Bachelorarbeit, 2018
61 Seiten
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Aktualität des Themas Cyber Security
2.2 Bekanntgewordene Angriffe auf Staaten und Unternehmen
2.3 Begriffsbestimmung und Definition
2.4 Entstehung und Anfänge des Internets
3 Forschungsdesign
3.1 Auswahl des Forschungsdesigns
3.2 Betrachtung der Stakeholder
3.3 Analyse neu eingetretener Stakeholder
3.4 Einordnung der neuen Stakeholder
3.5 Definition des Fallstudien-Typus
3.6 Begründung der Auswahl der Fallstudien
4 Fallbeispiele der Maßnahmen zur Cyber Security in Deutschland
4.1 Maßnahmen zur Cyber Security durch Digital Natives
4.2 ISIS12 als Maßnahme für Angestellte zur Cyber Security
4.3 Die Cyber-Reserve als Maßnahme zur Cyber Security durch Reservisten
5 Diskussion
5.1 Implikationen für die bestehende Theorie
5.2 Implikationen für die Praxis
5.3 Einschränkungen der Arbeit
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht Maßnahmen zur Sicherstellung von Cyber Security in der deutschen Wirtschaft, wobei der Fokus auf der Rolle verschiedener Stakeholder-Gruppen und deren Kooperation liegt. Ziel ist es, durch eine qualitative Fallstudienanalyse einen Überblick über geplante und angewandte Strategien zu geben, um Entscheidern eine fundierte Grundlage für zukünftige IT-Sicherheitsmaßnahmen zu liefern.
2.2 Bekanntgewordene Angriffe auf Staaten und Unternehmen
Als im Juni 2009 der zu Beginn noch als „RootkitTmphider“ bezeichnete Computerwurm Stuxnet auftauchte und der ukrainische Softwareanbieter VirusBlokAda dessen Existenz am 17. Juni 2010 offiziell bestätigte, läutete dieser Vorfall eine bedeutende Zeitenwende ein. Denn selbst den projekteigenen Entwicklern der Schadsoftware wurde zwischen den Jahren 2008 und 2009 während ihrer Tätigkeit bewusst, dass es hierbei um sehr viel mehr ging, als um die reine Verzögerung des iranischen Atomprogramms: Stuxnet war der erste Feldversuch einer cyber-physischen Waffentechnologie der Geschichte (Falliere et. al, 2011; Langner, 2013). Bei Stuxnet handelt es sich um ein Projekt, dessen Budget der Leiter der weltweittätigen Kaspersky Forschungsabteilung Costin Raiu auf rund 100 Mio. US-$ bezifferte.
Wobei jedoch durch Raiu ebenso angemerkt wurde, dass sich die Kosten für zukünftige Angriffe dieser Größenordnung durch technische Fortschritte deutlich verringern werden – und dies, obwohl die oben genannte Summe im Verhältnis zu sonst üblichen Militärausgaben im Rahmen der Kriegsführung als günstig einzustufen ist (Gilbert, 2014). Stuxnet ist ein Computerwurm, dessen Ziel es war das iranische Atomprogramm zu verzögern oder gar zu stoppen. Erwähnenswert dabei ist, dass die Schadsoftware nicht nur direkt in das iranische Netz eindrang und ausschließlich die von Siemens hergestellten Step7-Systeme infizierte, die für die Steuerung der Zentrifugen innerhalb der nuklearen Anreicherungsanlagen in Natanz zuständig waren, sondern sich über das World Wide Web flächendeckend verbreitete und neben den iranischen nachträglich insbesondere auch in indonesischen, chinesischen und indischen Hosts aufgespürt werden konnte (Falliere et. al, 2011). Auf technischer Ebene geschah dies möglicherweise durch die Verwendung eines infizierten USB-Sticks, der in die iranischen Anlagen eingebracht wurde und Stuxnet dann aufgrund der zugrundeliegenden Codierung selbst verbreitete (Markoff, 2010).
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die hohe Signifikanz von IT-Sicherheit in der deutschen Wirtschaft und begründet die Analyse der Strategien verschiedener Akteure zur Gefahrenabwehr.
2 Theoretischer Hintergrund: Das Kapitel beleuchtet die Relevanz der Cyber Security anhand von Bedrohungsszenarien wie Stuxnet und WannaCry sowie der Entstehungsgeschichte des Internets.
3 Forschungsdesign: Es wird die qualitative Methodik der Arbeit dargelegt, insbesondere der Ansatz der Stakeholder-Integration in Dienstleistungsinnovationen zur Analyse der Fallstudien.
4 Fallbeispiele der Maßnahmen zur Cyber Security in Deutschland: Dieses Hauptkapitel analysiert drei spezifische Initiativen für Digital Natives, Angestellte und Reservisten als Fallstudien zur Erhöhung der IT-Sicherheit.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden im Hinblick auf theoretische Implikationen und praktische Anwendbarkeit diskutiert, wobei auch die Limitationen der Untersuchung kritisch beleuchtet werden.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung frühzeitiger strategischer Maßnahmen und internationaler Kooperationen zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen im Cyberspace.
Cyber Security, IT-Sicherheit, Deutschland, Stakeholder, Kooperation, Cyber-Reserve, ISIS12, Cyber Innovation Hub, Digital Natives, Informationssicherheit, Cyberangriffe, Infrastrukturschutz, Krisenmanagement, Vernetzung, IT-Infrastruktur.
Die Arbeit untersucht, wie Akteure in Deutschland, insbesondere Regierung und Behörden, Maßnahmen zur Sicherstellung der Cyber Security umsetzen.
Die zentralen Felder umfassen Bedrohungsszenarien im Cyberraum, die Bedeutung von Kooperationen sowie die spezifische Rolle unterschiedlicher Stakeholder.
Das Ziel ist es, Entscheidern einen Gesamtüberblick über bereits bestehende Strategien zu geben, um das Ergreifen zukünftiger Maßnahmen zu erleichtern.
Der Autor verwendet ein qualitatives Forschungsdesign, das auf der Fallstudienmethode und der Stakeholder-Integration nach Jonas basiert.
Im Hauptteil werden drei Fallbeispiele analysiert: Maßnahmen für Digital Natives, das Sicherheitsmanagement-System ISIS12 für Angestellte sowie die Cyber-Reserve für Reservisten.
Wichtige Begriffe sind Cyber Security, Kooperation, Stakeholder-Integration, IT-Sicherheit, Cyber-Reserve und ISIS12.
Die Cyber-Reserve soll Fachwissen von Reservisten mit IT-Expertise nutzen, um die Bundeswehr bei der Cyber-Verteidigung zu stärken und Personalengpässe zu überbrücken.
ISIS12 bietet einen strukturierten Prozess in 12 Schritten, der speziell auf kleine und mittelständische Unternehmen sowie Kommunen zugeschnitten ist, um Informationssicherheit praxisnah zu gestalten.
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