehungen.
Das Ziel ist die Erstellung eines praxisnahen und akademisch fundierten Modells, das Unternehmensberatungen dabei unterstützt, ihre besten Kunden durch spezialisierte Teams effizienter zu betreuen.
Es erfolgt eine fundierte Analyse und Synthese bestehender Literatur und Industriemodelle, die für den speziellen Kontext der Unternehmensberatung adaptiert und durch innovative technologische Aspekte erweitert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse klassischer Ansätze, die Herleitung eines eigenen kundenzentrischen Modells in drei Ebenen und die detaillierte Darstellung notwendiger Werkzeuge und Erfolgsfaktoren.
Key-Account-Management, Unternehmensberatung, Kundenzentrierung, CRM, Künstliche Intelligenz und Kundenbindung sind die prägenden Begriffe.
Moderne Analysetools wie KI und Machine Learning sind für das Verständnis von Kundenbedürfnissen in komplexen Branchen essenziell, um wettbewerbsfähige und individualisierte Lösungen anzubieten.
Der Key-Account-Manager fungiert oft als Partner oder Senior Manager und ist die zentrale Schnittstelle, die sowohl fachliche Beratungskompetenz als auch strategische Entwicklung für den Kunden steuert.
Es rückt den Kunden in den Mittelpunkt und integriert technologische Innovationen (KI, App-Dashboards) fest in den Prozess, um ein vollumfängliches Kundenerlebnis über alle Ebenen hinweg zu gewährleisten.
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