Masterarbeit, 2020
98 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Grundlegendes zu Kryptowährungen und zur Blockchain-Technologie
2.1 Einführung in Kryptowährungen
2.2 Smart Contracts
2.3 Bedeutung dezentraler Netzwerke
2.4 Einordnung der Blockchain-Technologie in die Innovationsforschung
2.5 Funktionsweise der Blockchain-Technologie
2.5.1 Transaktionen
2.5.2 Kryptografie
2.5.3 Konsensbildung
2.6 Angriffsszenarien
3 Geldtheoretische Grundlagen
3.1 Definition des Begriffs Geld
3.1.1 Geld als Tausch- und Zahlungsmittel
3.1.2 Geld als Wertaufbewahrungsfunktion
3.1.3 Geld als Recheneinheit
3.2 Eigenschaften des Geldes
3.3 Begriffsabgrenzung relevanter Akteure
3.4 Auszüge relevanter Geldwerttheorien
3.5 Die Inflationstheorie
3.6 Grundlegendes zum Zahlungsverkehr
4 Empirischer Teil
4.1 Methodisches Vorgehen
4.2 Darstellung der Ergebnisse
4.2.1 Kategorie 1: Geldfunktionen
4.2.2 Kategorie 2: Kryptowährungen in der Praxis
4.2.3 Kategorie 3: Eigenschaften von Kryptowährungen
4.2.4 Kategorie 4: Länderübergreifende Vergleiche
4.2.5 Kategorie 5: Individuelle Handlungsmotive
4.2.6 Kategorie 6: Die Akteure
4.2.7 Abschließende Kommentare der Experten
4.3 Diskussion der Ergebnisse
4.3.1 Praktische Auswirkungen auf das Geldwesen
4.3.2 Praktische Implikationen für die Akteure
4.3.2.1 Digitales Zentralbankgeld
4.3.2.2 Auswirkungen auf Geschäftsbanken
4.3.2.3 Auswirkungen unternehmerischer Kryptowährungen
4.3.2.4 Auswirkungen auf die Haushalte
5 Abschlussbetrachtung und Fazit
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Kryptowährungen als zukünftiges Zahlungsmittel, indem sie deren geldtheoretische Eignung bewertet und die Auswirkungen auf die Akteure des bestehenden Geldsystems analysiert.
2.5.3 Konsensbildung
Die Konsensbildung im Netzwerk ist ein entscheidender Faktor, Vertrauen zwischen den Teilnehmern in der Blockchain herzustellen. Das ist vor allem wichtig, weil die Teilnehmer im Netzwerk sich nicht kennen, das System jedoch eine vertrauenswürdige zentrale dritte Partei als Intermediär eliminieren möchte. In der Praxis haben sich dafür verschiedene Verfahren bewährt, die jeweils Stärken und Schwächen haben. Die gängigsten Verfahren sind Proof of Work (PoW) und Proof of Stake (PoS) (vgl. Fridgen et al. 2019, S. 32ff.).
PoW ist das wohl bekannteste Konsensverfahrenskonzept. Es kommt zur Validierung bei Transaktionen von Bitcoin zum Einsatz (vgl. Nakamoto 2008, S. 3). Mittels eines Algorithmus müssen die Miner durch das Bereitstellen von Rechenleistung eine Zahl erraten. Diese Zahl wird als Nonce bezeichnet (nonce = number used only once). Miner sind die Teilnehmer in der Blockchain, die sich freiwillig bereit erklärt haben, die Transaktionen im Netzwerk zu verifizieren. Dafür erhalten sie eine Belohnung in Form einer Transaktionsgebühr (vgl. Schütte et al. 2017, S. 12). Wenn ein Miner die richtige Nonce errät, dann darf er den neuen Block an die existierende Blockchain anhängen und allen Teilnehmern mitteilen, dass er das Rätsel gelöst hat. Die Nonce muss mit weiteren Eingabeparametern einen Hashwert erzeugen, der kleiner ist als ein vorgegebener Hashwert. Dies kann nur durch Ausprobieren gefunden werden und dies ist mit hoher Rechenleistung verbunden (vgl. Fridgen et al. 2019, S. 32). Auf diese Weise wird das Kontobuch bei allen Minern aktualisiert.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Entstehungsgeschichte von Bitcoin ein, definiert Kryptowährungen und formuliert die zentrale Forschungsfrage zur Zukunftsfähigkeit als Zahlungsmittel.
2 Grundlegendes zu Kryptowährungen und zur Blockchain-Technologie: Dieses Kapitel erläutert die technologischen Grundlagen, insbesondere die Funktionsweise der Blockchain, Smart Contracts sowie Konsensmechanismen wie Proof of Work und Proof of Stake.
3 Geldtheoretische Grundlagen: Hier werden ökonomische Definitionen von Geld, dessen Funktionen und Eigenschaften sowie verschiedene Geldwerttheorien und das bestehende Zahlungsverkehrssystem dargelegt.
4 Empirischer Teil: Dieses Kapitel präsentiert die qualitative Analyse basierend auf Experteninterviews, diskutiert Ergebnisse zu Geldfunktionen, Akteuren und Implikationen für Zentral- und Geschäftsbanken.
5 Abschlussbetrachtung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des Innovationspotenzials von Kryptowährungen und zieht Schlussfolgerungen zur künftigen Rolle der Blockchain im Geldwesen.
Kryptowährungen, Blockchain-Technologie, Bitcoin, Geldfunktionen, Zahlungsverkehr, Dezentralität, Smart Contracts, Fiatgeld, Zentralbank, Geschäftsbanken, Stablecoins, Proof of Work, Proof of Stake, Innovation, Vertrauen
Die Arbeit untersucht das Phänomen Kryptowährungen im Hinblick auf ihre Eignung als zukünftiges Zahlungsmittel und deren ökonomische Auswirkungen.
Die Arbeit deckt die technologischen Grundlagen der Blockchain, die theoretische Geldlehre und eine empirische Analyse von Expertenmeinungen ab.
Das Ziel ist zu analysieren, inwiefern Kryptowährungen das Zahlungsmittel der Zukunft sein können und welche Auswirkungen dies auf die Akteure des Geldsystems hat.
Es wurde eine Literaturanalyse kombiniert mit einer qualitativen Inhaltsanalyse auf Basis von sechs Experteninterviews durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Erklärung der Krypto-Technologie und Geldlehre sowie einen empirischen Teil, der die Einschätzungen von Experten zu praktischen Auswirkungen diskutiert.
Zentrale Begriffe sind Kryptowährungen, Blockchain, Dezentralität, Geldfunktionen, Fiatgeld, Zentralbanken und Zahlungsverkehrssysteme.
Stablecoins werden als eine mögliche Brückentechnologie zwischen traditionellem Fiatgeld und der Krypto-Welt betrachtet, die besonders für Zentralbanken als Innovationsmöglichkeit dient.
Der Bitcoin wird aufgrund seiner begrenzten Menge und seiner dezentralen Struktur vorrangig als Wertaufbewahrungsmittel eingestuft, das sich als "digitales Gold" etabliert hat.
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