Masterarbeit, 2018
94 Seiten, Note: 1,6
1.Einleitung
2. Die Forschungsfrage
2.1 Die Hypothesen
2.2 Die Zielgruppe
2.3 Methoden und Materialien
2.3.1 Das Coaching-Tool „Farbkarten“
2.3.2 Graffiti
2.4 Forschungsdesign & Operationalisierung
2.4.1 Partizipative Forschung
2.4.2 Qualitative Forschung
2.4.3 Kunstbasierte Forschung
2.5 Operationalisierung der Variablen
2.6 Kontext und Motivation
2.7 Gesellschaftlicher Mehrwert
3.Theoretischer Hintergrund
3.1 Kontextuelle Einordnung
3.1.1 Wissenschaftliche Verortung
3.1.2 Zur Situation von jugendlichen Flüchtlingen in Deutschland
3.1.3 Interkulturelles Coaching
3.2 Bezugswissenschaften und thematische Verortung
3.2.1 Wissenschaftliche Einordnung
3.2.1.1 Sensibilisierung und Sensibilisierungsprozesse
3.3 Kunstanaloge Einordnung
3.3.1 Der kunstanaloge Coachingansatz
3.3.2 Farben und ihre Rolle im kunstanalogen Coachingansatz
3.3.3 Zur Bedeutung von Sprache und Sprachlichkeit im kunstanalogen Coaching
4.Durchführung&Evaluation
4.1.1 Projektbeschreibung
4.1.2 Zeitliche Übersicht
4.2Der erste Workshop
Aufbau &Ablauf
Auswertung der teilnehmenden Beobachtung
Auswertung des Feedbacks
Auswertung der Interviews
Transferergebnisse
4.3Der zweite Workshop
Aufbau des zweiten Workshops
Auswertung der teilnehmenden Beobachtung
Auswertung des Feedbacks
Auswertung der Interviews
5.Ergebnisse
5.1. Ergebnisse der formativen Evaluation des Workshops
5.2 Überprüfung der Hypothesen
5.3 Reflektionsprozesse und Profilbildung
6. Diskussion
7. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, ob durch einen kunstanalogen Workshop eine Sensibilisierung für individuelle Ziele bei geflüchteten Jugendlichen im Großraum Hamburg erreicht werden kann, wobei die kontinuierliche formative Evaluation zur Verbesserung des Workshopformats dient.
3.3.1 Der kunstanaloge Coachingansatz
„Wenn wir heute also vernünftige, tragfähige Entwicklungen für die Zukunft anstreben, dann braucht es die Geisteshaltung eines Künstlers“ (Jahn & Sianpius, 2015 S.16)
Kunstanaloges Coaching ist ein Coachingansatz, welcher unter anderem theoretische Grundlagen und Methoden des systemischen Coachings aufgreift und künstlerische Handlungs- und Haltungsweisen als zentrales Element von Veränderungsprozessen in den Vordergrund stellt.
Ziel des kunstanalogen Ansatzes ist unter anderem die Entwicklung einer experimentellen, ästhetisch wachen Grundhaltung bei Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen wodurch neue Denk- und Handlungsweisen entstehen können. (Jahn & Sinapius, 2015)
Die Haltungs- und Handlungsweisen eines Künstlers in seinen kreativen Schaffungsprozessen bilden hierbei eine Analogie zum Coaching.
Der kunstanaloge Ansatz schult den oder die Ausübenden im Umgang mit unbekannten Situationen, da die erwähnten Prozesse zieloffen sind und es kein im Vorhinein antizipierbares Ergebnis gibt. Vielmehr üben sich Coach und Coachee im Umgang mit dem Unbekannten und nehmen auch die Möglichkeit zu Scheitern in Kauf. (Freygarten, Strunk, 2017).
In der Praxis werden kunstanaloge Coaching-Prozesse durch die Arbeit mit künstlerischen Handlungsstrategien angereichert und miteinander in Beziehung gesetzt.
Solche Handlungsstrategien wie beispielsweise das nuancieren, kontrastieren , wiederholen, reflektieren, improvisieren, kopieren oder fragmentieren von einzelnen Elementen, Tönen, Bewegungsabläufen oder Worten je nach Kunstform können etwa im Rahmen der Klärung des Anliegens zu Beginn eines kunstanalogen Coachingprozesses oder in Form einer künstlerischen Dezentrierung auftreten (Freygarten&Strunk, 2017).
1.Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Mangel an künstlerischen Coaching-Angeboten für geflüchtete Jugendliche und führt in das Ziel der Arbeit ein, durch ein spezielles Workshopformat Sensibilisierungsprozesse anzuregen.
2. Die Forschungsfrage: In diesem Kapitel werden die Hypothesen formuliert, die Zielgruppe definiert und das methodische Vorgehen einschließlich der eingesetzten Coaching-Tools wie Farbkarten und Graffiti erläutert.
3.Theoretischer Hintergrund: Dieser Abschnitt verortet das Thema wissenschaftlich, beleuchtet die Lebenssituation junger Geflüchteter und führt in die Grundlagen des kunstanalogen Coachings sowie die Bedeutung von Farben und Sprache ein.
4.Durchführung&Evaluation: Das Kapitel beschreibt detailliert die Vorbereitung, den Ablauf der beiden durchgeführten Workshops und die formative Evaluation des Prozesses.
5.Ergebnisse: Hier werden die Resultate der formativen Evaluation zusammengefasst, die Hypothesen anhand der erhobenen Daten überprüft und die Reflektionsprozesse der Autorin dargestellt.
6. Diskussion: Die Diskussion reflektiert die Gültigkeit der Ergebnisse, setzt sich mit der Übertragbarkeit auf andere Zielgruppen auseinander und hinterfragt die Rolle der verwendeten Materialien.
7. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und entwirft Perspektiven für zukünftige Workshops und die eigene professionelle Entwicklung als kunstanaloger Coach.
Kunstanaloges Coaching, geflüchtete Jugendliche, Sensibilisierung, Ziele, Farbkarten, Graffiti, formative Evaluation, teilnehmende Beobachtung, Coaching, Partizipative Forschung, Identitätsentwicklung, Sozialpädagogik, interkulturelles Coaching, ästhetische Erfahrung, Empowerment
Die Arbeit untersucht die Implementierung und Wirksamkeit eines speziellen Workshops, der geflüchteten Jugendlichen helfen soll, sich ihrer individuellen Ziele und Perspektiven bewusster zu werden.
Zentral sind die Verbindung von kunstanalogen Coaching-Methoden mit der Lebenssituation unbegleiteter geflüchteter Jugendlicher, die Arbeit mit Farben und Graffiti sowie die formative Evaluation von Workshop-Prozessen.
Das Hauptziel ist zu erforschen, ob durch den Workshop eine Sensibilisierung für den Bereich der persönlichen Ziele bei den Teilnehmenden erreicht werden kann.
Es wird ein qualitativer, partizipativer und kunstbasierter Forschungsansatz verfolgt, der unter anderem durch teilnehmende Beobachtung, narrative Interviews und Video-Feedback umgesetzt wird.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen (einschließlich Coachingtheorien), die methodische Konzeption, die detaillierte Beschreibung der Workshop-Durchführung sowie die formative Evaluation und Ergebnisanalyse.
Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie kunstanaloges Coaching, Sensibilisierung, geflüchtete Jugendliche, formative Evaluation, Farbkarten und Graffiti.
Durch den Einsatz von Farben, Farbkarten und Graffiti wird ein nicht-verbaler Ausdruck ermöglicht, der es den Jugendlichen erlaubt, komplexe Emotionen und Ziele jenseits sprachlicher Einschränkungen mitzuteilen.
Die Schablonen dienen dazu, den Jugendlichen trotz fehlender künstlerischer Vorkenntnisse ein schnelles und Erfolgserlebnis vermittelndes Ergebnis zu ermöglichen und sie so zum Experimentieren zu motivieren.
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