Bachelorarbeit, 2018
51 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Interlinguale Untertitelung
2.1 Definition der interlingualen Untertitelung
2.2 Restriktionen der Untertitelung
2.1.1 Sprachliche Aspekte
2.1.2 Technische Aspekte
2.1.3 Textverdichtung
3. Translatorische Aspekte
3.1 Denotative Äquivalenz
3.2 Konnotative Äquivalenz
3.3 Formal-ästhetische Äquivalenz
4. Humor
4.1 Metapher
4.2 Wortspiele
4.3 Realien
4.4 Dialekte und Slang
4.5 Poesie- und Gedichtsübersetzung
5. Praxisteil
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen bei der Erstellung interlingualer Untertitel für die US-amerikanische Zeichentrickserie „Die Simpsons“. Ziel ist es, durch eine kontrastive Analyse zwischen den offiziellen Untertiteln und einer eigenen Übersetzung aufzuzeigen, wie kulturspezifische Elemente, Humor und sprachliche Besonderheiten unter Berücksichtigung technischer Restriktionen adäquat übertragen werden können.
1. Einleitung
Die Möglichkeit, Untertitel nach Belieben ein- und auszublenden, ist eine recht neue und wichtige Errungenschaft für die Filmindustrie. Vor der Zeit der digitalen Untertitel war es nicht möglich, die Untertitel mit einer Dialogspur einer anderen Sprache zu kombinieren. (Nagel 2009: 25). Untertitelt werden dadurch mittlerweile alle Filmgenres: vom Spielfilm über den Dokumentarfilm bis hin zum Zeichentrick. Besonders der Zeichentrick ist sehr interessant, was die sprachlichen Aspekte angeht. Der Zeichentrick unterscheidet sich allein schon hinsichtlich seiner Produktionsweise von vielen Filmgenres. Was den Zeichentrickfilm jedoch sprachlich so interessant macht, ist der humoristische Aspekt, den jeder Zeichentrickfilm bzw. jede Zeichentrickserie aufweist. Dabei wird sich vieler verschiedener Stilmittel bedient; Metaphern, Wortspielen, Realien und anderer kulturspezifischer Elemente.
Man mag schon fast sagen, ohne die Möglichkeit mit Sprache derart zu „spielen“, würde es den Zeichentrickfilm, wie wir ihn heute kennen, nicht geben. Der Grund dafür, dass dabei so viel mit Sprache „gespielt“ wird, mag am selbstironischen Charakter liegen, den der Zeichentrick zu einem Grad aufweist. Die Handlung der Cartoons kann unterschiedlichster Art sein; mal sind sie realistischer Art, mal ergeben Handlungen oder Dialoge nur wenig Sinn. Häufig kommen Charaktere vor, die es im realen Leben so niemals geben könnte, welche jedoch menschliche Eigenschaften aufweisen; so kann beispielsweise der Protagonist ein anthropomorpher Hund sein.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Genre Zeichentrick als sprachlich besonders herausfordernd dar, da es stark auf Humor, kulturspezifischen Elementen und Wortspielen basiert, was die Untertitelung komplex macht.
2. Interlinguale Untertitelung: Hier werden Definitionen und vor allem die technischen sowie sprachlichen Restriktionen wie Textverkürzung und Synchronität bei der Untertitelung theoretisch beleuchtet.
3. Translatorische Aspekte: Dieses Kapitel erläutert Konzepte der Äquivalenz (denotativ, konnotativ, formal-ästhetisch) und wendet diese auf die Probleme der audiovisuellen Übersetzung an.
4. Humor: Der Fokus liegt auf der Übertragung humoristischer Elemente wie Metaphern, Wortspielen, Realien sowie Dialekten und Poesie, inklusive spezieller Lösungsstrategien für Übersetzer.
5. Praxisteil: Der praktische Teil vergleicht den Originaldialog von Simpsons-Szenen mit den offiziellen deutschen Untertiteln sowie eigenen Übersetzungen, um Optimierungspotenziale aufzuzeigen.
Interlinguale Untertitelung, Die Simpsons, Audiovisuelle Übersetzung, Humorübertragung, Wortspiele, Realien, Technische Restriktionen, Translatorische Äquivalenz, Textverkürzung, Synchronität, Zeichentrick, Lokalkolorit, Sprachliche Aspekte, Untertitelvergleich, Übersetzungswissenschaft.
Die Arbeit befasst sich mit der kontrastiven Analyse interlingualer Untertitel bei der US-amerikanischen Zeichentrickserie „Die Simpsons“.
Die Themen umfassen die Theorie der audiovisuellen Übersetzung, die Handhabung technischer Restriktionen sowie die spezifische Herausforderung, humoristische und kulturspezifische Sprachspiele zu untertiteln.
Das Ziel ist der Nachweis, dass durch theoretisch fundierte Übersetzungsstrategien qualitativ hochwertigere Untertitel erstellt werden können, die sowohl dem Humor als auch den technischen Vorgaben gerecht werden.
Die Autorin nutzt eine kontrastive Analyse, bei der Originaldialoge, offizielle Untertitel und eine eigene, theoriegestützte Übersetzung direkt miteinander verglichen werden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Untertitelungsrestriktionen und Äquivalenzkonzepte sowie einen praktischen Teil, in dem Szenen aus „Die Simpsons“ detailliert analysiert werden.
Wichtige Begriffe sind interlinguale Untertitelung, translatorische Äquivalenz, Textverkürzung und der Umgang mit kulturspezifischen Elementen (Realien).
Die Serie zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Anspielungen, Wortspielen und kulturellen Insidern aus, die in der Zielsprache oft keine direkten Entsprechungen haben.
Die eigene Untertitelung versucht, durch kreativere Lösungen oder das Ausnutzen der beschriebenen Translationstheorien den Witz und die beabsichtigte Wirkung des Originals besser zu bewahren als die oft standardisierten offiziellen Fassungen.
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