Diplomarbeit, 2005
83 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Gang der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Beschaffung und Beschaffungsmanagement
2.1.2 Strategisches Lieferantenmanagement
2.2 Lieferantensystematisierung
2.2.1 Rolle der Lieferanten
2.2.2 Position im Zuliefernetzwerk
2.2.3 Klassifizierung der Lieferanten
2.3 Lieferantenstrategien des Marktmacht-Portfolios
3. Strategisches Lieferantenmanagement
3.1 Ziele des strategischen Lieferantenmanagements
3.1.1 Kostenreduktion
3.1.2 Reduktion des Versorgungsrisikos
3.1.3 Steigerung der Beschaffungsqualität
3.1.4 Hohe Beschaffungsflexibilität
3.1.5 Zielinterdependenzen
3.2 Einflussfaktoren auf die Lieferantenauswahl
3.2.1 Unternehmensexterne Faktoren
3.2.1.1 Politische und rechtliche Beschaffungsmarktgegebenheiten
3.2.1.2 Vertikale Marktbeziehungen
3.2.1.3 Horizontale Marktbeziehungen
3.2.2 Unternehmensinterne Faktoren
3.2.2.1 Beschaffungsstrategie
3.2.2.2 Beabsichtigte Dauer der Geschäftsbeziehung
3.2.2.3 Marktinformationsbeschaffung
3.2.2.4 Produkteigenschaften
3.2.2.4.1 Kaufklasse
3.2.2.2 Wertigkeit
3.2.2.5 Strukturmerkmale des Original Equipment Manufacturer
3.2.2.5.1 Betriebsgröße und Betriebsstandort
3.2.2.5.2 Organisationaler Aufbau und Ressourcenausstattung
3.2.2.5.3 Fertigungstyp der Produktion
3.3 Vorgehensweise bei der Lieferantenauswahl
3.3.1 Lieferantenanalyse
3.3.1.1 Lieferantenidentifikation
3.3.1.2 Lieferantenvorselektion
3.3.1.3 Kriterien der Feinanalyse
3.3.1.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten
3.3.1.3.2 Spezielle produktbezogene Daten
3.3.1.3.3 Konditionen und Service
3.3.1.3.4 Beschaffungspreise
3.3.1.3.5 Zulieferpotentiale
3.3.2 Lieferantenbewertung und Lieferantenauswahl
3.3.2.1 Ziele und Verfahren der Lieferantenbewertung
3.3.2.2 Die Nutzwertanalyse
3.3.2.3 Lieferantenauswahl
3.4 Lieferantenintegration
3.4.1 Integration in die Entwicklungs- und Konstruktionsphase
3.4.2 Integration in die Industrialisierungsphase
3.4.3 Einflussfaktoren des Lieferantencommitments
3.4.4 Entwicklungstendenzen bei der Lieferantenintegration
3.5 Lieferantenüberwachung
3.5.1 Überwachungskriterien
3.5.2 Implikationen der Lieferantenüberwachung
3.6 Lieferantenbeziehungen
3.6.1 Opportunistische vs. partnerschaftliche Lieferantenbeziehung
3.6.2 Gestaltungsmaßnahmen partnerschaftlicher Lieferantenbeziehungen
3.6.2.1 Lieferantenförderung
3.6.2.2 Lieferantenentwicklung
3.6.2.3 Lieferantenerziehung
3.6.2.4 Lieferantenpflege
4. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Einflussfaktoren auf die Lieferantenauswahl sowie die spezifischen Tätigkeitsfelder des strategischen Lieferantenmanagements aus Sicht eines beschaffenden Unternehmens umfassend darzustellen.
3.3.1.3 Kriterien der Feinanalyse
Mittels Einsatz eines cross-funktionalen Teams finden bei der Festlegung der Feinanalyse zugrundeliegenden Anforderungskriterien die Ansprüche aus verschiedenen Unternehmensbereichen Berücksichtigung. Dadurch soll ein gesamtheitlicher Ansatz bei der anschließenden Lieferantenbewertung und -auswahl gewährleistet werden. Einfaktorenvergleiche finden nur noch in Ausnahmefällen im Zuge der Lieferantenauswahl Anwendung, sie wurden von der Analyse und dem Vergleich mehrerer Faktoren abgelöst. Es haben heute immer mehr Unternehmen ein umfassendes Verständnis davon, dass in erster Linie die Gesamtleistung eines Zulieferers von Bedeutung ist, das früher exklusive Analyse- und Entscheidungskriterium „Preis“ ist jetzt nur eines von vielen. „Hard Facts“ wie Kosten oder Qualität sind zwar nach wie vor die dominierenden Schwerpunkte der Zuliefereruntersuchungen, aber „Soft Facts“ haben messbar an Bedeutung gewonnen. Beispielhaft für Letztere wären an dieser Stelle Entwicklungskompetenzen und langfristige Partnerschaften zu nennen, ein durchgängiger Konsens bezüglich Gewichtung und Bewertung von „Soft Facts“ besteht jedoch noch nicht.
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende strategische Bedeutung der Beschaffung aufgrund von Globalisierung, verkürzten Produktlebenszyklen und Outsourcing-Trends sowie das Ziel und den Aufbau der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert grundlegende Begriffe des Beschaffungsmanagements, stellt verschiedene Systeme zur Lieferantensystematisierung vor und beschreibt Standardstrategien basierend auf Portfoliomodellen.
3. Strategisches Lieferantenmanagement: Das Hauptkapitel behandelt die Ziele, Einflussfaktoren auf die Lieferantenauswahl, den detaillierten Prozess der Lieferantenanalyse und -bewertung sowie Maßnahmen zur Lieferantenintegration, Überwachung und Beziehungsgestaltung.
4. Schlussbetrachtung und Ausblick: Das abschließende Kapitel resümiert die Ergebnisse und betont die Notwendigkeit einer konsequenten Umsetzung eines strategischen Lieferantenmanagements trotz bestehender Defizite in der Unternehmenspraxis.
Strategisches Lieferantenmanagement, Beschaffung, Lieferantenauswahl, Lieferantenanalyse, Lieferantenbewertung, Nutzwertanalyse, Lieferantenintegration, Lieferantenbeziehungen, Beschaffungsmarktforschung, Lieferantenentwicklung, Zulieferstrukturen, Beschaffungsstrategie, Lieferantenüberwachung, Kostenreduktion, Versorgungssicherheit.
Die Arbeit untersucht das strategische Lieferantenmanagement und dessen zentrale Aufgabenbereiche, um eine effiziente und zukunftsorientierte Beschaffungsstruktur in Unternehmen zu etablieren.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Beschaffungsmanagements, die Systematisierung von Lieferanten, der Prozess der Lieferantenauswahl sowie die aktive Gestaltung der Lieferanten-Abnehmer-Beziehungen.
Ziel ist es, die Einflussfaktoren bei der Lieferantenauswahl aufzuzeigen und die verschiedenen Tätigkeitsfelder des Lieferantenmanagements detailliert zu spezifizieren.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und integriert verschiedene Management-Konzepte, wie beispielsweise die Portfolio-Methode zur Lieferantenstrategie oder die Nutzwertanalyse zur Bewertung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung strategischer Ziele, die Untersuchung unternehmensinterner und -externer Einflussfaktoren sowie die detaillierte Darstellung des Auswahl-, Bewertungs-, Integrations- und Überwachungsprozesses.
Kernbegriffe sind Lieferantenmanagement, Beschaffungsstrategie, Lieferantenanalyse, Nutzwertanalyse und die partnerschaftliche Lieferantenbeziehung.
Sie dient als mathematisches Verfahren zur objektiven Bewertung von Lieferanten, indem sie sowohl qualitative als auch quantitative Kriterien in eine Gesamtnutzwertberechnung einbezieht.
Während die Lieferantenbewertung primär im Auswahlprozess stattfindet, ist die Lieferantenüberwachung ein fortlaufender Prozess zur periodischen Überprüfung der Vertragserfüllung und Leistungskonstanz bestehender Lieferbeziehungen.
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