Bachelorarbeit, 2016
66 Seiten, Note: 1,9
1 Einführung
1.1 Aufbau und Inhalt
2 Definition Preisblase
2.1 Charttechnische Sichtweise
2.2 Verhaltensbasierte Sichtweise
2.3 Fundamentale Sichtweise
3 Erklärungsansätze für das Entstehen von Preisblasen auf Immobilienmärkten anhand makroökonomischer Faktoren
4 Erkennung von Preisblasen auf Immobilienmärkten
4.1 Kennzahlenanalyse
4.1.1 Affordability
4.1.2 Tobins q
4.2 Indikatoren
4.2.1 Inflation
4.2.2 Zinsniveau
4.2.3 Hypothekenkreditvolumen
4.2.4 Wohnungsneubau
5 Preisblasenuntersuchung auf den deutschen Wohnimmobilienmarkt
5.1 Affordability
5.2 Tobins q
5.3 Inflation
5.4 Zinsniveaus
5.5 Hypothekenkreditvolumen
5.6 Wohnungsneubau
6 Investitionsbegriffe
7 Anforderungen an die Investitionsrechnungsmodelle
7.1 Statische Methoden
7.1.1 Brutto-Anfangsrendite
7.1.2 Vervielfältiger
7.2 Dynamische Methoden
7.2.1 Kapitalwertmethode
8 Investitionsrechnung
8.1 Brutto-Anfangsrendite
8.2 Vervielfältiger
8.3 Kapitalwertmethode
9 Fazit
Die Arbeit untersucht die Rentabilität von Wohnimmobilieneigentum im Ballungsraum Frankfurt am Main unter Berücksichtigung der aktuellen Marktsituation und prüft das Vorliegen einer Preisblase mittels verschiedener ökonomischer Kennzahlen und Indikatoren.
2.3 Fundamentale Sichtweise
Die am häufigsten verwendete Sichtweise ist die fundamentale. Sie beruht auf zugrunde liegenden wirtschaftswissenschaftlichen Daten.
Der Marktpreis setzt sich hier aus der typischen Preisentwicklung von Angebot und Nachfrage zusammen. Hier wird die Investitionsentscheidung nach Begutachtung aller vorliegenden Informationen, Fakten und Daten getroffen. Somit wird der Marktpreis vom Verkäufer und vom Käufer bestimmt.
Der Marktpreis eines Vermögensguts bezieht sich nicht nur auf den fundamentalen Wert, sondern lässt auch persönliche Verhältnisse und Erwartungen der Tauschpartner in die Preisermittlung einfließen. Dementsprechend besteht der Marktpreis aus zwei Komponenten, zum einem aus der objektiven Komponente, die aus zugrunde liegenden Fundamentaldaten resultiert, und zum anderen aus einer subjektiven Komponente, die aus persönlichen Erwartungen der Marktakteure resultiert. Dennoch handelt es sich beim Wert des Marktpreises um einen subjektiven Ausdruck. Erst durch ein hohes Maß der subjektiven Komponente, die persönliche Erwartungen berücksichtigt, kann eine Preisblase auftreten, denn objektive Komponenten basieren auf fundamentalen Daten.
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Marktsituation durch Euro-Krise und Niedrigzinsumfeld und definiert die Zielsetzung, die Rentabilität am Beispiel Frankfurt am Main zu prüfen.
2 Definition Preisblase: Dieses Kapitel erörtert das Phänomen der Preisblase aus charttechnischer, verhaltensbasierter und fundamentaler Perspektive.
3 Erklärungsansätze für das Entstehen von Preisblasen auf Immobilienmärkten anhand makroökonomischer Faktoren: Hier werden Ursachen wie monetäre Expansion und Kreditvergabepraxis der Banken als Treiber für Immobilienpreissteigerungen analysiert.
4 Erkennung von Preisblasen auf Immobilienmärkten: Es werden wissenschaftliche Verfahren zur Identifikation von Preisblasen vorgestellt, insbesondere Kennzahlenanalysen und Indikatoren.
5 Preisblasenuntersuchung auf den deutschen Wohnimmobilienmarkt: Eine empirische Analyse prüft mittels Affordability, Tobins q und weiteren Indikatoren den deutschen Markt auf Anzeichen einer Preisblase.
6 Investitionsbegriffe: Definition und Abgrenzung verschiedener betriebswirtschaftlicher Investitionsbegriffe mit Fokus auf deren Anwendbarkeit in der Immobilienwirtschaft.
7 Anforderungen an die Investitionsrechnungsmodelle: Darlegung der Kriterien für Investitionsrechnungen und Einführung in statische sowie dynamische Bewertungsverfahren.
8 Investitionsrechnung: Praktische Anwendung der zuvor erläuterten Modelle auf verschiedene Frankfurter Stadtteile, um deren relative und absolute Vorteilhaftigkeit zu bestimmen.
9 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, in der festgehalten wird, dass keine generelle Preisblase identifiziert wurde, aber standortbezogene Renditeunterschiede bestehen.
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Die Bachelor-Arbeit untersucht das Investitionsumfeld für Wohnimmobilien in Deutschland und speziell im Ballungsraum Frankfurt am Main, um die Rentabilität von Immobilieninvestitionen zu bewerten.
Die Arbeit behandelt die Definition von Preisblasen, deren makroökonomische Ursachen, Methoden zur Identifikation dieser Blasen und die betriebswirtschaftliche Bewertung der Rentabilität von Immobilieninvestitionen.
Die zentrale Frage ist, ob aktuelle Immobilienanschaffungen als Renditeobjekte noch vorteilhaft sind oder ob Anzeichen für eine Preisblase am deutschen Wohnimmobilienmarkt vorliegen.
Es erfolgt eine Kennzahlenanalyse (u.a. Affordability, Tobins q) in Kombination mit Indikatorenprüfungen (Inflation, Zinsniveau) sowie eine Anwendung von statischen und dynamischen Investitionsrechnungsmodellen.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Herleitung der Preisblasen-Erkennung und die anschließende empirische Untersuchung sowie den Vergleich der Investitionsrentabilität in Frankfurter Stadtteilen.
Zentrale Begriffe sind Preisblase, Immobilienrendite, Kapitalwertmethode, Affordability-Index, Vervielfältiger sowie die mikro- und makroökonomische Marktanalyse.
Frankfurt am Main dient als wichtige A-Stadt mit hoher Marktliquidität und starkem Bevölkerungswachstum als Fallbeispiel, um die Rentabilitätsunterschiede zwischen zentralen und peripheren Lagen aufzuzeigen.
Die Analyse zeigt, dass eine Investition in die untersuchten zentralen Lagen Frankfurts unter den gewählten Annahmen für eine Haltedauer von 10 Jahren unrentabel ist, während Lagen wie Fechenheim und Riederwald positive Kapitalwerte aufweisen.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Investoren nicht nur auf sogenannte "Top-Lagen" setzen sollten, da diese oft niedrigere Renditen abwerfen; eine kritische Analyse des Verhältnisses von Kaufpreis zu Mieteinnahmen ist unerlässlich.
Nein, die verwendeten Verfahren konnten zum Untersuchungszeitpunkt keine Preisblase verifizieren, obwohl die Hauspreise stark angestiegen sind.
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