Bachelorarbeit, 2017
31 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Integrationsverständnis in Deutschland und der Rolle der Sprache in diesem Kontext. Sie untersucht, wie das Erlernen der deutschen Sprache zur Integration beiträgt und wie die gesellschaftliche und politische Auffassung dieser Rolle aussieht. Die Arbeit beleuchtet die kritischen Aspekte des Integrationsbegriffs und hinterfragt die auf diesem Konzept basierenden Maßnahmen, indem sie die Bedeutung von Zugehörigkeiten, Machtverhältnissen und Paternalismus im Kontext der Integration beleuchtet.
Die Einleitung führt in das Thema Integration und Sprache ein, beleuchtet die Relevanz des Themas im öffentlichen Diskurs und in der Wissenschaft und skizziert den Fokus der Arbeit.
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem Integrationsbegriff in der Literatur und verschiedenen Interpretationen. Es werden verschiedene Definitionen und Ansätze zur Integration beleuchtet, wobei der Fokus auf der Integration als Anpassung und Integration als beidseitiger Prozess liegt. Der Einfluss des Sprache(rwerb) auf die Integration wird ebenfalls behandelt.
Das Kapitel analysiert das Integrationsgesetz von 2016, das die rechtliche Basis für die Integration in Deutschland darstellen soll. Es werden die Änderungen durch das Gesetz, die Rolle der Sprache und Sprachkurse im Gesetz und eine kritische Betrachtung des Gesetzes vorgestellt.
Integration, Sprache, Deutsch als Zweitsprache, Zugehörigkeit, Machtverhältnisse, Paternalismus, Integrationsgesetz, Assimilation, Integrationspolitik, Sprache(rwerb), Gesellschaftliche Teilhabe, Integrationsverständnis, Kritische Analyse.
Sie wird oft als der zentrale Schlüssel für eine „erfolgreiche“ Integration angesehen, sowohl in der wissenschaftlichen Literatur als auch in der politischen Gesetzgebung.
Das Gesetz folgt dem Prinzip des „Forderns und Förderns“ und legt einen starken Fokus auf verpflichtende Sprachkurse und rechtliche Rahmenbedingungen für Geflüchtete.
Die Arbeit hinterfragt, ob Integration lediglich eine Anpassung (Assimilation) der Zuwanderer ist oder ein Prozess, an dem auch die Aufnahmegesellschaft aktiv teilhaben muss.
Zugehörigkeiten und gesellschaftliche Machtstrukturen bestimmen oft, wer als „integriert“ gilt und welche Anforderungen an bestimmte Gruppen gestellt werden.
Es beschreibt eine bevormundende Haltung des Staates gegenüber Zuwanderern, die deren Eigenständigkeit durch starre Vorgaben einschränken kann.
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