Diplomarbeit, 2006
105 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 DEUTSCHE BUNDESBANK
1.2 BEDEUTUNG DES BARGELDES
1.3 ZIELSETZUNG UND VORGEHENSWEISE
2 DARSTELLUNG DES IST – ZUSTANDS
2.1 PAPIERGELDFLUSS VON UND ZUR DEUTSCHEN BUNDESBANK
2.2 ZU MARKIERENDE BEHÄLTNISSE
2.2.1 EINWEGVERPACKUNG
2.2.1.1 PÄCKCHEN
2.2.1.2 SAFEBAG
2.2.1.3 PAKET
2.2.1.4 KARTON
2.2.2 MEHRWEGVERPACKUNG
2.2.2.1 EUROPALETTE
2.2.2.2 GITTERWAGEN
2.2.2.3 P-BEHÄLTER
2.2.2.4 TRANSPORTWAGEN FÜR P-BEHÄLTER
2.3 BMS - ELEKTRONISCHES BARGELDMANAGEMENTSYSTEM DER DEUTSCHEN BUNDESBANK
3 STRICHCODE
3.1 EINTEILUNG VON STRICHCODES NACH CODESTRUKTUREN
3.2 FUNKTIONSWEISE VON STRICHCODES
3.2.1 1D–STRICHCODE
3.2.1.1 AUFBAU VON 1D-STRICHCODE AM BEISPIEL DES CODE 128
3.2.1.2 EINSCANNEN VON 1D-STRICHCODES
3.2.2 2D–STRICHCODE
3.2.2.1 AUFBAU EINES STAPELCODES AM BEISPIEL DES PDF 417
3.2.2.2 EINSCANNEN EINES STAPELCODES
3.2.2.3 AUFBAU EINES MATRIXCODES AM BEISPIEL DES MAXI CODE
3.2.2.4 EINSCANNEN EINES MATRIXCODES
3.2.3 3D–STRICHCODE
3.2.3.1 VERWENDUNG VON FARBEN
3.2.3.2 HOLOGRAPHISCHE METHODEN
3.3 LESEABSTAND ZWISCHEN STRICHCODE UND STRICHCODELESEGERÄT
3.4 TRÄGERMEDIUM
4 RFID
4.1 BESTANDTEILE EINES RFID-SYSTEMS
4.1.1 RFID-LESEGERÄT
4.1.2 TRANSPONDER
4.1.2.1 PASSIVER TRANSPONDER
4.1.2.2 AKTIVER TRANSPONDER
4.2 FUNKTIONSWEISE VON RFID-SYSTEMEN
4.2.1 INDUKTIVE KOPPLUNG
4.2.2 KAPAZITIVE KOPPLUNG
4.2.3 BACKSCATTER-KOPPLUNG
4.3 VERFAHREN ZUR DATENÜBERTRAGUNG
4.3.1 VOLLDUPLEXVERFAHREN
4.3.2 HALBDUPLEXVERFAHREN
4.3.1 SEQUENTIELLES VERFAHREN
4.4 LESEABSTAND ZWISCHEN TRANSPONDER UND RFID-LESEGERÄT
4.4.1 CLOSE COUPLING
4.4.2 MID RANGE
4.4.3 LONG RANGE
4.5 GENUTZTE SPEICHERVARIANTEN
4.5.1 READ ONLY
4.5.2 WRITE ONCE AND READ MANY
4.5.3 READ AND WRITE
4.6 FREQUENZBEREICHE
4.6.1 NIEDRIGFREQUENZ
4.6.2 HOCHFREQUENZ
4.6.3 ULTRAHOCHFREQUENZ
4.6.4 MIKROWELLE
4.7 TRÄGERMATERIAL
4.8 UMWELTEINFLÜSSE AUF DIE LESUNG DES TRANSPONDERS
4.8.1 DURCHDRINGUNG VON METALL UND FLÜSSIGKEITEN
4.8.2 NIEDERSCHLAG
4.8.3 ELEKTROMAGNETISCHE VERTRÄGLICHKEIT
5 VERGLEICH STRICHCODE UND RFID FÜR DEN EINSATZ IM BMS
5.1 AUSGANGSSITUATION FÜR DEN VERGLEICH VON STRICHCODE UND RFID
5.2 EINFLUSSGRÖßEN AUF DAS ERFASSEN VON STRICHCODES
5.2.1 LESEABSTAND BEI DER STRICHCODE-TECHNOLOGIE
5.2.2 ÄUßERE PHYSIKALISCHE EINFLÜSSE
5.2.2.1 DIREKTE SICHTVERBINDUNG ZWISCHEN STRICHCODE UND STRICHCODELESEGERÄT
5.2.2.2 LICHTVERHÄLTNISSE
5.3 EINFLUSSGRÖßEN FÜR DAS AUSLESEN VON RFID
5.3.1 LESEABSTAND BEI DER RFID-TECHNOLOGIE
5.3.2 ÄUßERE PHYSIKALISCHE EINFLÜSSE
5.3.2.1 NIEDERSCHLAG
5.3.2.2 ELEKTROMAGNETISCHE VERTRÄGLICHKEIT
5.3.2.3 DURCHDRINGUNG VON METALLEN UND FLÜSSIGKEITEN
5.4 TECHNOLOGIEUNABHÄNGIGE KRITERIEN
5.4.1 WIEDERVERWENDBARKEIT
5.4.2 LESEGESCHWINDIGKEIT
5.4.3 SPEICHERKAPAZITÄT
5.4.4 STANDARDISIERUNGSGRAD
5.5 ERGEBNIS DER KRITERIEN
5.6 EMPFEHLUNG DER ZU VERWENDENDEN TECHNOLOGIE FÜR JEDE VERPACKUNG
6 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die technische Eignung der Strichcode- und RFID-Technologien für die automatisierte Erfassung und Verwaltung von Verpackungseinheiten im Bargeldmanagementsystem der Deutschen Bundesbank, mit dem Ziel, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den Einsatz dieser Identifikationstechnologien zu schaffen.
3.2.1.1 Aufbau von 1D-Strichcode am Beispiel des Code 128
Am Beispiel des Codes 128 soll der Aufbau eines 1D-Strichcodes genauer dargestellt werden. Dieser wurde 1981 von der Firma „Computer Identics“ entwickelt. Das Ziel war es, einen kompakten Strichcode, zur Codierung von ASCII-Zeichen zu entwerfen. Dieser sollte Produktinformationen aufnehmen können, ohne dabei den Platzbedarf für den Druck eines Strichcodes zu erhöhen. Des Weiteren sollte der Strichcode mit vorhandenen Drucktechnologien wie z.B. Thermo- oder Laserdruck herzustellen sein.
Der Code 128 kann in den drei Varianten Zeichensatz A, Zeichensatz B sowie Zeichensatz C auftreten. Diese werden auch als Subset A, Subset B und Subset C bezeichnet. Die Strichcodes der einzelnen Zeichensätze unterscheiden sich durch das Startzeichen.
Abhängig vom verwendeten Zeichensatz können unterschiedliche Zeichen in einem Strichcode codiert werden. Für den Zeichensatz A gilt, dass mit ihm alle großen Buchstaben, alle Ziffern sowie die ASCII-Steuerzeichen codiert werden können. Mit Hilfe des Zeichensatzes B können, mit Ausnahme der ASCII-Steuerzeichen, alle ASCII-Zeichen codiert werden. Beim Zeichensatz A sowie beim Zeichensatz B ist einem Zeichen jeweils ein Referenzwert zugeordnet. Der Referenzwert bestimmt die Abfolge von Strichen und Lücken.
Der Zeichensatz C dient einzig zum Codieren von numerischen Zeichen. Hier ist immer eine Kombination von 2 numerischen Zeichen einem Referenzwert zugeordnet. So werden alle Zahlen von „00“ bis „99“ kompakt codiert. Eine Übersicht über die Codierungen der einzelnen Zeichen befindet sich im Anhang unter dem Punkt V.e.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Aufgaben der Deutschen Bundesbank und Zielsetzung der Untersuchung zur technischen Nutzbarkeit von Identifikationstechnologien im Bargeldmanagement.
2 DARSTELLUNG DES IST – ZUSTANDS: Detaillierte Beschreibung des Papiergeldflusses und der verschiedenen Verpackungsformen, die im Bargeldmanagementsystem der Bundesbank Verwendung finden.
3 STRICHCODE: Umfassende technische Erläuterung der Strichcode-Technologie, unterteilt in Codestrukturen, Funktionsweisen und spezifische Implementierungen wie 1D-, 2D- und 3D-Codes.
4 RFID: Analyse der RFID-Technologie hinsichtlich ihrer Bestandteile, Funktionsprinzipien, Übertragungsverfahren, Speicheroptionen und frequenzabhängigen Eigenschaften.
5 VERGLEICH STRICHCODE UND RFID FÜR DEN EINSATZ IM BMS: Kritische Gegenüberstellung beider Technologien anhand spezifischer Kriterien wie Leseabstand, Umwelteinflüsse und Standardisierung, resultierend in konkreten Empfehlungen pro Verpackungsart.
6 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die komplementäre Nutzung beider Identifikationsverfahren im logistischen Umfeld.
Strichcode, RFID, Bargeldmanagementsystem, Deutsche Bundesbank, Verpackungsform, 1D-Strichcode, 2D-Strichcode, 3D-Strichcode, Transponder, induktive Kopplung, Backscatter-Kopplung, logistische Technik, Identifikation, NVE, Standardisierung.
Die Arbeit analysiert und vergleicht die Eignung der Identifikationstechnologien Strichcode und RFID für den Einsatz im Bargeldmanagementsystem der Deutschen Bundesbank.
Die Arbeit behandelt die Logistik im Papiergeldbereich, die technischen Spezifikationen von Strichcode- und RFID-Systemen sowie die spezifischen Anforderungen an die Markierung von Verpackungseinheiten.
Ziel ist es, zu ermitteln, welche Technologie (oder Kombination beider) unter technischen Aspekten am besten geeignet ist, um die Bargeldlogistik und -verwaltung effizienter zu gestalten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten theoretischen Darstellung beider Technologien und führt einen strukturierten Vergleich anhand von Kriterien wie Leseabstand, Umwelteinflüsse und Wiederverwendbarkeit durch.
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Zustandsanalyse der Bargeldlogistik, eine detaillierte technische Analyse der Strichcode- und RFID-Systeme sowie einen abschließenden technologischen Vergleich mit konkreten Anwendungsempfehlungen.
Strichcode, RFID, Bargeldmanagement, Verpackungssicherheit, logistische Automatisierung und Identifikationstechnologie.
Aufgrund physikalischer Einschränkungen stören metallische Oberflächen die Resonanzeigenschaften und die Signalübertragung der RFID-Transponder, was die Zuverlässigkeit mindert.
Die Nummer der Versandeinheit (NVE) dient als weltweit eindeutige Kennung für Verpackungen, um eine automatisierte und systemübergreifende Erfassung im Bargeldmanagement zu ermöglichen.
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