Bachelorarbeit, 2019
66 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit analysiert das Phänomen des Signaling im Konsum, indem sie die relevanten Bereiche und Phänomene der bisherigen Forschung beleuchtet. Dabei untersucht sie die Methoden und Ergebnisse der Studien zu den Triebkräften, Mechanismen und Auswirkungen von konsumbezogenem Signaling. Die Arbeit zielt darauf ab, die bestehende Literatur zu diesem Thema zusammenzufassen, die Forschungsergebnisse zu systematisieren und zu kategorisieren sowie theoretische und praktische Implikationen abzuleiten.
Das erste Kapitel führt in das Thema Signaling im Konsum ein und unterstreicht die Bedeutung von Identitätsexpression und Selbstbild im Konsumverhalten. Es definiert den Begriff des Konsums und skizziert die drei zentralen Beiträge der Arbeit.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Definition und den Konzeptionen von Signaling. Es analysiert verschiedene Ansätze zur Definition des Begriffs, insbesondere die Theorien von Prelec und Bodner (2003) und Bem (1964) sowie die Erkenntnisse von Bénabou und Tirole (2004) und Dunning (2007). Der Begriff des Selbst-Signalings wird vorgestellt und in Beziehung zu den genannten Theorien gesetzt.
Kapitel 3 untersucht die Adressaten von Signaling-Entscheidungen im Konsum. Es differenziert zwischen Signaling gegenüber dem Selbst und gegenüber anderen und analysiert die jeweiligen Entscheidungen in Bezug auf Produktkategorie, -typ, Markenwahl und Preisgestaltung.
Signaling im Konsum, Selbst-Signaling, Identitätsexpression, Konsumverhalten, Entscheidungsverhalten, Produktkategorie, -typ, Markenentscheidungen, Preisentscheidungen, Theorie und Praxis.
Signaling beschreibt das Phänomen, dass Menschen Produkte kaufen, um bestimmte Informationen über sich selbst (Identität, Status) an andere oder sich selbst zu senden.
Selbst-Signaling dient der Bestätigung des eigenen Selbstbildes, während Fremd-Signaling darauf abzielt, einen bestimmten Eindruck bei Mitmenschen zu hinterlassen.
Marken fungieren als Symbole für Werte oder sozialen Status; durch ihre Wahl signalisiert der Konsument seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe.
Ein hoher Preis kann als Signal für Exklusivität und Wohlstand dienen, während Rabatte oder Spendenanteile moralische Werte signalisieren können.
Weil Produkte oft eine symbolische Bedeutung haben, die für die Identitätsausprägung und soziale Kommunikation wichtiger ist als die reine Funktion.
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