Masterarbeit, 2018
70 Seiten, Note: 1,7
Diese Masterarbeit befasst sich mit dem Selbstkonzept hörgeschädigter Jugendlicher im Alter von 15-17 Jahren. Sie analysiert, inwiefern die Hörschädigung und der Besuch einer Förderschule Einfluss auf das Selbstbild dieser Jugendlichen haben.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Selbstbildes für die Entwicklung von Jugendlichen dar und hebt die besonderen Herausforderungen für hörgeschädigte Jugendliche hervor. Kapitel 2 erläutert die grundlegenden Begriffe "Hörschädigung", "Jugendalter" und "Selbstkonzept". Es werden verschiedene Arten von Hörschädigungen, Hörhilfen und die Entwicklungsaufgaben des Jugendalters beschrieben. Die Struktur und Entwicklung des Selbstkonzeptes wird ebenfalls beleuchtet, wobei die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu Begriffen wie Selbstwert, Selbstbewusstsein, Identität und Persönlichkeit erörtert werden.
Das Kapitel befasst sich zudem mit dem Einfluss von Schule und Hörschädigung auf das Selbstkonzept. Es werden die spezifischen Schwierigkeiten aufgezeigt, denen hörgeschädigte Kinder und Jugendliche im Bildungssystem begegnen. Das empirische Kapitel 3 stellt die Fragestellungen der Arbeit vor und beschreibt die Methode, die Stichprobe, die Durchführung und die Auswertung der Studie. Es präsentiert die Ergebnisse der sieben befragten Schüler und analysiert diese im Hinblick auf die Fragestellungen der Arbeit. Die Diskussion beleuchtet die Grenzen der Studie und betrachtet die Eignung und Einschränkungen des verwendeten Fragebogens. Es werden außerdem Ansatzpunkte für die Förderung des Selbstkonzeptes hörgeschädigter Jugendlicher aufgezeigt.
Hörschädigung, Selbstkonzept, Jugendalter, Kommunikation, Sprache, Förderschule, Selbstwahrnehmung, Integration, Inklusion, Entwicklungsaufgaben, Selbstwert, Selbstbewusstsein, Identität, Persönlichkeit, Empirische Forschung, Frankfurter Selbstkonzeptskalen, Förderansätze, Ressourcenorientiertes Handeln, Empowerment, Identitätsarbeit, außerschulische Jugendarbeit.
Das Selbstkonzept ist die kognitive Repräsentation der eigenen Person. Es umfasst das Wissen über eigene Fähigkeiten, Eigenschaften und das soziale Ansehen. Im Jugendalter ist es durch verstärkte Selbstreflexion und die Suche nach Identität geprägt.
Eine Hörschädigung kann die Kommunikation und soziale Interaktion erschweren. Dies beeinflusst die Wahrnehmung der eigenen Kompetenz und die soziale Akzeptanz durch Freunde und Familie, was wiederum das Selbstkonzept prägt.
Der Besuch einer Förderschule bietet einen geschützten Raum für Kommunikation, kann aber auch Auswirkungen auf das Gefühl der Integration und den Vergleich mit normalhörenden Gleichaltrigen haben.
Es handelt sich um ein psychologisches Testverfahren zur Erfassung verschiedener Facetten des Selbstkonzeptes, wie z. B. Leistungsvermögen, Verhaltenssicherheit oder die Wahrnehmung der eigenen Person durch andere.
Förderansätze umfassen ressourcenorientiertes Handeln, Empowerment, gezielte Kommunikationsförderung und die Einbeziehung der außerschulischen Jugendarbeit zur Stärkung der sozialen Teilhabe.
In dieser Phase setzen sich Jugendliche intensiv mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinander. Das Selbstkonzept bildet sich in diesem Alter maßgeblich aus und beeinflusst das psychische Wohlbefinden sowie die Berufswahl.
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