Bachelorarbeit, 2017
77 Seiten, Note: 2,0
1 Einführung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Vorgehensweise
2 Ausgewählte Grundlagen zum Change Management
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Handlungsfelder des Change Managements
2.3 Aktuelle Herausforderungen im Zusammenhang mit Change
2.3.1 Der Faktor Mensch
2.3.2 Die demografische Entwicklung
2.3.3 Technologischer Wandel
2.3.4 Globalisierung
2.4 Change Management als Ergänzung zum Projektmanagement
2.5 Ziele des Change Managements
3 Ausgewählte Theorien in Bezug auf Change Management
3.1 Kurt Lewin: Das Drei-Phasen-Modell
3.2 John P. Kotter: Der Acht-Stufen-Prozess
3.3 Der Change Management Prozess
4 Gestaltung von Change
4.1 Beweggrund für Veränderungen
4.1.1 Ungeplanter und Geplanter Wandel
4.1.2 Ausmaß des Wandels
4.2 Arten von Veränderungsvorhaben
4.3 Menschen in Veränderungsprozessen
5 Widerstand im Change Management
5.1 Ursachen für Widerstände
5.2 Arten und Merkmale von Widerständen
5.3 Umgang mit Widerstand und Veränderungen
6 Praxisbeispiel: Borussia Dortmund
6.1 Über den Verein
6.2 Die Abwendung der Insolvenz
6.3 Menschen machen den Unterschied – „Echte Liebe“
7 Fazit
Diese Bachelor-Thesis untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Ansätze des Change Managements, um Unternehmen bei der erfolgreichen Bewältigung von Veränderungsprozessen zu unterstützen und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
2.3.1 Der Faktor Mensch
Seit Bestehen der Menschheit, stellen Veränderungen einen festen Bestandteil des menschlichen Lebens dar. Der Lebensinhalt eines Individuums bestimmt sich aus der individuellen Zielsetzung und deren Erfüllung. Menschen haben demnach lebhaften Anteil an dem was mit ihnen und um sie herum geschieht. Auch das Privatleben besteht aus Veränderungen, so stellt z.B. ein Umzug in eine neue Stadt oder das Kennenlernen neuer Kulturen einen Menschen vor neue Herausforderungen. Gleiches gilt für Unternehmen, die sich damit beschäftigen sollten, welche Reaktionen Veränderungsvorhaben bei ihren Mitarbeitern auslösen, da Menschen emotional gesteuert sind. Die Emotionen werden in Kap. 4.3 nochmals genauer thematisiert. Die gestiegene Bedeutung durch den Faktor Mensch ist ebenfalls in der Arbeitswelt zu beobachten. Neben einem zunehmenden Bedarf an hochqualifiziertem Personal, steigt auch die Nachfrage nach jungen Mitarbeitern. Daraus resultiert ein „War for Talents“ auf dem Arbeitsmarkt. Negative Folgen (z.B. Fachkräftemangel), ausgelöst durch das verknappte Angebot an Fachkräften, können durch vorausschauendes Handeln seitens der Unternehmen, vermieden werden.
Die Hauptherausforderung für das Management in Bezug auf den Faktor Mensch bei einem Veränderungsvorhaben, ist demnach nicht das Führen per Anweisung und Kontrolle, sondern vielmehr das Vermitteln einer Vision im CM Prozess und das Überzeugen der Individuen mit den Veränderungszielen. Können sich Mitarbeiter mit dem Veränderungsvorhaben identifizieren und erkennen den daraus resultierenden Nutzen an, steht einem erfolgreichen Unternehmenswandel nichts mehr im Wege.
1 Einführung: Diese Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Change Management in einer sich ständig wandelnden Umwelt und definiert das Ziel der Arbeit sowie den methodischen Aufbau.
2 Ausgewählte Grundlagen zum Change Management: In diesem Kapitel werden grundlegende Begrifflichkeiten, die vier zentralen Handlungsfelder und aktuelle Herausforderungen wie Technologisierung und Globalisierung analysiert.
3 Ausgewählte Theorien in Bezug auf Change Management: Das Kapitel stellt bewährte theoretische Modelle (Lewin, Kotter) vor und leitet daraus einen eigenen Prozessvorschlag zur Gestaltung von Wandel ab.
4 Gestaltung von Change: Hierbei werden die Auslöser und Arten von Veränderungsvorhaben detailliert betrachtet, wobei insbesondere die zentrale Rolle des Menschen und die Psychologie hinter Veränderungsprozessen beleuchtet werden.
5 Widerstand im Change Management: Dieser Teil befasst sich mit den Ursachen, Erscheinungsformen und dem konstruktiven Umgang mit Widerständen, die während Veränderungsprozessen auftreten.
6 Praxisbeispiel: Borussia Dortmund: Das Kapitel dient als Fallstudie, in der die Transformation des Fußballbundesligisten von einer drohenden Insolvenz hin zu einem erfolgreichen Modellverein analysiert wird.
7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion und den gewonnenen Erkenntnissen für Unternehmen, die ähnliche Veränderungsprozesse bewältigen müssen.
Change Management, Veränderungsmanagement, Unternehmenswandel, Transformation, Mitarbeiterbeteiligung, Widerstand, Unternehmenskultur, Strategie, Borussia Dortmund, Insolvenz, Führung, Erfolgsfaktoren, Prozessmanagement, Management Commitment, Emotionen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Change Management als essenziellem Instrument zur Unternehmenssteuerung, um in einem dynamischen Marktumfeld erfolgreich bestehen zu können.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Konzepte zur Gestaltung von Wandlungsprozessen, die psychologische Komponente des Widerstands sowie die praktische Anwendung an einem realen Fallbeispiel.
Das primäre Ziel ist es, das Vorgehen und die notwendigen Erfolgsfaktoren eines ganzheitlichen Change Managements aufzuzeigen, das neben sachlichen Strukturen auch die menschliche Ebene berücksichtigt.
Es erfolgt eine fundierte Literaturrecherche zu den theoretischen Grundlagen, die mit einer praxisorientierten Fallstudienanalyse (Borussia Dortmund) kombiniert wird.
Im Hauptteil werden theoretische Modelle erläutert, die Psychologie von Mitarbeitern in Veränderungsprozessen analysiert und Strategien zum Umgang mit Widerständen erarbeitet.
Schlüsselwörter wie Change Management, Unternehmenswandel, Erfolgsfaktoren, Transformation und Mitarbeiterbeteiligung stehen im Fokus dieser Untersuchung.
Der BVB dient als Paradebeispiel für einen gelungenen Turnaround von einer existenzbedrohenden Insolvenz hin zur wirtschaftlichen und sportlichen Erfolgsspur durch aktives, menschenorientiertes Change Management.
Die Unternehmenskultur wird als eines der vier zentralen Handlungsfelder definiert, da eine erfolgreiche Veränderung zwingend das Commitment und die Identifikation der Mitarbeiter erfordert.
Die Arbeit empfiehlt, Widerstände als notwendiges Begleitphänomen zu akzeptieren, ihre Ursachen zu analysieren und durch Kommunikation sowie frühzeitige Einbindung die Betroffenen zu Beteiligten zu machen.
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