Fachbuch, 2020
71 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Sharing Economy – Eine neue Konsumkultur?
2.2 Geschäftsmodelle der Sharing Economy
3 Methodik
4 Ergebnisse
5 Diskussion
6 Fazit
6.1 Zusammenfassung
6.2 Limitationen
6.3 Ausblick und weiterer Forschungsbedarf
Diese Arbeit untersucht die Motive von Konsumenten bei der Nutzung von Angeboten verschiedener Sharing Economy-Unternehmen (SnappCar, Airbnb, TaskRabbit) und analysiert deren zugrunde liegende Geschäftsmodelle.
2.2.3.1 „Access-based“-Geschäftsmodell am Beispiel „SnappCar“
Nicht vollends ausgenutzte Ressourcen stellen die Basis dieser Geschäftsmodelle dar. Aus diesem Grund wird der Begriff des „Surplus Capacity“-Geschäftsmodells synonym hierzu verwendet. Während im traditionellen Kaufgeschäft ein Eigentumsübergang vom Verkäufer zum Käufer stattfindet, wird hier dem Erwerbenden über eine Internetplattform lediglich ein temporäres Zugangsrecht für das entsprechende Produkt eingeräumt. (Barbu et al., 2018, S. 159) Es sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass nach der für die Arbeit angenommene Definition der „Sharing Economy“ nicht zwingend eine finanzielle Kompensation für die Erhaltung des Zugangs erforderlich ist.
Durch die im Vergleich zum Eigentumserwerb oftmals kostengünstige Option der Zugangsnutzung können bestimmte Personengruppen Produkte nutzen, welche sie sich bisher nicht leisten konnten oder aufgrund weiterer Aufwendungen, wie Kosten für einen Parkplatz im Falle von Car Sharing, nicht leisten wollten. (Bardhi & Eckhardt, 2012, S. 881)
Dass Nachfrager durch die Nutzung eines Produkts oder einer Dienstleistung nicht einhergehend Eigentümer dessen werden, stellt die Value Creation solcher Geschäftsmodelle in den Vordergrund. (Barbu et al., 2018, S. 159-160)
1 Einleitung: Einführung in das Thema Sharing Economy und Darlegung der Zielsetzung, Forschungsfragen und des Untersuchungsaufbaus.
2 Theoretische Grundlagen: Definition des Begriffs Sharing Economy, Darstellung der Gründe für deren Entwicklung sowie detaillierte Erläuterung von Geschäftsmodellen anhand verschiedener Typen.
3 Methodik: Erläuterung des quantitativen Forschungsansatzes mittels einer Online-Umfrage zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
4 Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten und Analyse der Konsumentenmotive für die ausgewählten Unternehmen.
5 Diskussion: Interpretation der Umfrageergebnisse im Kontext existierender Literatur und kritische Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen.
6 Fazit: Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse, Reflexion der Limitationen der Arbeit sowie ein Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Sharing Economy, Geschäftsmodelle, Konsumverhalten, Nutzenmaximierung, Access-based, Marketplace, On-Demand Service Provider, Konsumentenmotive, Airbnb, SnappCar, TaskRabbit, P2P-Economy, Collaborative Consumption, Wertschöpfung, digitale Plattformen.
Die Arbeit analysiert die Motive von Konsumenten bei der Nutzung von Angeboten in der Sharing Economy und untersucht, wie die Geschäftsmodelle der betroffenen Unternehmen (SnappCar, Airbnb, TaskRabbit) strukturiert sind.
Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung der Sharing Economy, die Analyse von Geschäftsmodellen mittels Value Creation, Value Delivery und Value Capture sowie die empirische Erforschung von Konsumentenmotiven.
Das Hauptziel ist es, die Beweggründe der Konsumenten für die Nutzung von Sharing-Angeboten zu identifizieren und zu prüfen, ob die individuelle Nutzenmaximierung dabei das primäre Motiv darstellt.
Es wird ein quantitativer Ansatz in Form einer anonymen Online-Umfrage mit 94 vollständig ausgewerteten Fragebögen verfolgt.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Geschäftsmodellen diskutiert und diese auf die drei Fallbeispiele (Access-based/SnappCar, Marketplace/Airbnb, On-Demand/TaskRabbit) angewendet.
Sharing Economy, Geschäftsmodelle, Nutzenmaximierung, Konsumentenmotive, Airbnb, SnappCar, TaskRabbit.
Die Literatur vermutet ökonomische Vorteile als Haupttreiber, weshalb die Arbeit mittels Hypothesen prüft, ob ökonomische Aspekte wie Geld- und Zeitersparnis tatsächlich schwerer wiegen als soziale oder ökologische Ziele.
Zu den Limitationen gehören die relativ kleine Stichprobe, die demografische Zusammensetzung (vorwiegend Studierende) und die Tatsache, dass einige der untersuchten Unternehmen (wie TaskRabbit) in Deutschland noch nicht aktiv sind.
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