Masterarbeit, 2018
128 Seiten, Note: 1,7
Die Masterarbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich von aktienbasierten Vorstandsvergütungskomponenten zur nachhaltigen Anreizsetzung in großen Kapitalgesellschaften. Die Arbeit untersucht, wie verschiedene Arten von aktienbasierten Vergütungskomponenten das Managerverhalten beeinflussen können, und betrachtet die empirische Gestaltung von Aktien- und Aktienoptionsplänen in der Praxis.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema der aktienbasierten Vorstandsvergütung und den relevanten theoretischen Grundlagen. Im zweiten Kapitel werden verschiedene Arten von aktienbasierten Vergütungskomponenten wie Aktienoptionen, Belegschaftsaktien und virtuelle Aktienoptionen vorgestellt und deren Ausgestaltungsmöglichkeiten diskutiert. Anschließend werden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach IFRS 2 erläutert.
Kapitel drei befasst sich mit dem Vergleich verschiedener aktienbasierter Vergütungskomponenten hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Managerverhalten. Es wird untersucht, wie verschiedene Komponenten den Anreiz für Manager beeinflussen und wie diese im Kontext von Risikobereitschaft und Performance-orientierten Zielen betrachtet werden können.
Das vierte Kapitel beinhaltet eine empirische Auswertung über die Gestaltung von Aktien- und Aktienoptionsplänen in großen Kapitalgesellschaften. Es werden konkrete Beispiele aus der Praxis analysiert und die Ergebnisse hinsichtlich der Struktur der Vergütungssysteme, der Renditeziele, der Referenzindizes und der Eigeninvestments betrachtet.
Aktienbasierte Vergütung, Vorstandsvergütung, Corporate Governance, Agency-Problematik, Anreizsetzung, Managerverhalten, IFRS 2, empirische Untersuchung, Aktienoptionen, Belegschaftsaktien, virtuelle Aktienoptionen, Risikobereitschaft, Performance-Ziele, Eigeninvestment, nachhaltige Anreizsetzung.
Aktienoptionen sollen einen Anreiz bieten, den Unternehmenswert langfristig zu steigern, da der Vorstand direkt von einem steigenden Aktienkurs profitiert.
Sie beschreibt das Problem, dass die Interessen der Eigentümer (Prinzipal) und des Managements (Agent) oft nicht deckungsgleich sind. Vergütungssysteme sollen diese Interessen harmonisieren.
IFRS 2 unterscheidet zwischen echten Eigenkapitalinstrumenten (reale Aktien) und virtuellen Instrumenten (Barausgleich), was unterschiedliche Auswirkungen auf Bilanz und GuV hat.
Phantom Stocks sind virtuelle Aktien. Der Inhaber erhält keine echten Anteile, sondern eine Barzahlung, die sich am aktuellen Börsenkurs der echten Aktie orientiert.
Kritisiert wird, dass sie zu riskanten Entscheidungen verleiten können, um den Kurs kurzfristig zu pushen, und dass Gewinne oft durch allgemeine Marktentwicklungen statt durch eigene Leistung entstehen.
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