Masterarbeit, 2006
35 Seiten, Note: 1,3
Die Hausarbeit untersucht die Rolle des kindgerichteten Sprechens beim Erstspracherwerb. Sie beleuchtet verschiedene Spracherwerbskonzepte, insbesondere das nativistische und das interaktionistische Konzept, um die Bedeutung der sozialen Umwelt und des sprachlichen Inputs für den Spracherwerb zu bewerten. Darüber hinaus werden die Merkmale und Funktionen des kindgerichteten Sprechens untersucht, einschließlich seiner kulturellen und sozioökonomischen Variationen.
Die Einleitung stellt das Thema der Hausarbeit vor und beleuchtet die Komplexität des Spracherwerbs. Sie führt ein in die verschiedenen Spracherwerbskonzepte und die Bedeutung der sozialen Umwelt für den Spracherwerbsprozess. Kapitel 2 gibt einen Überblick über die wichtigsten Spracherwerbskonzepte, einschließlich des behavioristischen, des nativistischen und des interaktionistischen Konzepts. Kapitel 3 definiert den Begriff des kindgerichteten Sprechens und untersucht seine Merkmale, die Qualität und die Funktion. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Kritik Chomskys an der Bedeutung des sprachlichen Inputs für den Spracherwerb. Kapitel 5 untersucht den kultur- und schichtspezifischen Gebrauch des kindgerichteten Sprechens und präsentiert Beispiele aus verschiedenen Kulturkreisen. Kapitel 6 diskutiert die Frage, ob kindgerichtetes Sprechen den Spracherwerb fördert. Kapitel 7 bietet einen Ausblick auf neue Forschungsergebnisse und -methoden in der Inputforschung.
Kindgerichtetes Sprechen, Erstspracherwerb, Spracherwerbskonzepte, Nativismus, Interaktionismus, sprachlicher Input, soziale Umwelt, Kulturelle Variation, Schichtenspezifische Variation, Spracherwerbsförderlichkeit.
Es handelt sich um eine spezielle Sprechweise von Bezugspersonen, die durch höhere Stimmlage, Vereinfachungen und Wiederholungen auf das Kind abgestimmt ist.
Die Forschung ist geteilter Meinung; die Arbeit untersucht, ob diese Sprache förderlich ist oder ob Spracherwerb auch ohne diese spezifische Unterstützung möglich ist.
Chomsky (Nativismus) misst der sozialen Umwelt nur geringe Bedeutung bei und geht davon aus, dass die wesentlichen Sprachfähigkeiten angeboren sind.
Ja, die Arbeit nennt Beispiele wie die Kaluli in Papua-Neuguinea oder Gemeinschaften in Trackton, wo Kinder ohne diese spezifisch vereinfachte Sprache erfolgreich sprechen lernen.
Man unterscheidet oft zwischen der Babysprache, der stützenden Sprache (Scaffolding) und der lehrenden Sprache (Motherese).
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