Diplomarbeit, 2004
109 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielstellung der Arbeit
2. Begriffliche Abgrenzung
2.1 Überwachung, Kontrolle, Prüfung und Revision
2.2 Überwachung durch die Interne Revision
2.2.1 Aufgaben
2.2.2 Ziele
3. Neuausrichtung der Internen Revision
3.1 Veränderungen im Umfeld der Internen Revision
3.1.1 Entwicklung der Unternehmensstrukturen
3.1.2 Weiterentwicklung der Corporate Governance
3.1.3 Wirtschaftskriminalität
3.2 Anforderungen an eine moderne Interne Revision
3.2.1 Strategische Orientierung
3.2.2 Risikoorientierung
3.2.2.1 Wahrnehmung der erweiterten Organisationsverantwortung
3.2.2.2 Unternehmensleitung unter Risikogesichtspunkten
3.2.3 Prozess- und Systemorientierung
3.2.4 Beitrag zur Wertschöpfung
3.2.5 Vorbeugen doloser Handlungen
3.3 Zusammenfassung des dritten Kapitels
4. Management Audit – Entwicklung eines wissenschaftlichen Modells
4.1 Management Audit in der Literatur
4.2 Ziele
4.3 Prüfungsobjekt Management
4.3.1 Institutionelle Perspektive
4.3.2 Funktionelle Perspektive
4.3.2.1 Planung
4.3.2.2 Organisation
4.3.2.3 Personaleinsatz
4.3.2.4 Personalführung
4.3.2.5 Kontrolle
4.3.3 Personelle Perspektive
4.4 Ausgewählte Aspekte der Durchführung
4.4.1 Anlässe, Initiator und Auftraggeber
4.4.2 Ankündigung und Kommunikation der Prüfung
4.4.3 Prüfungsmaßstäbe
4.4.4 Prüfungsrhythmus
4.4.5 Instrumente
4.5 Management Audit im Aufgabenspektrum der Internen Revision
4.6 Ableitung einer Definition
4.7 Zusammenfassung des vierten Kapitels
5. Management Audit – Darstellung eines Praxiskonzeptes
5.1 Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Implementierung
5.1.1 Organisatorische Einbindung der Internen Revision
5.1.2 Anforderungen an den Revisor
5.2 Konzept für eine praktische Umsetzung
5.2.1 Zielsetzung
5.2.2 Konkretisierung des Prüfungsobjektes
5.2.3 Analyse des Prüfungsumfeldes und Sollobjektermittlung
5.2.4 Durchführung und Berichterstattung
5.2.5 Kontrolle der Umsetzung
5.3 Umsetzungsprobleme und Grenzen des Management Auditing
5.3.1 Umsetzungsprobleme
5.3.2 Grenzen des Management Auditing
5.4 Zusammenfassung des fünften Kapitels
6. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung eines Management Audits durch die Interne Revision, um Risiken im Managementbereich zu erkennen, Compliance sicherzustellen und Managementprozesse nachhaltig zu verbessern.
4.3.2.4 Personalführung
Koontz/O’Donnell beschreiben Führung als „... the executive function of guiding and overseeing subordinates.“ Für Neumann bedeutet führen „... Ziele zu setzen und diese mit Hilfe der Entfaltung von sachlichen wie menschlichen Leistungen anderer zu erreichen.“
Vom Führungsverhalten einer Führungskraft geht ein wesentlicher Einfluss auf den Unternehmenserfolg aus. So führt Schierenbeck an, dass Managementprobleme „... zu einem großen Teil, wenn nicht zum größten Teil mit Führungsproblemen ...“ zusammenhängen.
Die Vielzahl der in der Literatur zu findenden Erklärungsansätze des Führungsverhaltens kann auf dessen Wichtigkeit, nicht zuletzt aber auch auf dessen Komplexität, zurückgeführt werden. Die Voraussetzungen für erfolgreiches Führen sind der in Literatur jedoch nur vereinzelt und eher unsystematisch zu finden. Für Koontz/O’Donnell sind es „... [the] knowledge of alternative means and the intuition to employ the appropriate one at the right time and in the right way.“
Für Steinmann/Schreyögg sind die wesentlichen Elemente des Führungsverhaltens Kommunikation, Motivation und Führungsstil. Diese sollen zur Strukturierung der Personalführungsfunktion herangezogen werden.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit einer Neuausrichtung der Internen Revision angesichts dynamischer Unternehmensumfelder und steigender Risiken.
2. Begriffliche Abgrenzung: Es erfolgt eine Klärung der Begriffe Überwachung, Kontrolle, Prüfung und Revision sowie eine Definition der spezifischen Aufgaben und Ziele der Internen Revision.
3. Neuausrichtung der Internen Revision: Das Kapitel analysiert externe und interne Faktoren wie Corporate Governance und Wirtschaftskriminalität, die eine risikoorientierte Revisionsstrategie fordern.
4. Management Audit – Entwicklung eines wissenschaftlichen Modells: Hier werden theoretische Ansätze zum Management Audit verglichen und ein Modell entwickelt, das das Management aus drei Perspektiven (institutionell, funktionell, personell) betrachtet.
5. Management Audit – Darstellung eines Praxiskonzeptes: Dieses Kapitel liefert einen Leitfaden für die Implementierung eines Management Audits in der Revisionspraxis unter Berücksichtigung spezifischer Hindernisse.
6. Fazit und Ausblick: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung einer integrierten Revision zur Steigerung des Unternehmenserfolgs.
Management Audit, Interne Revision, Unternehmensführung, Risikoorientierung, Corporate Governance, Wirtschaftskriminalität, Managementprozesse, Prüfungsmodell, Compliance, Wertschöpfung, Führungsverhalten, Personalführung, Revisionspraxis, Kontrollsysteme, Managementrisiken.
Das Ziel ist die Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Modells und eines Praxiskonzeptes für die Durchführung eines Management Audits durch die Interne Revision.
Zentrale Themen sind die Neuausrichtung der Internen Revision, die methodische Prüfung des Managements und die Integration risikoorientierter Ansätze in die Prüfungspraxis.
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Einbeziehung des Managements in die Prüfungshandlungen der Internen Revision zur Risikominimierung und Wertschöpfungssteigerung geboten ist.
Es wird ein wissenschaftlich-analytischer Ansatz gewählt, der theoretische Literatur mit praktischen Anforderungsprofilen kombiniert, um ein idealtypisches Modell abzuleiten.
Der Hauptteil behandelt die theoretische Modellentwicklung des Management Audits und die anschließende Überführung in ein umsetzbares Praxiskonzept unter Beachtung von Rahmenbedingungen und Grenzen.
Der Autor definiert das Management Audit aus Sicht der Internen Revision als eine ergebnis- und überwiegend verfahrensorientierte Prüfung, die auf Risiken, Compliance und Prozessverbesserungen fokussiert.
Um unabhängig prüfen zu können, wird eine direkte Anbindung an die Geschäftsführung favorisiert, da eine zu starke Abhängigkeit oder zu geringe Hierarchiestellung die Objektivität der Revision gefährden würde.
Die Prüfung von Personen stößt an juristische Grenzen (Persönlichkeitsrechte) und gefährdet die Unabhängigkeit des Revisors, weshalb eine mittelbare Einschätzung über funktionsorientierte Prüfungen empfohlen wird.
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