Bachelorarbeit, 2020
86 Seiten, Note: 2,80
1 Einleitung
1.1 Wahrnehmung von Bitcoin
1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Forschungsfrage
1.4 Methodik
2 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand
2.1 Bitcoin
2.1.2 Definition von BTC
2.1.3 Funktion des BTC-Netzwerks
2.1.4 Entstehung einer BTC-Einheit
2.1.5 Verwendung
2.1.6 Besteuerung
2.2 Dezentralität beim BTC
2.2.1 Definition von Dezentralität
2.2.2 Vorteile einer dezentralen Kryptowährung
2.2.3 Nachteile einer dezentralen Kryptowährung
2.3 Geld und Währung
2.3.1 Definition und Geldtheorien
2.3.2 Fiatgeld
2.3.3 Entstehung von Fiatgeld am Beispiel des Euros
2.3.4 Funktion des Geldes
2.4 Finanzinvestition
2.4.1 Definition des Investitionsbegriffes
2.4.2 Klassische Investitionstheorie
2.4.3 Neoklassische Kapitalmarkttheorie
2.4.4 Behavioral Finance
3 BTC als Währung und Finanzinvestment
3.1 Herausforderungen für BTC als Währung
3.1.1 Akzeptanz
3.1.2 Sicherheit
3.1.3 Effizienz und Transaktionskosten
3.1.4 Regulierung von BTC
3.2 BTC als Währung im Vergleich zum Euro
3.2.1 Wechselkursvolatilität
3.2.2 Inflation und Deflation
3.2.3 Laufende Kosten und Zinsen
3.2.4 Politische Risiken
3.3 BTC als Finanzinvestment
3.3.1 BTC im Vergleich zum DAX 30
3.3.2 BTC im Vergleich zu Gold
3.3.3 Chancen
3.3.4 Spekulationsrisiken
3.3.5 Investitionsmöglichkeiten
4 Diskussion – Währung oder mögliches Finanzinvestment?
5 Fazit, Grenzen und Ausblick der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Bitcoin (BTC) und stellt die kritische Frage, ob es sich bei dieser Kryptowährung eher um ein dezentrales Zahlungsmittel oder ein spekulatives Finanzinvestment handelt.
1.1 Wahrnehmung von Bitcoin
Gut zehn Jahre ist es her, als Satoshi Nakamoto sein Working Paper mit dem Namen: „Bitcoin“ veröffentlichte: Ein elektronisches Peer-to-Peer-Bezahlsystem. Die Vorstellung einer dezentralen Währung, die mittels Peer-to-Peer-Netzwerk funktioniert und keine dritte vertrauenswürdige Partei benötigt, sollte den Finanz und Geldmarkt revolutionieren. Insbesondere im Jahr 2017, als es zum Bitcoin-Hype kam, überschlugen sich die Nachrichten und es brach eine Art Goldgräberstimmung aus. Im Jahr 2018 stürzte die Währung mit einem Kurs von ca. 20.000 US-Dollar auf 3.200 US-Dollar. Das Interesse schien erloschen, doch im Jahr 2019 konnte beim Bitcoin (BTC) eine Trendumkehr erreicht werden. Der Kurs verdreifachte sich im Zeitraum von Dezember 2018 bis Juni 2019 auf über 11.000 US-Dollar. Als mögliche Gründe für diesen Kursanstieg werden unter anderem Rezessionsängste, ein steigendes Interesse vonseiten institutioneller Anleger, verschärfte Regulierung, Spekulationen, sowie Prognosen und Statements von Fürsprechern der BTC (z.B. von John McAfee) gesehen. Der Gründer der Kryptowährung Tenx, Dr. Julian Hosp, sieht in BTC eher eine Art digitalem Gold mit der Option einer Zahlungsfunktion. Die rasanten Kursanstiege und -einbrüche und die damit verbundene mediale Berichterstattung können dazu beigetragen haben, dass in Deutschland neun von zehn Personen der Begriff BTC geläufig ist. Eine Umfrage aus dem Jahr 2018 in Deutschland veranschaulicht, dass sich 31 Prozent der Befragten vorstellen können, BTC als Zahlungsmittel für Online-Transaktionen zu erwerben. Lediglich 6 Prozent aller Teilnehmer würden BTC als Spekulationsobjekt erwerben. Im Hinblick auf die Zahlungsfunktion wird BTC kaum genutzt und dient hauptsächlich als Spekulationsobjekt. Die öffentliche Wahrnehmung des BTC wird auch immer wieder von Finanzinstituten beeinflusst. In der Vergangenheit gab es auch Warnungen zu BTC. So äußerte sich Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) wie folgt: „Ein Euro heute; ist ein Euro morgen: Er ist stabil. Der BTC .. schwankt sehr stark. Währungen sind gedeckt von den Notenbanken oder Regierungen.“
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Wahrnehmung von Bitcoin ein, definiert die Forschungsfrage und erläutert die methodische Vorgehensweise der Bachelor-Thesis.
2 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand: Hier werden zentrale Begriffe wie Bitcoin, Dezentralität, Geldtheorien, Fiatgeld und verschiedene Investitionstheorien theoretisch fundiert und definiert.
3 BTC als Währung und Finanzinvestment: Dieses Kapitel untersucht Herausforderungen, Akzeptanz, Sicherheit und Regulatorik von BTC und vergleicht ihn sowohl als Währung als auch als Anlageobjekt mit klassischen Alternativen.
4 Diskussion – Währung oder mögliches Finanzinvestment?: Die Arbeit diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich der Eignung von Bitcoin als Währung und Anlageklasse unter Berücksichtigung der Volatilität.
5 Fazit, Grenzen und Ausblick der Arbeit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, zeigt die Grenzen der Untersuchung auf und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von Kryptowährungen.
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Die Arbeit analysiert, ob Bitcoin primär als digitale, dezentrale Währung oder als spekulatives Finanzinvestment einzustufen ist.
Die zentralen Felder sind die technologische Funktionsweise, die Rolle als Zahlungsmittel im Vergleich zu Fiatgeld sowie die Analyse als Anlageklasse.
Das Ziel ist es, mittels Literaturvergleich zu prüfen, ob Bitcoin das Potenzial besitzt, etablierte Währungen zu ersetzen oder als sinnvolles Finanzinstrument zu dienen.
Es handelt sich um eine Arbeit, die mittels umfassendem Literaturvergleich sowie einer statistischen Analyse der Korrelationen zu DAX und Gold erstellt wurde.
Der Hauptteil behandelt die technischen Grundlagen, die ökonomischen Aspekte von Währungen, regulatorische Herausforderungen sowie einen empirischen Vergleich der Kursentwicklungen.
Bitcoin, Kryptowährung, Dezentralität, Finanzinvestment, Blockchain, Volatilität und Geldtheorie.
Die Blockchain wird als technische Basis des Bitcoins erläutert, welche die Validierung von Transaktionen ohne zentrale Instanz ermöglicht.
Die Arbeit belegt durch Chartanalysen und Vergleiche, dass Bitcoin deutlich volatiler ist als etablierte Währungen oder Gold.
Regulierungen durch Institutionen wie die FATF werden als entscheidender Faktor für die zukünftige gesellschaftliche Akzeptanz und Marktreife von BTC thematisiert.
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