Bachelorarbeit, 2020
78 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Thematischer Hintergrund und Vorgehensweise
1.2 Aktueller Stand der Forschung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Das Web 2.0
2.2 Einführung Soziale Netzwerkseiten (SNS)
2.3 Digital Natives
2.4 Die soziale Netzwerkseite Instagram
2.5 Selbstdarstellung
2.6 Persönlichkeit
2.7 Extraversion
2.8 Narzissmus
3 Motive der Instagram-Nutzung
4 Hypothesen
5 Methodisches Vorgehen
5.1 Beschreibung der Stichprobe
5.2 Studiendesign
5.3 Durchführung
5.4 Zur Auswertung
6 Ergebnisse
6.1 Deskriptive Statistik
6.2 Regressionsanalysen
6.2.1 Zu Hypothese 1
6.2.2 Zu Hypothese 2
6.3 Sonstige Ergebnisse
7 Diskussion
7.1 Interpretation der Ergebnisse
7.2 Beantwortung der Forschungsfrage
7.3 Limitationen
7.4 Ausblick
8 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht, inwiefern die Persönlichkeitsmerkmale Narzissmus und Extraversion das Nutzungsverhalten von Digital Natives auf der Plattform Instagram beeinflussen. Im Fokus stehen dabei die Selbstdarstellung, die soziale Interaktion sowie die Nutzungsintensität der Plattform.
2.5 Selbstdarstellung
“There will be time, / To prepare a face to meet the faces that you meet” (T. S. Eliot, 1915)
Nachfolgend wird Selbstdarstellung definiert und dabei in unterschiedliche Formen unterschieden. Anschließend wird sie in den Kontext der sozialen Medien überführt, um ein Verständnis für die Unterschiede zwischen Offline- und Online-Welt zu schaffen.
Das Leben eines jeden Menschen wird durch die soziale Interaktion mitbestimmt und geprägt. Wann immer ein Einzelner mit einer oder mehreren anderen Personen in Kontakt tritt, hat er zahlreiche Gründe, „den Eindruck, den sie von dieser Situation empfangen, unter Kontrolle zu bringen“ (Goffman, 1969, S. 17). Grundlegend weist der Mensch die allgemeine Tendenz auf, in sozialen Situationen eine interpersonale Eindruckssteuerung zu betreiben. Diese Neigung wird auch als Impression Management, oder, wenn es sich spezifisch um die eigene Person handelt, als Selbstdarstellung bezeichnet (Mummendey, 1999; Schlenker, 2003, S. 492).
Der Begriff umfasst alle zielgerichteten Handlungen, um anderen ein bestimmtes Bild seiner Selbst zu vermitteln oder dieses in erwünschter Art zu steuern (Schlenker, 2003, S.492). Dieses Sich-selbst Darstellen ist Teil jeder sozialen Interaktion und kann daher als ein kontinuierlich ablaufendes Phänomen betrachtet werden, welches nahezu das gesamte menschliche Verhalten umfasst (Mummendey, 1990, S. 14).
1 Einleitung: Vorstellung des thematischen Hintergrunds, der Relevanz von Instagram für die Generation Y und der Forschungsziele.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der zentralen Begriffe wie Web 2.0, Soziale Netzwerkseiten, Digital Natives, Selbstdarstellung, Extraversion und Narzissmus.
3 Motive der Instagram-Nutzung: Analyse der Motivationsfaktoren hinter der Nutzung von sozialen Medien auf Basis des Uses-and-Gratifications-Approachs.
4 Hypothesen: Ableitung der wissenschaftlichen Hypothesen für die Untersuchung von Narzissmus und Extraversion auf das Nutzerverhalten.
5 Methodisches Vorgehen: Detaillierte Beschreibung der quantitativen Querschnittsstudie, der Stichprobe und der verwendeten Auswertungsmethoden.
6 Ergebnisse: Darstellung der deskriptiven Daten sowie der Regressionsanalysen zu den aufgestellten Hypothesen.
7 Diskussion: Interpretation der Studienergebnisse vor dem Hintergrund der theoretischen Grundlagen sowie Erläuterung der Limitationen.
8 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Forschungsergebnisse und kritische Reflexion des Vorgehens.
Narzissmus, Extraversion, Online-Selbstdarstellung, soziale Online-Interaktion, Web 2.0, soziale Netzwerkseiten, Instagram, Digital Natives, Millennials, Nutzungsverhalten, Persönlichkeitspsychologie, quantitative Studie, Eindruckssteuerung, soziale Medien.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen (Narzissmus und Extraversion) und dem individuellen Nutzungsverhalten auf der sozialen Plattform Instagram.
Die zentralen Felder sind die psychologischen Konstrukte von Narzissmus und Extraversion sowie deren Manifestation in Form von Selbstdarstellung und Interaktion in sozialen Netzwerken.
Ziel ist es zu evaluieren, inwiefern sich diese Persönlichkeitsmerkmale auf die Selbstdarstellung, die soziale Interaktion und die Nutzungsintensität bei Digital Natives auswirken.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie in Form einer Online-Befragung durchgeführt, die mittels statistischer Verfahren (lineare und logistische Regression) ausgewertet wurde.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Variablen, die methodische Vorgehensweise, die Präsentation der statistischen Ergebnisse und deren Diskussion im Kontext bestehender Forschung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Narzissmus, Extraversion, Selbstdarstellung, soziale Online-Interaktion und Instagram definiert.
Die Studie zeigt, dass Narzissten Instagram präferieren, um sich durch eine verstärkte Selbstdarstellung und Bildbearbeitung idealisiert darzustellen und so Aufmerksamkeit sowie Bestätigung zu erhalten.
Extravertierte Personen teilen signifikant mehr Bilder von sich und zeigen eine stärkere Tendenz zur sozialen Interaktion, indem sie häufiger auf die Inhalte anderer Nutzer reagieren.
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