Bachelorarbeit, 2017
65 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Motivation
1.3 Zielsetzung und Vorgehensweise
1.3.1 Literaturrecherche
1.3.2 Wissenschaftliche Untersuchung von Websites
2 Klärung der Hauptbegriffe
2.1 Partizipation
2.2 Do-It-Yourself-Urbanism
2.3 IT-gestützte Partizipation
3 Literaturrecherche zu IT-gestützten Partizipationsmechanismen
3.1 Modelle zu traditionellen Partizipationsmechanismen
3.1.1 Arnstein [1969]: Ladder of Citizen Participation
3.1.2 Kubicek et al. [2009]: Ausgewählte Formen der politischen Bürgerbeteiligung auf lokaler Ebene
3.1.3 IAP2 [2014]: Public Participation Spectrum
3.1.4 Straßburger/Rieger [2014]: Die Partizipationspyramide
3.1.5 Gemeinsamkeiten und weitere Modelle
3.2 Modelle zu IT-gestützten Partizipationsmechanismen
3.2.1 Kersting [2014]: Partizipationspyramide zivilgesellschaftlichen Handelns im Social Web
3.2.2 Bürger/Dorn-Fellermann [2014]: Interaktion und Partizipation
3.2.3 Meckel et al. [2014]: Die Stufen der “Beteiligungsleiter”
3.2.4 Loub [2016]: Politische Partizipationspyramide 2.0
3.2.5 Gemeinsamkeiten und weitere Modelle
3.3 Besonderheiten und Herausforderungen IT-gestützter Partizipation
3.3.1 Besonderheiten der IT-gestützten Partizipation
3.3.2 Herausforderungen IT-gestützter Partizipation
4 Untersuchung von DIY Projekten
4.1 Ablauf der Untersuchung
4.2 Voranalyse
4.2.1 Zur Voranalyse ausgewählte Partizipationsmechanismen
4.2.2 Ergebnisse der Voranalyse
4.3 Analyse fünf ausgewählter Projekte / Fallbeispiele
4.3.1 CoUrbanize
4.3.2 Sandkasten
4.3.3 Frankfurt Frag mich
4.3.4 In Our Backyards (IOBY)
4.3.5 Adhocracy am Beispiel WeChange
4.3.6 Ergebnisse der Analysen
5 Ziele und Formen IT-gestützter Partizipation in DIY Urbanism Projekten
5.1 Kategorien von IT-gestützten Partizipationsmechanismen in DIY Urbanism Projekten
5.2 Ein Stufenmodell mit differenzierten Zielen und konkreten IT-gestützten Maßnahmen im Bereich DIY Urbanism
5.2.1 Beschreibungsebenen eines differenzierten Modells
6 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht, wie IT-gestützte Partizipationsmechanismen effektiv in DIY-Urbanism-Projekten eingesetzt werden können, um Bürger stärker in die Stadtentwicklung einzubinden. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche Kategorien von IT-gestützten Partizipationsmechanismen werden in DIY Urbanism Projekten verwendet bzw. könnten verwendet werden?“
4.3.2 Sandkasten
Das Projekt Sandkasten der Technischen Universität (TU) Braunschweig bietet durch verschiedene Formen von Partizipation den Studierenden und Mitarbeitern die Möglichkeit, ihren Campus lebenswerter zu gestalten. Mitglieder der TU Braunschweig können sich mit ihren Zugangsdaten einloggen und selbständig Projektideen einreichen, Projekte in sozialen Netzwerken teilen, Mitglieder von Projekten werden oder bei einzelnen Events als Helfer aktiv werden. Um zu gewährleisten, dass Ressourcen nur in Projekte gesteckt werden, die auch wirklich gewünscht sind, gibt es Kampagnen, bei denen genügend Fans – genügend Nutzer, die bei einem Projekt „gefällt mir“ drücken – zustande kommen müssen, bevor eine Projektidee realisiert wird. Über Kommentare und Kontaktdaten der Initiatoren können Fragen gestellt werden und ein Dialog kann stattfinden. Interessierte können sich über Projekte oder Events informieren, indem sie sich die generellen Informationen durchlesen oder in der Timeline nachsehen, was bereits geschehen ist. Die Plattformbetreiber verwenden als Darstellungsmittel Text, Bilder, Videos und Karten. Außerdem stellt das Projekt crossmedial an verschiedenen Hotspots der Universität sogenannte Markierer auf, an denen direkt vor Ort für den entsprechenden Standort Ideen eingereicht werden können.
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung, Motivation sowie die Zielsetzung und Vorgehensweise der Bachelorarbeit im Bereich der IT-gestützten Partizipation.
2 Klärung der Hauptbegriffe: Definiert die zentralen Termini Partizipation, Do-It-Yourself-Urbanism und IT-gestützte Partizipation für den Rahmen der Untersuchung.
3 Literaturrecherche zu IT-gestützten Partizipationsmechanismen: Bietet einen theoretischen Überblick über traditionelle und digitale Beteiligungsmodelle sowie deren Herausforderungen.
4 Untersuchung von DIY Projekten: Analysiert systematisch 55 DIY-Urbanism-Plattformen und führt eine detaillierte Untersuchung von fünf Fallbeispielen durch.
5 Ziele und Formen IT-gestützter Partizipation in DIY Urbanism Projekten: Führt die gewonnenen Erkenntnisse in einem neuen Stufenmodell mit konkreten Maßnahmen zusammen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Arbeit und reflektiert die Grenzen der Untersuchung sowie den Bedarf für weitere Forschung.
Partizipation, DIY Urbanism, IT-gestützte Partizipation, E-Partizipation, Digitale Beteiligung, Stadtentwicklung, Bürgerbeteiligung, Partizipationsmodell, Online-Plattformen, Web 2.0, Crowdsourcing, Infrastruktur, Soziale Medien, Transparenz, Community-Building
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle des Internets und IT-gestützter Mechanismen, um die Beteiligung von Bürgern in Projekten des „Do-It-Yourself-Urbanism“ zu fördern.
Zentrale Themen sind die Theorie der Partizipation, die spezifischen Dynamiken des DIY Urbanism und die Anwendung digitaler Plattformen zur Organisation und Gestaltung des städtischen Lebensraums.
Die Arbeit sucht nach einer Antwort auf die Frage, welche Kategorien von IT-gestützten Partizipationsmechanismen in DIY-Urbanism-Projekten aktuell Anwendung finden oder in Zukunft verwendet werden könnten.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, gefolgt von einer Voranalyse von 55 Websites und einer detaillierten Analyse von fünf ausgewählten Fallbeispielen anhand der „Beteiligungsleiter“.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Literaturrecherche, die Untersuchung von DIY-Projekten zur Identifikation von Mustern und die anschließende Entwicklung eines eigenen Stufenmodells.
Wichtige Begriffe sind Partizipation, DIY Urbanism, IT-gestützte Partizipation, digitale Beteiligung und Plattformen.
Es dient als lokales Beispiel, bei dem durch eine transparente digitale Plattform Studierende und Mitarbeiter aktiv an der Gestaltung ihres eigenen Campus mitwirken können.
Das Modell soll Plattformentwicklern im Bereich DIY Urbanism als Werkzeug dienen, um Partizipation schrittweise zu planen und an das jeweilige Projektziel anzupassen.
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