Examensarbeit, 2006
66 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Metafiktion im Kontext von Paul Austers The New York Trilogy. Sie untersucht, wie metafiktionale Elemente die Konstruktionen von Realität, Identität und Sprache in den drei Romanen City of Glass, Ghosts und The Locked Room beeinflussen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Metafiktion und ihre Relevanz in der Postmoderne ein. Das erste Kapitel definiert den Begriff Metafiktion und erläutert verschiedene Forschungsansätze. Es wird außerdem eine Skala zur graduellen Unterteilung der Erscheinungsformen nach Waugh (1984) vorgestellt. Das zweite Kapitel untersucht die Bedeutung von Sprachreflexionen in den drei Romanen der Trilogie. Dabei werden die Sprachtheorien der einzelnen Protagonisten analysiert. Im dritten Kapitel wird die intertextuelle Dimension der Trilogie beleuchtet und die Beziehung zu anderen Werken wie „Wakefield“ von Hawthorne und „Walden“ von Thoreau untersucht. Das vierte Kapitel konzentriert sich auf die Autorproblematik in City of Glass und die metafiktionale Dekonstruktion der Autorrolle.
Metafiktion, Postmoderne, The New York Trilogy, Paul Auster, Sprachtheorie, Intertextualität, Autorproblematik, Dekonstruktion, Realität, Identität, Konstruktionen, Literaturtheorie, Philosophische Theorien, Detektivgeschichte, Metaphysical detective stories.
Metafiktion bezeichnet Literatur, die ihre eigene Fiktionalität thematisiert und die Grenzen zwischen Realität und Erfindung bewusst verwischt.
Auster setzt Sprachtheorien, Intertextualität und das Auftreten des Autors als Figur im Buch ein, um postmoderne Fragen nach Identität und Wahrheit zu stellen.
Ein Krimiautor wird durch einen Telefonanruf mit einem Privatdetektiv verwechselt und verliert sich bei der Beschattung eines Mannes in einer obsessiven Suche nach Identität.
Auster bezieht sich auf klassische Werke wie Thoreaus „Walden“ oder Hawthornes „Wakefield“, um seine eigenen Erzählungen als Parodien oder Echos der Literaturgeschichte zu gestalten.
Weil die klassische Detektivarbeit nicht zur Lösung eines Falls führt, sondern zur Auflösung der Persönlichkeit des Ermittlers und zur Hinterfragung der Sprache selbst.
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