Diplomarbeit, 2006
99 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Aufgabenstellung
2.1 Beispielszenario
2.2 Die Aufgabe
2.3 Anforderungen
2.3.1 Technische Anforderungen
2.3.2 Anforderungen bezüglich des Funktionsumfangs
2.3.3 Anforderungen der Zielgruppe
2.4 Abgrenzung
3 Grundlagen und Technologien
3.1 Aktuelle Werkzeuge zur Fahrzeugverwaltung im Automobilhandel
3.1.1 Dealer-Management-Systeme
3.1.2 Stand-Alone-Lösungen für die Online-Fahrzeugvermarktung
3.2 Java Plattformen für mobile und stationäre Endgeräte
3.2.1 Java 2 Micro Edition (J2ME)
3.2.2 Java 2 Standard Edition (J2SE)
3.3 Bluetooth und Java
4 Konzeption
4.1 Der Gesamtprozess
4.2 Grundsatzentscheidungen
4.2.1 Programmiersprache
4.2.2 Datenbank
4.2.3 Anforderungen an das Mobiltelefon
4.3 Anwendungsteil Mobiltelefon
4.3.1 Funktionen
4.3.2 Grundstruktur
4.3.3 Benutzeroberfläche
4.3.4 Datenverwaltung
4.3.5 Kommunikation
4.4 Anwendungsteil Personal Computer
4.4.1 Funktionen
4.4.2 Grundstruktur
4.4.3 Benutzeroberfläche
4.4.4 Datenverwaltung
5 Implementierung
5.1 Anwendungsteil Mobiltelefon
5.1.1 Klassenstruktur
5.1.2 Funktionsübergreifende Eigenschaften und Strukturen
5.1.3 Fahrzeug erfassen
5.1.4 Datenübertragung
5.1.5 Einstellungen
5.2 Anwendungsteil Personal Computer
5.2.1 Klassenstruktur
5.2.2 Datenbankzugriffe
5.2.3 Systemstart, Konfiguration, Logging
5.2.4 Benutzeroberfläche
5.2.5 Das Fahrzeug-Objekt
5.2.6 Die Fahrzeugliste
5.2.7 Das Fahrzeugformular
5.2.8 Mobiltelefonimport
5.2.9 Datenexport
6 Evaluierung der Ergebnisse
6.1 Anwendungsteil Mobiltelefon
6.2 Anwendungsteil Personal Computer
7 Schlussbetrachtung und Ausblick
7.1 Fazit
7.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die Konzeption und prototypische Realisierung eines Systems für den professionellen Online-Fahrzeugvertrieb, das den Datenerfassungsprozess durch den Einsatz eines Mobiltelefons als mobiles Endgerät vereinfacht und beschleunigt.
4.3.1.1 Funktion: Neues Fahrzeug
Diese Funktion bildet den Hauptbestandteil des Anwendungsteils. Innerhalb dieser Funktion werden die Unterfunktionen „Erstellung der Fahrzeugfotos“ und „Datenerfassung“ abgearbeitet. Die Unterfunktionen sollten vom Benutzer automatisch durchgearbeitet werden können. D.h. dass z.B. nach Erfassung der wesentlichen Daten automatisch in den Kameramodus gewechselt wird. Diese automatische Führung des Benutzers erfolgt aufgrund der heterogenen Zielgruppe. Die Handhabung sollte daher so einfach wie möglich gestaltet werden. Da bei der Erfassung eines neuen Fahrzeugs mit Hilfe des Mobiltelefons sowohl die Datenerfassung als auch die Erstellung der Bilder abgearbeitet werden müssen, bietet sich hier eine strikte Nutzerführung an. Es folgt nun die Beschreibung der Unterfunktionen der Funktion „Neues Fahrzeug“.
• Funktion: Erstellung der Fahrzeugfotos
Die Funktion ermöglicht das Erstellen von Fahrzeugbildern mit Hilfe der integrierten Digitalkamera. Die Erstellung der Fotos sollte wenn möglich dem Fotografieren mit einer normalen Digitalkamera ähnlich sein, d.h. das Fotografieren sollte im Querformat ermöglicht werden, dabei sollte das Display des Mobiltelefons als Sucher dienen (wenn möglich Vollbildmodus). Der Auslöser sollte durch sämtliche Tasten betätigt werden können, da kein klassischer „Auslöser“ wie bei einer normalen Kamera existiert.
Nach Betätigung des Auslösers sollte dem Anwender ein Vorschaubild des erstellten Fotos angezeigt werden. Der Anwender sollte dann entscheiden können, ob er das Bild speichern oder verwerfen möchte. Sollte der Anwender das Bild nicht speichern, so sollte automatisch wieder in den Kameramodus gewechselt werden. War der Anwender mit dem Bild zufrieden, sollte ihm die Auswahl gestellt werden, ob er ein weiteres Foto für das Fahrzeug erstellen möchte, oder mit der Eingabe der Daten beginnen möchte.
Je nach dem, ob ein weiteres Fahrzeugfoto erstellt werden, oder mit der Eingabe der Fahrzeugdaten begonnen werden soll, wird entweder wieder der Kameramodus aktiviert oder das Foto auf der Speicherkarte gespeichert und die Datenerfassung gestartet.
1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung des Internets im Fahrzeugvertrieb, die Problematik zeitaufwändiger Datenerfassung und die Zielsetzung, diese durch eine mobile Anwendung zu optimieren.
2 Aufgabenstellung: Definiert mittels eines Beispielszenarios den Ist-Prozess sowie die Anforderungen an das neue System hinsichtlich Technik, Funktionsumfang und Zielgruppe.
3 Grundlagen und Technologien: Gibt einen Überblick über aktuelle Fahrzeugverwaltungssysteme und erläutert die für das Projekt relevanten Java-Plattformen (J2ME, J2SE) sowie die Bluetooth-Technologie.
4 Konzeption: Beschreibt den Gesamtprozess des Systems sowie die detaillierte architektonische Auslegung beider Anwendungsteile für das Mobiltelefon und den Personal Computer.
5 Implementierung: Detaillierte Darstellung der softwareseitigen Umsetzung der Module, inklusive der Klassenstrukturen, der Bluetooth-Kommunikation und der Benutzeroberflächen.
6 Evaluierung der Ergebnisse: Reflektiert die Umsetzung des Prototypen und beleuchtet Stärken und Schwächen der gewählten Lösungsansätze.
7 Schlussbetrachtung und Ausblick: Fasst die gewonnenen Erfahrungen zusammen und diskutiert zukünftige Potenziale für die Weiterentwicklung und Vermarktung der Anwendung.
Online-Fahrzeugvertrieb, Mobiltelefon, J2ME, J2SE, Bluetooth, Datenerfassung, Java, XML, Fahrzeugbörsen, Prototyp, Softwareentwicklung, Prozessoptimierung, Gebrauchtwagenhandel, Bluetooth-API, Datentransfer
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung des Fahrzeugvertriebsprozesses für Autohändler, indem manuelle und zeitintensive Schritte der Datenerfassung für Online-Fahrzeugbörsen durch eine mobile, digital gestützte Lösung ersetzt werden.
Die zentralen Felder umfassen die mobile Softwareentwicklung mit Java, die drahtlose Kommunikation via Bluetooth, die Datenstrukturierung mittels XML sowie die Konzeption benutzungsfreundlicher Schnittstellen.
Das primäre Ziel ist die Konzeption und prototypische Realisierung einer Anwendung, die es Automobilverkäufern ermöglicht, Fahrzeugdaten und Fotos direkt am Fahrzeug mittels Mobiltelefon zu erfassen und diese drahtlos an einen PC zur weiteren Verwaltung und Veröffentlichung im Internet zu übermitteln.
Der Autor wählt einen systemorientierten Ansatz: Nach der Analyse der Ist-Situation werden Anforderungen abgeleitet, konzeptionelle Grundsatzentscheidungen getroffen, eine Systemarchitektur entworfen und diese in einem Prototyp implementiert, welcher anschließend evaluiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Grundlagenermittlung, die detaillierte Konzeption beider Systemkomponenten (Mobiltelefon-App und PC-Software) sowie deren konkrete Implementierung, inklusive Klassendiagrammen und Code-Beispielen.
Wesentliche Begriffe sind Plattformunabhängigkeit, Ressourcenmanagement (Garbage Collection bei J2ME), benutzerzentriertes Design (MVC-Muster bei J2SE) und modulare Datenschnittstellen.
Das Mediator-Pattern wird eingesetzt, um die lose Kopplung zwischen den Kollegenobjekten zu fördern und die Anzahl der gleichzeitig im Laufzeitspeicher des Mobiltelefons gehaltenen Objekte aufgrund der knappen Hardware-Ressourcen zu minimieren.
Die Übertragung in logischen Einheiten (pro Fahrzeug) gewährleistet die Datenkonsistenz: Sollte eine Bluetooth-Verbindung abbrechen, bleiben die bereits übertragenen Fahrzeuge vollständig erhalten und sind nicht wertlos.
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