Fachbuch, 2021
96 Seiten
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen zu Big Data und eHealth
2.1 Big Data
2.1.1 Begriffsklärung
2.1.2 Nutzung
2.1.3 Big Data Tools
2.1.3.1 Data Mining
2.1.3.2 Data Mining und Big Data
2.1.4 Big Data Analytics
2.1.4.1 Aufgaben
2.1.4.2 Herausforderungen
2.1.4.3 BDA in Unternehmensprozessen
2.1.5 Big Data im Gesundheitswesen
2.2 eHealth
2.3 Wechselwirkungen
3 Strukturelle Grundlagen von eHealth
3.1 Strukturierung
3.1.1 mHealth
3.1.2 tHealth
3.1.3 Telemedizin
3.1.4 Übersicht
3.2 Ziele
3.3 Stakeholder
3.3.1 Leistungsempfänger
3.3.2 Leistungserbringer
3.3.3 Kostenträger
3.3.4 Privatwirtschaft
3.3.5 Controller
3.3.6 Forschung und Bildung
3.3.7 Wechselwirkungen
3.3.7.1 Leistungsempfänger / Leistungsempfänger
3.3.7.2 Leistungsempfänger / Privatwirtschaft
3.3.7.3 Leistungsempfänger / Kostenträger
3.3.7.4 Leistungsempfänger / Leistungserbringer
3.3.7.5 Leistungserbringer / Leistungserbringer
3.3.7.6 Leistungserbringer / Privatwirtschaft
3.3.7.7 Leistungserbringer / Kostenträger
3.3.7.8 Privatwirtschaft / Privatwirtschaft
3.3.7.9 Privatwirtschaft / Kostenträger
3.3.7.10 Kostenträger / Kostenträger
3.3.7.11 Bildung und Forschung
3.3.7.12 Controller
4 Operative Grundlagen von eHealth
4.1 Prozesse
4.2 Elektronische Dienste
4.2.1 Differenzierungen
4.2.1.1 Funktionalitätsart
4.2.1.2 Volumen
4.2.1.3 Wirkungskreis
4.2.2 Wichtige eServices
4.3 Instrumente
5 eHealth-Gesetz
5.1 Ziele
5.2 Anwendungen
5.3 Prinzipien
6 Entwicklungen und Perspektiven von eHealth
6.1 Trends
6.1.1 Demografie
6.1.2 Individualisierung
6.1.3 Finanzierungslücken
6.1.4 Digitalisierung
6.2 Ziele
6.2.1 Leistungsempfänger
6.2.2 Leistungserbringer
6.2.3 Kostenträger
6.2.4 Privatwirtschaft
6.2.4.1 Controller
6.2.5 Forschung und Bildung
6.3 Rahmenbedingungen
6.3.1 Normen- und Gesetzesrahmen
6.3.1.1 Datenschutzbestimmungen
6.3.1.2 IT-Sicherheitsgesetz
6.3.1.3 Medizinproduktegesetz
6.3.1.4 Haftungsbestimmungen
6.3.1.5 Zusammenfassung
6.3.2 Technischer Rahmen
6.3.2.1 Zentrale Infrastruktur
6.3.2.2 Interoperabilität im Gesundheitswesen
6.3.2.3 Zusammenfassung
6.3.3 Finanzrahmen
6.3.3.1 Zusammenfassung des Finanzrahmens
6.3.4 Nutzrahmen
6.3.4.1 Leistungsempfänger
6.3.4.2 Leistungserbringer
6.3.4.3 Kostenträger
6.3.4.4 Forschung und Bildung
6.3.4.5 Zusammenfassung des Nutzrahmens
6.4 Chancen und Risiken
6.4.1 Chancen
6.4.1.1 Leistungsempfänger
6.4.1.2 Leistungserbringer
6.4.1.3 Kostenträger
6.4.1.4 Privatwirtschaft
6.4.1.5 Controller
6.4.1.6 Forschung und Bildung
6.4.1.7 Zusammenfassung
6.4.2 Risiken
6.4.3 Überblick
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen des digitalen Wandels im Gesundheitswesen, insbesondere durch den Einsatz von eHealth und Big Data. Ziel ist es, die Potenziale und Risiken für die zentralen Akteure des Gesundheitsmarktes zu identifizieren und einen methodischen Rahmen für deren Integration und Bewertung aufzuzeigen, um eine ganzheitliche und effiziente medizinische Versorgung zu fördern.
2.1.1 Begriffsklärung
Der Begriff „Big Data“ stammt aus dem englischen Sprachraum. Erst als Phänomen oder als Hype relativ unstrukturiert wahrgenommen, fassen die Experten heutzutage unter diesem Begriff im Wesentlichen zwei Aspekte zusammen.
Zum einen umschreibt er im engen Sinne die immer rasanter wachsenden digitalen Datenmengen, deren Umfang und Wachstumsraten kaum für möglich gehaltene Dimensionen erreichen. So verdoppelt sich die Menge digital verfügbarer Daten etwa alle zwei Jahre, so dass bis zum Jahr 2025 das jährlich generierte Datevolumen auf 163 Zettabyte (163·1021 Byte) anwachsen könnte.
Zum anderen aber geht es auch um neue und explizit leistungsstarke IT-Lösungen und Systeme, mit denen Unternehmen die Informationsflut vorteilhaft verarbeiten können. Hierunter fallen Gewinnung, Verarbeitung, Strukturierung, Interpretation und Auswertung von umfassenden und weitgehend unstrukturierten Datenmengen (z. B. aus den sozialen Netzwerken) für die Gewinnung neuer Erkenntnisse und Zusammenhänge. Das zugrundeliegende Datenaufkommen überfordern dabei die Aufnahmekapazitäten herkömmlicher, meist relationaler Datenbanksysteme hinsichtlich Menge, Beziehung, Verarbeitungsgeschwindigkeit und Heterogenität.
Dabei wird der Terminus „Big“ durch die folgenden fünf Größen („5 V“) definiert:
Volume: Anzahl und Größe der Daten
Velocity: Geschwindigkeit zur Generierung, Transfer und Verarbeitung der Daten
Variety: Vielfalt an Datenformaten, -typen und -quellen
Validity: Korrektheit, Qualität und Belastbarkeit der Daten
Value: gewonnener Mehrwert durch Daten
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des digitalen Wandels im Gesundheitswesen ein und beschreibt das Ziel sowie den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen zu Big Data und eHealth: Dieses Kapitel erläutert die technologischen Basisbegriffe Big Data und eHealth sowie deren Wechselwirkungen im modernen Gesundheitswesen.
3 Strukturelle Grundlagen von eHealth: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Strukturierung von eHealth, den Zielen sowie den verschiedenen beteiligten Akteursgruppen (Stakeholdern) und deren Interaktionen.
4 Operative Grundlagen von eHealth: Dieses Kapitel betrachtet die prozessorientierte Strukturierung von eHealth-Anwendungen sowie die elektronischen Dienste und Instrumente, die im Gesundheitswesen zum Einsatz kommen.
5 eHealth-Gesetz: Hier werden der juristische Rahmen und der strategische Fahrplan zur Einführung neuer eHealth-Technologien in Deutschland dargelegt.
6 Entwicklungen und Perspektiven von eHealth: Abschließend werden aktuelle Trends, Zielsetzungen der Akteure sowie Rahmenbedingungen und die daraus resultierenden Chancen und Risiken von eHealth kritisch reflektiert.
Big Data, eHealth, Digitalisierung, Gesundheitswesen, Telemedizin, Stakeholder, Datenanalyse, IT-Infrastruktur, Datensicherheit, Datenschutz, mHealth, tHealth, Patientenversorgung, Prozessoptimierung, eHealth-Gesetz
Die Arbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung im modernen Gesundheitswesen durch den Einsatz von Big Data und eHealth.
Die Schwerpunkte liegen auf der strukturellen und operativen Einordnung von eHealth-Technologien, der Rolle der verschiedenen Akteure sowie den regulatorischen Rahmenbedingungen durch das eHealth-Gesetz.
Das Hauptziel ist es, ein Verständnis für den Transformationsprozess im Gesundheitswesen zu schaffen und Strategien aufzuzeigen, wie die Vorteile von eHealth bei gleichzeitiger Risikominimierung für alle Akteure genutzt werden können.
Die Arbeit führt eine methodische Synthese der Potenziale und Risiken durch und gewichtet diese im Kontext der verschiedenen beteiligten Interessensgruppen.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, die strukturelle und operative Gliederung von eHealth-Diensten, den juristischen Rahmen sowie eine detaillierte Analyse der Trends und Stakeholder-Interessen.
Die zentralen Aspekte sind Big Data, eHealth, Digitalisierung, Datenschutz und die verschiedenen Akteursgruppen wie Leistungserbringer und Kostenträger.
Big Data ermöglicht die Auswertung riesiger, komplexer Datenmengen, was entscheidend für personalisierte Medizin, präventive Ansätze und eine effizientere Steuerung der Versorgungsqualität ist.
Die Controller, wie Gesetzgeber und Behörden, fungieren als Regulierungsinstanz, die für ein regulatorisches Korsett sorgt und sowohl die Sicherheit als auch die Einhaltung von Standards überwacht.
Während mHealth primär die Nutzung mobiler Endgeräte (wie Smartphones) fokussiert, umfasst tHealth alle telemartischen Anwendungen, bei denen Informationen systemübergreifend zwischen verschiedenen Akteuren ausgetauscht werden.
Obwohl Risiken, insbesondere in Bezug auf Datenschutz und IT-Sicherheit, existieren, sind die Chancen der Digitalisierung so weitreichend, dass Strategien zur Risikominimierung vorzuziehen sind, anstatt sich dem technologischen Fortschritt zu verweigern.
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