Masterarbeit, 2005
79 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit analysiert die Einigungstendenzen in Afrika und untersucht, ob sich das Modell der europäischen Einigung auf die Afrikanische Union (AU) übertragen lässt. Sie vergleicht die Einigungsbestrebungen in Afrika mit denen in Europa und bewertet die Erfolgsaussichten der afrikanischen Einigung. Dabei wird die europäische Einigung als Referenzmodell betrachtet, jedoch nicht als einziges mögliches Modell.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen afrikanische Einigung, europäische Integration, Afrikanische Union (AU), Organisation für Afrikanische Einheit (OAU), African Economic Community (AEC), New Partnership for African Development (NEPAD), Konferenz für Stabilität, Sicherheit, Entwicklung und Zusammenarbeit in Afrika (CSSDCA), Panafrikanismus, afrikanischer Nationalismus, regionale Wirtschaftsintegration und die Übertragbarkeit von Integrationsmodellen.
Ja, die Afrikanische Union (AU) nimmt sich ausdrücklich die europäische Einigung zum Vorbild, um Probleme wie wirtschaftliche Unterentwicklung und kriegerische Auseinandersetzungen zu bewältigen.
Die Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) wurde als ungeeignet für moderne Problemlagen angesehen und in die Afrikanische Union (AU) umgewandelt, die eine neue Dynamik der politischen Einigung verfolgt.
Die New Partnership for African Development (NEPAD) ist eine Initiative zur Förderung der Entwicklung und wirtschaftlichen Integration innerhalb des Rahmens der afrikanischen Einigungsbestrebungen.
Ein direkter Vergleich ist methodisch schwierig, da die EU über 50 Jahre gewachsen ist, während die AU am Anfang ihrer Entwicklung steht. Der Vergleich konzentriert sich daher oft auf Grundprinzipien und Rahmenbedingungen.
Der Panafrikanismus bildet den ideellen Hintergrund der afrikanischen Einigung und strebt die Einheit aller afrikanischen Völker und Staaten an.
Zu den wichtigsten Organen gehören die Versammlung, der ausführende Rat, das Pan-Afrikanische Parlament, die Kommission und der Sicherheitsrat.
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