Examensarbeit, 2005
90 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen der Ernährung
2.1 Die Energiebilanz
2.2.1 Maßeinheiten
2.1.2 Der Energiebedarf
2.1.3 Body - Mass - Index
2.2 Lernen von Ernährungsverhalten
3. Überblick über die Nahrungsbestandteile
3.1 Makromoleküle
3.1.1 Kohlenhydrate
3.1.1.1 Bedeutungen für den Organismus
3.1.1.2 Bedeutungen für den Belastungsstoffwechsel
3.1.1.3 Ernährungsempfehlungen
3.1.1.3.1 Besonderheiten bei körperlicher Aktivität
3.1.2 Fette
3.1.2.1 Bedeutungen für den Organismus
3.1.2.2 Bedeutungen für den Belastungsstoffwechsel
3.1.2.3 Ernährungsempfehlungen
3.1.2.3.1 Besonderheiten bei körperlicher Aktivität
3.1.3 Proteine
3.1.3.1 Bedeutungen für den Organismus
3.1.3.2 Bedeutungen für den Belastungsstoffwechsel
3.1.3.3 Ernährungsempfehlungen
3.1.3.3.1 Besonderheiten bei körperlicher Aktivität
3.2 Mikromoleküle
3.2.1 Ballaststoffe
3.2.1.1 Bedeutungen für den Organismus
3.2.1.2 Bedeutungen für den Belastungsstoffwechsel
3.2.1.3 Ernährungsempfehlungen
3.2.2 Vitamine
3.2.2.1 Bedeutungen für den Organismus
3.2.2.2 Bedeutungen für den Belastungsstoffwechsel
3.2.2.3 Ernährungsempfehlungen
3.2.2.3.1 Besonderheiten bei körperlicher Aktivität
3.2.3 Mineralstoffe und Spurenelemente
3.2.3.1 Bedeutungen für den Organismus
3.2.3.2 Bedeutungen für den Belastungsstoffwechsel
3.2.3.3 Ernährungsempfehlungen
3.2.3.3.1 Besonderheiten bei körperlicher Aktivität
3.3 Wasserhaushalt
3.3.1 Bedeutungen für den Organismus
3.3.2 Bedeutungen für den Belastungsstoffwechsel
3.3.3 Ernährungsempfehlungen
3.3.3.1 Besonderheiten bei körperlicher Aktivität
4. Die vollwertige Ernährung
4.1 OptimiX
4.2 Ernährungsplan
4.2.1 Ernährungsplan für Lea
4.2.2 Detaillierte Übersicht der Makro- und Mikromoleküle
4.2.3 Auswertung
4.2.3.1 Ausblick
5. Schlussbetrachtung
6. Literaturverzeichnis
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Ernährung und körperlicher Aktivität für Kinder und Jugendliche mit dem Ziel, Richtlinien für eine bedarfsgerechte Ernährung in Familie und Schule zu erarbeiten und die spezifischen Anforderungen aktiver Kinder in einem beispielhaften Ernährungsplan zu integrieren.
3.1.1.2 Bedeutungen für den Belastungsstoffwechsel
Obwohl Kohlenhydrate weniger Energie als Fette, nämlich pro Gramm nur etwa 4 Kilokalorien, liefern, haben sie als Energielieferanten gegenüber den anderen Makromolekülen bestimmte Vorzüge. So sind Kohlenhydrate in der Lage, sehr schnell Energie bereitzustellen (energetische Flussrate), sehr ökonomisch zu arbeiten (günstiger Sauerstoffäquivalent) und zudem auch unter anaeroben Stoffwechselbedingungen mobilisiert zu werden. Deswegen sind die Kohlenhydrate bei körperlicher Aktivität die wichtigsten Energielieferanten unseres Körpers.
Anaerob-alactazide Energiefreisetzung In Schnellkraft- und Kraftsportarten mit kurzen, explosiven Belastungen bis zu 10 Sekunden, zu denen z. B. der 75m Sprint, Hoch- und Weitsprung und alle Wurf- und Stoßdisziplinen zählen, ist die Energiefreisetzung durch Kohlenhydrate nicht relevant, denn ihre energetische Flussrate ist für diese Art der Belastung noch zu langsam. Die Energie wird ausschließlich aus dem Zerfall der energiereichen Phosphate ATP und KP gewonnen (vgl. Geiß; Hamm 1998, S. 64). Bei Kindern ist die Reserve der energiereichen Phosphate im Vergleich zum Erwachsenen etwas niedriger, da die Konzentration an KP im Muskel kleiner ist (vgl. Bar-Or 1986, S. 15). Somit können Kinder die anaerob-alactazide Energiefreisetzung noch kürzer aufrechterhalten als Erwachsene. Trotzdem sind Kohlenhydrate auch für diese Form der Energiebereitstellung wichtig, da die energiereichen Phosphate am schnellsten durch den Abbau von Glykogen regeneriert werden. Insbesondere bei mehreren Starts und in Turnieren ist dies dann bedeutsam (vgl. Konopka 2002, S. 130).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme von Übergewicht bei Kindern und die daraus resultierende Notwendigkeit, bereits frühzeitig gesundheitsbezogenes Wissen zur Ernährung in Familie und Schule zu vermitteln.
2. Grundlagen der Ernährung: Dieses Kapitel erläutert die Energiebilanz, die Maßeinheiten und den Energiebedarf im Kindesalter sowie die psychologischen Faktoren, die das Ernährungsverhalten von Kindern prägen.
3. Überblick über die Nahrungsbestandteile: Hier werden Makro- und Mikromoleküle sowie der Wasserhaushalt hinsichtlich ihrer spezifischen Funktionen im Organismus und im sportlichen Belastungsstoffwechsel detailliert analysiert.
4. Die vollwertige Ernährung: Basierend auf dem "optimiX"-Konzept werden hier Ernährungsrichtlinien formuliert und in einem beispielhaften Ernährungsplan für ein achtjähriges, sportlich aktives Kind praktisch angewandt und ausgewertet.
5. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass trotz der Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen die Ernährung das Fundament für Gesundheit und Leistungsfähigkeit bildet und Freude bereiten sollte.
Ernährung, Kinder, Jugendliche, Körperliche Aktivität, Energiebedarf, Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Wasserhaushalt, Sportlerernährung, OptimiX, Essverhalten.
Die Arbeit analysiert die Zusammenhänge zwischen Ernährung und körperlicher Aktivität bei Kindern und Jugendlichen und entwickelt Strategien für eine gesunde, leistungsfördernde Lebensweise.
Zentrale Themen sind die physiologischen Bedürfnisse während des Wachstums, der Nährstoffbedarf bei sportlicher Belastung und die Bedeutung von Ernährungsritualen.
Das Ziel ist es, Lehrern, Eltern und Trainern fundiertes Wissen zu vermitteln, um Kindern eine vollwertige, auf ihre Aktivität abgestimmte Ernährung zu ermöglichen.
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien sowie auf die praktische Anwendung des "optimiX"-Konzepts zur Erstellung eines spezifischen Ernährungsplans.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Nährstoffanalyse (Makro- und Mikronährstoffe), deren Bedeutung für den Belastungsstoffwechsel und die Erstellung eines konkreten Ernährungsplans.
Typische Begriffe sind Kindersport, Ernährungsphysiologie, Leistungsfähigkeit, Mikronährstoffe und gesundheitsbezogenes Essverhalten.
Die Beispielrechnung für Lea soll verdeutlichen, wie der spezifische Energiebedarf eines aktiven Kindes unter Berücksichtigung von Wachstum und Sportpensum quantitativ und qualitativ gedeckt werden kann.
Aufgrund der ineffizienteren Thermoregulation von Kindern ist eine adäquate Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr entscheidend, um Leistungsabfall und gesundheitliche Risiken bei körperlicher Belastung zu vermeiden.
Die Autorin warnt vor Traubenzucker, da dieser den Blutzuckerspiegel zu schnell ansteigen lässt und eine Gegenregulation (Insulin) auslösen kann, die später zu einer leistungsmindernden Unterzuckerung führt.
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