Magisterarbeit, 2005
142 Seiten, Note: 1,5
1 Die Entwicklung des Senders ARTE. RB.
1.1 Der Sender in den Jahren seiner Gründung
1.2 Europäische Expansion nach dem Sendestart
1.3 ARTE heute
1.3.1 Die Organisation des Senders
1.3.2 Das Programmdesign des Senders
2 Die Verbreitung von ARTE. MMB.
2.1 Überblick
2.2 Die Verbreitung in Deutschland
2.3 Die Verbreitung in Frankreich
2.4 Die Verbreitung in den ARTE-Partnerländern
2.4.1 Belgien
2.4.2 Österreich
2.4.3 Schweiz
2.4.4 Niederlande
2.4.5 Finnland
2.4.6 Polen
2.4.7 Spanien
2.5 Die Verbreitung in anderen Ländern
2.6 Fazit
3 Akzeptanz von ARTE in Deutschland und Frankreich. MMB.
3.1 Überblick
3.2 Gründe für die unterschiedliche Rezeption in Deutschland und Frankreich
3.3 Ausblick
4 Die Zielvorstellungen des Senders ARTE. RB.
4.1 Kultur – ein ganz besonderes Gut
4.2 Mettre la télévision au service de l’homme européen
4.3 So hab’ ich das noch nie gesehen.
5 Die Sendung ‚Karambolage‘. RB.
5.1 Claire Doutriaux – die Erfinderin.
5.2 Das Konzept
5.3 Die Produktion
5.4 Welche Inhalte werden in ‚Karambolage’ vermittelt?
6 Wie werden die Inhalte in ‚Karambolage‘ filmisch gestaltet? RB.
6.1 Techniken der Filmanalyse – ein Exkurs
6.2 Analyse der Beispielsendung vom 10.10.2004
6.2.1 Das Sendeprofil
6.2.2 Der Gegenstand
6.2.3 Das Wort
6.2.4 Das Inventar
6.2.5 Das Symbol
6.2.6 Das Rätsel
6.3 Fazit
7 Kulturstandards und Stereotype in ‚Karambolage’. MMB.
7.1 Bedeutung der Kultursensibilisierung
7.2 Kulturstandard-Konzept
7.2.1 Definition von Kulturstandards
7.2.2 Konstruktionsprozess von Kulturstandards
7.2.2.1 Überblick
7.2.2.2 Fehlinterpretationen bei der Generierung von Kulturstandards
7.2.3 Grenzen des Kulturstandard-Konzepts
7.3 Kulturstandard versus Vorurteil und Stereotyp
7.4 Vermittlungsformen in ‚Karambolage’
7.4.1 Wie wird der Zuschauer für die jeweils andere Kultur sensibilisiert?
7.4.2 Fördert die Sendung nicht eher die Etablierung von Stereotypen und Vorurteilen, als damit aufzuräumen?
7.4.2.1 Überblick
7.4.2.2 Stereotypisierende Beiträge
7.4.2.3 Vermeidung der Stereotypisierung
7.4.2.4 Fazit
7.4.3 Inwiefern finden sich Aspekte des Kulturstandard-Konzepts in der Sendung wieder?
7.4.3.1 Überblick
7.4.3.2 Direkter Vermittlungsweg
7.4.3.3 Indirekter Vermittlungsweg
7.4.3.4 Humorvoller Vermittlungsweg
7.4.3.5 Vermittlung mittels Bild und Text
7.4.3.6 Fazit
8 Kritik und Aussichten. MMB.
8.1 Einschätzungen der Sendung ‚Karambolage’ in der Öffentlichkeit
8.1.1 Die Präsentation von ‚Karambolage’ bei ARTE
8.1.2 Pressestimmen in Frankreich
8.1.3 Weitere öffentliche Positionierungen in Frankreich
8.1.4 Pressestimmen in Deutschland
8.1.5 Andere öffentliche Stellungnahmen in Deutschland
8.2 Die Marktanteile der Sendung ‚Karambolage’
8.3 Alltagskulturelle versus wissenschaftliche Betrachtungsweise
8.4 Die Zukunft der Sendung bei ARTE
Die vorliegende Magisterarbeit untersucht die Entwicklung und Bedeutung der deutsch-französischen Sendung ‚Karambolage’ im Sendekonzept von ARTE. Dabei wird analysiert, inwiefern die Sendung zur Kultursensibilisierung beiträgt und wie sie kulturelle Stereotype thematisiert oder gegebenenfalls reproduziert.
5.2 Das Konzept
Eine Sendung ‚Karambolage‘ ist elf Minuten lang. In dieser Zeit werden in drei bis vier verschiedenen Rubriken Details aus der deutschen und französischen Alltagskultur thematisiert. Diese sind in einen Rahmen eingebettet, der von dem Grafiker Joris Clerté entworfen wurde. Das primäre Ziel war es von Anfang an eine deutsch-französische Sendung zu produzieren, d.h. mit Mitarbeitern und Autoren, die lange in beiden Ländern gelebt haben und auf wirkliche Erfahrungen zurückgreifen können. Und außerdem ist ein Ziel, eine Sendung zu konzipieren, in der es darum geht, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Kulturen aufzuzeigen und damit im weitesten Sinne zur Annäherung und Völkerverständigung beizutragen. Dagegen sträubte sich der Sender allerdings sehr lang.
Dieses Anliegen drückt sich auch im Namen der Sendung aus. Schon die Schreibweise des aus dem Französischen entlehnten Wortes mit dem deutschen ‚K‘ am Wortanfang bringt die Synthese aus dem Kulturgut der beiden Länder zum Ausdruck. Inhaltlich geht es um das Aufeinandertreffen - die Karambolage - zweier Kulturen. Ergänzend kommt hinzu, dass Karambolage auch eine Variante des Billard ist, wodurch man die Sendung auch unter einem spielerischen Aspekt betrachten kann.
1 Die Entwicklung des Senders ARTE. RB.: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Gründung und strukturelle Entwicklung von ARTE als deutsch-französischer Kulturkanal.
2 Die Verbreitung von ARTE. MMB.: Hier wird die technologische Entwicklung und die Verbreitungsstrategie des Senders in Europa detailliert dargestellt.
3 Akzeptanz von ARTE in Deutschland und Frankreich. MMB.: Dieses Kapitel untersucht die Einschaltquoten und die unterschiedliche Rezeption des Senders in den beiden Gründungsländern.
4 Die Zielvorstellungen des Senders ARTE. RB.: Die grundlegenden Ziele und die Philosophie des Senders, insbesondere im Hinblick auf den Kulturbegriff und die europäische Integration, werden hier erläutert.
5 Die Sendung ‚Karambolage’. RB.: Dieses Kapitel widmet sich der Entstehung und dem inhaltlichen Konzept der spezifischen Sendung ‚Karambolage’.
6 Wie werden die Inhalte in ‚Karambolage‘ filmisch gestaltet? RB.: Eine methodische Analyse der filmischen Umsetzung und der Ästhetik der Sendung steht hier im Zentrum.
7 Kulturstandards und Stereotype in ‚Karambolage’. MMB.: Das Kapitel befasst sich mit der theoretischen Einordnung der Sendung in die interkulturelle Forschung sowie der kritischen Untersuchung von Stereotypen.
8 Kritik und Aussichten. MMB.: Abschließend werden die öffentliche Kritik in Presse und Internet sowie die Zukunftsperspektiven der Sendung diskutiert.
ARTE, Karambolage, Kulturkanal, deutsch-französische Beziehungen, Kultursensibilisierung, Kulturstandards, Stereotype, Vorurteile, Fernsehgestaltung, Medienanalyse, interkulturelle Kommunikation, Claire Doutriaux, Alltagskultur, Programmdesign, Marktanteile.
Die Arbeit analysiert die deutsch-französische Sendung ‚Karambolage’ auf ARTE und untersucht, wie diese Sendung kulturelle Unterschiede zwischen beiden Ländern vermittelt.
Zentrale Themen sind die Geschichte von ARTE, die medienwissenschaftliche Analyse der Sendung und die Anwendung interkultureller Theorien über Kulturstandards und Stereotype.
Ziel ist es zu klären, ob die Sendung erfolgreich dazu beiträgt, ein tieferes Verständnis für die jeweils andere Kultur zu schaffen, ohne dabei schädliche Stereotype zu verfestigen.
Die Arbeit kombiniert einen historischen Abriss, die methodische Analyse filmischer Gestaltung (Trickfilmanalyse) und die Anwendung interkultureller Ansätze zur Kultursensibilisierung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Sendung, eine filmwissenschaftliche Analyse der Ästhetik sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Theorie der Kulturstandards und Stereotype.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie interkulturelle Kommunikation, Kulturstandards, Stereotype, ARTE und mediale Kulturbeschreibung charakterisiert.
Die Sendung versucht Stereotype durch einen humorvollen, spielerischen Ansatz und die Fokussierung auf konkrete, alltägliche Details statt auf allgemeine Verhaltensweisen zu entkräften, auch wenn dies nicht immer vollständig gelingt.
Es handelt sich um die erste inhaltlich wirklich deutsch-französische Produktion, bei der Mitarbeiter aus beiden Ländern eng zusammenarbeiten, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede explizit zu thematisieren.
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