Diplomarbeit, 2006
66 Seiten, Note: 1,6
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung des Einflusses der Zellmembran und Zellwand auf die Fraktionierung stabiler Kohlenstoffisotope beim Abbau von Tetrachlorethylen (PCE) und Trichlorethylen (TCE) durch Rohextrakte. Ziel ist es, den Einfluss von Transportvorgängen über die Zellbegrenzungen auf die Isotopenfraktionierung auszuschließen und die Dechlorierung durch aufgebrochene Zellen zu analysieren, um Erkenntnisse über die Adaption der Zellen und deren Auswirkungen auf die Fraktionierung von PCE und TCE zu gewinnen.
Die Einleitung erläutert die Relevanz des Themas und beschreibt die Zielsetzung der Arbeit. In Kapitel 2 werden die Materialien und Methoden vorgestellt, die für die Durchführung der Experimente verwendet wurden. Dies umfasst die verwendeten Chemikalien, Kulturen, die Kultivierung der Mikroorganismen, die Herstellung des Rohextrakts und die Experimente zur Isotopenfraktionierung, einschließlich der Bestimmung des Fraktionierungsfaktors aC und der Untersuchung der Anreicherungskulturen aus Bitterfeld. Kapitel 3 präsentiert die Ergebnisse der Fraktionierungsexperimente mit Rohextrakten von Sulfurospirillum spp. sowie die Untersuchung der Anreicherungskulturen aus Bitterfeld. Die Diskussion in Kapitel 4 widmet sich den Ursachen der Isotopenfraktionierung und der Anreicherung von dechlorierenden Mikroorganismen aus Bitterfeld.
Die Arbeit konzentriert sich auf die reduktive Dehalogenierung chlorierter Ethene, insbesondere PCE und TCE, durch Rohextrakte von Sulfurospirillum spp. Die wichtigsten Themen sind die Fraktionierung stabiler Kohlenstoffisotope, der Einfluss der Zellmembran und Zellwand auf die Fraktionierung, verschiedene Elektronenakzeptoren und die Anreicherung von dechlorierenden Mikroorganismen. Wichtige Konzepte sind Isotopeneffekt, Fraktionierungsfaktor aC, Dehalogenasen und die Analyse von Anreicherungskulturen.
Es beschreibt die Veränderung des Verhältnisses stabiler Kohlenstoffisotope während des mikrobiellen Abbaus von Tetrachlorethylen. Leichtere Isotope werden meist schneller umgesetzt.
Durch die Verwendung von Rohextrakten (aufgebrochenen Zellen) kann der Einfluss von Transportvorgängen durch die Zellwand auf die Isotopenfraktionierung ausgeschlossen werden.
Es wurde die Fähigkeit von Anreicherungskulturen aus einem kontaminierten Brunnen in Bitterfeld studiert, PCE und TCE unter Verwendung von Lactat oder Butyrat abzubauen.
Das sind Bakterien, die zur reduktiven Dehalogenierung fähig sind, also chlorierte Schadstoffe wie PCE in weniger schädliche Stoffe umwandeln können.
Eine Gattung von Bakterien, die für den vollständigen Abbau von chlorierten Ethenen bis hin zum ungiftigen Ethen entscheidend ist und in der Arbeit genetisch identifiziert wurde.
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