Masterarbeit, 2014
63 Seiten, Note: 2.3
Diese Masterarbeit untersucht den frequenzspezifischen medial-olivocochleären Effekt (MOC) bei normalhörenden Probanden. Der Fokus liegt auf der Abhängigkeit des Effektes von dem Auslöser-Signalpegel und der -Bandbreite. Ziel ist es, die Frequenz-Auflösung der Messungen mittels DPOAE zu erhöhen und die Messdauer zu reduzieren. Die Analyse der Messdaten erfolgt durch Komponententrennung der DPOAE, um den Einfluss verschiedener Quellen auf den Effekt zu untersuchen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen und den aktuellen Stand der Forschung zum MOC Effekt. Es werden die Anatomie und Physiologie der MOC/LOC Bahnen sowie verschiedene Methoden zur Messung des Effektes vorgestellt. Anschließend werden Stimulationseffekte des olivocochleären Systems und deren Einfluss auf den MOC Effekt beleuchtet. Die Methoden und Geräte, die bei der Untersuchung des MOC Effektes verwendet wurden, werden im zweiten Kapitel ausführlich beschrieben. Hierbei werden insbesondere die Messparadigmen, die Messsoftware und -Hardware sowie die Probanden und Datenerhebung erläutert. Das dritte Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Messungen und Analyse. Abschließend werden die Ergebnisse in der Diskussion zusammengefasst und in den Kontext der bestehenden Literatur eingeordnet.
Medial-olivocochleärer Effekt, MOC Effekt, Otoakustische Emissionen, DPOAE, Frequenzspezifität, Auslöser-Pegel, Auslöser-Bandbreite, Komponententrennung, Diagnostik, Hörbahn.
Der MOC-Effekt ist ein efferenter Mechanismus der Hörbahn, der die Verstärkereigenschaften der äußeren Haarzellen in der Cochlea durch ipsi- oder kontralaterale Anregung beeinflusst.
Zur Messung werden meist otoakustische Emissionen (OAE) genutzt, insbesondere modifizierte Distorsionsprodukte (DPOAE) unter Verwendung von Frequenz-Sweeps.
Die Arbeit untersucht, inwiefern die Frequenzspezifität und Stärke des MOC-Effektes von der Bandbreite und dem Pegel des auslösenden Stimulus abhängen.
Der MOC-Effekt kann helfen, Signale in Hintergrundrauschen besser zu detektieren, indem er die cochleäre Verstärkung entsprechend anpasst.
Durch die Trennung von Reflexions- und Distorsionskomponenten lässt sich genauer untersuchen, welche Quellen in der Cochlea maßgeblich durch den MOC-Effekt beeinflusst werden.
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