Fachbuch, 2020
124 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Begrifflich-systematische Grundlegungen
2.1 Begriffsdefinition Kauf- und Konsumentenverhalten
2.1.1 Das Individuelle Kaufverhalten
2.1.2 Kaufentscheidungen in Abhängigkeit vom Grad der kognitiven Steuerung
2.1.2.1 Kaufentscheidungen mit stärkerer kognitiver Steuerung
2.1.2.2 Kaufentscheidungen mit geringer kognitiver Steuerung
2.1.3 Elemente des Kaufentscheidungsprozesses
2.1.3.1 Wahrnehmung des Bedarfes
2.1.3.2 Informationssuche
2.1.3.3 Bewertung von Alternativen
2.1.3.4 Die Kaufentscheidung
2.1.3.5 Verhalten nach dem Kauf
2.2 Digitalisierung
2.2.1 Digitaler Einkaufswagen
2.2.2 Digitale Preisschilder
2.2.3 Selbstscanner ohne Kassen
2.2.3.1 Stationärer Self-Checkout
2.2.3.2 Mobiles Self-Scanning
2.2.4 Click and Collect
2.2.5 Mobiler Pfandbon
2.2.6 Bargeldloses Bezahlen
2.3 Stationärer Handel
2.4 Lebensmittel
2.5 Einzelhandel
2.6 E-Commerce
2.7 V-Commerce
3 Status quo im Lebensmitteleinzelhandel
3.1 Chancen und Risiken des stationären Lebensmitteleinzelhandel durch die Digitalisierung
3.1.1 Allgemein
3.1.2 Chancen des E- bzw. V-Commerce
3.1.3 Risiken des E- bzw. V-Commerce
4 Der zukünftige Zustand im Lebensmitteleinzelhandel
4.1 Veränderung bzw. Entwicklung des Kaufverhaltens durch die Digitalisierung
4.1.1 Dynamik des Käuferverhaltens
4.1.2 Der klassische Kaufprozess
4.1.3 Der neue Kaufprozess
4.2 Kundentypologien und mit der Digitalisierung entstandene Konsummuster
4.2.1 Individualisierung und Personalisierung
4.2.1.1 Nachhaltiger Konsum
4.2.1.2 Kollaborativer Konsum
4.3 Die Auswirkungen auf den stationären Lebensmitteleinzelhandel
5 Umfrage zum Kaufverhalten von Konsumenten
5.1 Vorstellung der Lebensmitteleinzelhändler
5.1.1 Der Edeka-Verbund
5.1.2 Die Rewe Group
5.2 Forschungsdesign und Forschungsmethode
5.2.1 Forschungsmethode Experteninterviews
5.2.2 Forschungsmethode Konsumentenbefragung
5.3 Vorgehensweise und Zielsetzung der Datenerhebungsmethoden
5.3.1 Experteninterviews mit Führungskräften aus dem Lebensmitteleinzelhandel Edeka und Rewe
5.3.2 Konsumentenbefragung im Lebensmitteleinzelhandel
5.4 Auswertung und Ergebnisse der Analyse
5.4.1 Auswertung der Experteninterviews
5.4.2 Auswertung der Konsumentenbefragung
6 Fazit und Ausblick
6.1 Zusammenfassung
6.2 Diskussion und Fazit
6.3 Ausblick und Handlungsempfehlung
Die vorliegende Arbeit analysiert aus der Perspektive des stationären Lebensmitteleinzelhandels, inwiefern die Digitalisierung das Kaufverhalten der Konsumenten verändert hat. Das primäre Ziel besteht darin, Handlungsoptionen für den Lebensmitteleinzelhandel abzuleiten, um den wirtschaftlichen Erfolg langfristig zu sichern und Konsumenten ein attraktiveres sowie einfacheres Einkaufserlebnis zu bieten.
3.1.2 Chancen des E- bzw. V-Commerce
Digitale Preisschilder sind für den Handel bestens geeignet. Diese sparen damit enorme Kosten, Papier und auch Zeit. Falsche Preisausschreibungen sollen vermieden werden. Die digitalen Preisschilder eignen sich besonders zur Verknüpfung von Offline-Handel und E-Commerce. Schnelle und auf Knopfdruck änderbare Preise und Regalbeschriftungen sind somit garantiert. Außerdem sind diese Preisschilder sehr stromsparend und bieten einen hohen Lesekomfort. Durch die Anwendung der Electronic Shelf Labels ist die Umsetzung der gezielten Angebotsfindung, des Self-Scannings an der Kasse und der Kundenidentifizierung in Echtzeit möglich. Die Mitarbeiter haben dadurch mehr Zeit und können sich den eigentlichen Aufgaben widmen, wie z.B. der Betreuung des Kunden. Außerdem liegt die Entscheidung des Warenpreises komplett in der Hand der Marketingabteilung. Das Preisschild kann das Logo des Markenartikelherstellers aufwerten. Außerdem können Barcodes und QR-Codes zusätzlich auf dem Etikett angezeigt werden. Dies vereinfacht das Mobile Self-Scanning. Die Infos sind somit ganz leicht über das Handy abrufbar.
Durch den digitalen bzw. mobilen Pfandbon wird der Papierpfandbon gespart. Dies stellt vor allem für die Nachhaltigkeit des Unternehmens, gerade durch die Papiereinsparung, einen großen Vorteil dar. Der Konsument muss folglich an der Kasse auch nicht mehr erst nach dem Bon suchen.
Zudem ist die Logistik eine weitere Herausforderung. Denn diese muss zum einen den Produktanforderungen gerecht werden, um leicht verderbliche Produkte wie Obst und Gemüse sowie Tiefkühlware unbeschadet an den Kunden zu bringen. Die Lösung: Click- and Collect. Hierbei haben die Kunden die Möglichkeit ihren Einkauf online zusammenzustellen und diesen im nächstgelegenen Supermarkt abzuholen. Dadurch wird die Trennung von Online zu Offline aufgehoben, denn der Kunde kann online shoppen und die Waren direkt im stationären Handel abholen. So ist es für die Verbraucher möglich, das Produkt zu begutachten und auf Wunsch wieder zurückzugeben. Durch die Abholung fallen somit keine Portogebühren an und die Kunden freuen sich über die gewonnene Zeit. Der Mehraufwand für Lebensmitteleinzelhändler mit vorhandener Filialstruktur ist somit um einiges geringer.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des stationären Einzelhandels im Zuge der Digitalisierung ein, definiert das Forschungsziel und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit.
2 Begrifflich-systematische Grundlegungen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Basisbegriffe wie Kauf- und Konsumentenverhalten, Digitalisierung, E-Commerce und V-Commerce definiert und in den Kontext des stationären Handels gesetzt.
3 Status quo im Lebensmitteleinzelhandel: Dieser Abschnitt analysiert die aktuelle Situation, wobei spezifische Chancen und Risiken digitaler Innovationen im stationären Lebensmittelmarkt kritisch beleuchtet werden.
4 Der zukünftige Zustand im Lebensmitteleinzelhandel: Hier wird der Wandel des Kaufverhaltens, unterteilt in klassische und neue Prozesse, sowie verschiedene Kundentypologien und neue Konsummuster, wie Individualisierung und Nachhaltigkeit, untersucht.
5 Umfrage zum Kaufverhalten von Konsumenten: Dieses Kapitel stellt die empirische Analyse dar, die Experteninterviews mit Filialleitern sowie eine Konsumentenbefragung bei Edeka und Rewe umfasst, um das Kaufverhalten und die Akzeptanz digitaler Maßnahmen zu eruieren.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, diskutiert die Erkenntnisse kritisch und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für den stationären Lebensmitteleinzelhandel.
Digitalisierung, Lebensmitteleinzelhandel, Kaufverhalten, Konsumentenverhalten, E-Commerce, V-Commerce, Self-Scanning, Click and Collect, Digitale Preisschilder, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Edeka, Rewe, Mobile Payment, Stationärer Handel.
Die Arbeit untersucht den Einfluss der zunehmenden Digitalisierung auf das Kaufverhalten von Konsumenten im stationären Lebensmitteleinzelhandel und zeigt auf, wie Unternehmen attraktivere Einkaufserlebnisse schaffen können.
Zu den Schwerpunkten gehören das veränderte Konsumentenverhalten, technologische Innovationen wie Self-Scanning und Click & Collect sowie die strategische Positionierung der Unternehmen Edeka und Rewe im digitalen Wandel.
Das Ziel ist es, aus dem Blickwinkel des stationären Lebensmitteleinzelhandels zu analysieren, wie sich die Digitalisierung auf Kunden auswirkt, um daraus Handlungsoptionen zur Sicherung des langfristigen wirtschaftlichen Erfolgs abzuleiten.
Die Arbeit nutzt eine theoretisch fundierte empirische Analyse, bestehend aus Literaturrecherche, Experteninterviews mit Filialleitern und einer quantitativen Konsumentenbefragung in Edeka- und Rewe-Filialen.
Der Hauptteil befasst sich mit dem Status quo des stationären Handels, der Dynamik des Käuferverhaltens, der Gegenüberstellung klassischer und neuer Kaufprozesse sowie der Darstellung spezifischer Kundentypologien.
Kernbegriffe sind Digitalisierung, Lebensmitteleinzelhandel, Kaufverhalten, Self-Scanning, Kundenzufriedenheit, E-Commerce sowie die Analyse der Edeka- und Rewe-Unternehmensstrukturen.
Die Experten sehen darin ein wichtiges Zukunftsthema und ein Instrument zur Prozessoptimierung, betonen aber auch Herausforderungen wie die notwendige Schulung des Personals, die anfängliche Skepsis der Kunden sowie technische Hürden.
Die Studie verdeutlicht, dass die Akzeptanz digitaler Angebote stark altersabhängig ist. Während jüngere Generationen die Digitalisierung häufiger als Chance und Zeitersparnis wahrnehmen, reagieren ältere Konsumenten teils konservativ und schätzen den menschlichen Kontakt.
Der "Research Online, Purchase Offline"-Effekt beschreibt die Wechselwirkung zwischen digitalen Informationskanälen und dem tatsächlichen Kauf in der Filiale, wobei Kunden sich online über Produkte informieren, den Kauf aber im Laden abschließen.
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