Bachelorarbeit, 2016
80 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Komorbidität zwischen Angststörungen und Suchterkrankungen. Ziel ist es, die Wechselwirkung zwischen diesen beiden Störungsbildern wissenschaftlich zu erläutern und empirisch zu untersuchen. Dabei werden sowohl die Begriffsbestimmungen, Diagnosekriterien, Epidemiologie und Ätiologie der einzelnen Störungsbilder beleuchtet, als auch die Ursachen für ihre gleichzeitige Entstehung und die Auswirkungen der Komorbidität auf den Verlauf der Erkrankungen.
Kapitel 2 und 3 befassen sich mit der Definition und Einordnung von Suchterkrankungen sowie Angststörungen. Es werden die relevanten Diagnosekriterien und die Epidemiologie der beiden Störungsbilder erläutert. Zudem werden die Ursachen und Entstehungsbedingungen für Suchterkrankungen und Angststörungen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Kapitel 4 widmet sich dem Thema Komorbidität, wobei die Erklärungsansätze und die Epidemiologie von Angststörungen mit komorbiden Suchterkrankungen beleuchtet werden. Des Weiteren wird der Teufelskreismodell der Komorbidität zwischen Angst und Sucht vorgestellt. Kapitel 5 behandelt die Forschungsfragen und Hypothesen, die im Rahmen der qualitativen Interviews untersucht werden sollen. Kapitel 6 erläutert die Forschungsmethode, den Versuchsaufbau und die Durchführung der Interviews. In Kapitel 7 erfolgt eine Analyse der Interviewdaten und deren Interpretation. In Kapitel 8 werden die Ergebnisse der Untersuchung diskutiert und in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet.
Komorbidität, Angststörungen, Suchterkrankungen, Teufelskreismodell, Prävention, Soziale Arbeit, qualitative Interviews, Symptomcluster, Selbstmedikation, Kontrollverlust.
Komorbidität beschreibt das gleichzeitige Auftreten von zwei Erkrankungen, in diesem Fall einer Angststörung und einer Suchterkrankung, die sich gegenseitig beeinflussen und verstärken können.
Es beschreibt, wie Betroffene Suchtmittel zur Selbstmedikation gegen Ängste einsetzen, was langfristig die Angst verstärkt und zu einem tieferen Suchtverhalten führt.
Die Soziale Arbeit wirkt präventiv und problembezogen ein, indem sie Hilfsangebote entwickelt, die beide Störungsbilder gleichzeitig berücksichtigen und die soziale Reintegration fördern.
Es wurden qualitative Interviews mit Betroffenen geführt, die sowohl an einer Angststörung als auch an einem daraus resultierenden Suchtproblem leiden.
Die Arbeit beleuchtet neurobiologische, genetische, lerntheoretische und psychosoziale Aspekte als Ursachenbündel.
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