Diplomarbeit, 2006
209 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Aktualität der Thematik
1.2 Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Alte und Neue Wachstumstheorie
2.2 Theoretische Relevanz von Bildung und Wissenschaft
2.3 Theoretische Relevanz von Forschung und Entwicklung
2.4 Theoretische Relevanz der Ökonomischen Leistungsfähigkeit
3 Wettbewerbsfaktoren im internationalen Vergleich
3.1 Das Fundament: Bildung und Wissenschaft
3.1.1 Auswahl der Indikatoren zur Betrachtung des Faktors Bildung
3.1.2 Inputindikatoren
3.1.2.1 Bildungsausgaben
3.1.2.2 Studienanfänger
3.1.3 Outputindikatoren
3.1.3.1 Bevölkerung mit Bildungsabschluss der Sekundarstufe II
3.1.3.2 Bevölkerung mit Bildungsabschluss im Tertiärbereich
3.1.3.3 Anteil an Naturwissenschaftlern und Ingenieuren im Tertiärbereich
3.1.4 Input-Output-Relationen im Bildungssystem
3.2 Die Umsetzung: Forschung und Entwicklung
3.2.1 Auswahl der Indikatoren zur Betrachtung des Faktors Forschung und Entwicklung
3.2.2 Inputindikatoren
3.2.2.1 Öffentliche und privatwirtschaftliche Ausgaben für Forschung und Entwicklung
3.2.2.2 Sektoralstruktur der Ausgaben für Forschung und Entwicklung
3.2.3 Outputindikatoren
3.2.3.1 Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt
3.2.3.2 Patentanmeldungen beim United States Patent and Trademark Office
3.2.3.3 Triaden-Patente
3.2.3.4 Sektoralstruktur der Patenanmeldungen
3.2.4 Input-Output-Relationen bei Forschung und Entwicklung
3.3 Die Marktergebnisse: Ökonomische Leistungsfähigkeit
3.3.1 Auswahl der Indikatoren zur Betrachtung des Faktors Ökonomische Leistungsfähigkeit
3.3.2 Inputindikatoren
3.3.2.1 Direktinvestitionen
3.3.2.2 Beschäftigung
3.3.2.3 Produktivität
3.3.3 Outputindikatoren
3.3.3.1 Bruttoinlandsprodukt
3.3.3.2 Sektoralstruktur des Bruttoinlandsprodukts
3.3.3.2 Außenhandel
3.3.3.3 Sektoralstruktur des Internationalen Handels
3.3.4 Input-Output-Relationen bei Ökonomischer Leistungsfähigkeit
4 Analyse der Zusammenhänge der Indikatoren im internationalen Vergleich
4.1 Korrelation zwischen Bildungsindikatoren und Forschung- und Entwicklungsindikatoren
4.1.1 Korrelation zwischen Inputindikatoren
4.1.2 Korrelation zwischen Outputindikatoren
4.1.3 Korrelation zwischen Input- und Outputindikatoren
4.1.4 Gesamtkorrelation zwischen den Wettbewerbsfaktoren
4.2 Korrelation zwischen Bildungsindikatoren und Ökonomischen Leistungsfähigkeitindikatoren
4.2.1 Korrelation zwischen Inputindikatoren
4.2.2 Korrelation zwischen Outputindikatoren
4.2.3 Korrelation zwischen Input- und Outputindikatoren
4.2.4 Gesamtkorrelation zwischen den Wettbewerbsfaktoren
4.3 Korrelation zwischen Ökonomische Leistungsfähigkeitindikatoren und Forschung- und Entwicklungsindikatoren
4.3.1 Korrelation zwischen Inputindikatoren
4.3.2 Korrelation zwischen Outputindikatoren
4.3.3 Korrelation zwischen Input- und Outputindikatoren
4.3.4 Gesamtkorrelation zwischen den Wettbewerbsfaktoren
4.4 Die Platzierungen der einzelnen Nationen innerhalb der Untersuchung
4.5 Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse
5 Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen
Ziel der Arbeit ist es, die Gründe und Ergebnisse für die Bildungs-, technologische und ökonomische Leistungsfähigkeit auf nationaler Ebene sowie im internationalen Vergleich zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie Faktoren wie Bildungsinvestitionen und Forschungsausgaben zusammenwirken, um die Wettbewerbsfähigkeit und das Wirtschaftswachstum zu beeinflussen, insbesondere unter Berücksichtigung der Innovations-Wertkette.
1.1 Aktualität der Thematik
Mit dem Thema die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich wird ein aktuelles und thematisch weitreichendes Problemfeld angesprochen, welches vor dem Hintergrund der stetigen Globalisierung und dem damit verbundenen globaler werdenden Wettbewerb sowie den daraus resultierenden landesspezifischen Effekten für Deutschland von zentraler Bedeutung ist. Löhne und Renditen geraten immer mehr unter Druck, Märkte werden dereguliert und Marktzugangsbeschränkungen beseitigt; der technologische Fortschritt schreitet immer schneller voran. Um hier international weiter wettbewerbsfähig zu sein, werden die Produktlebenszyklen immer kürzer.
Daraus resultiert die Notwendigkeit, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung zu erhöhen, um die Innovationen früher zur Diffusion zu bringen.
Wirtschaftliches Wachstum hängt in diesem Zusammenhang zunehmend von internationalem Handel von Waren, Dienstleistungen und Technologien ab. Diese Entwicklungstrends beeinflussen nicht unerheblich die Standortwahl der Unternehmen, wodurch die internationale, intersektorale und interregionale Verflechtung der Wirtschaft steigt. Dies führt zwangsläufig zu steigenden Anforderungen an immobile Produktionsfaktoren, hier vor allem an den Produktionsfaktor Arbeit, also die Qualität des Humankapitals. In diesem Zusammenhang kommt der Politik eine wichtige Aufgabe zu, nämlich das Setzen ökonomischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zur Sicherung der Standortqualität.
1 Einführung: Hinführung zum Thema der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im globalen Kontext und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Darstellung der wachstumstheoretischen Hintergründe und Bedeutung von Humankapital sowie FuE.
3 Wettbewerbsfaktoren im internationalen Vergleich: Detaillierte Analyse der Input- und Outputfaktoren für Bildung, Forschung und ökonomische Leistung.
4 Analyse der Zusammenhänge der Indikatoren im internationalen Vergleich: Statistische Untersuchung der Korrelationen zwischen den untersuchten Wettbewerbsfaktoren.
5 Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen: Ableitung von Empfehlungen für die deutsche Politik auf Basis der Analyseergebnisse.
Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftswachstum, Bildung, Forschung und Entwicklung, Humankapital, Innovation, Globalisierung, Patente, Arbeitsproduktivität, Direktinvestitionen, Außenhandel, Deutschland, Standortqualität, Lissabon-Strategie, Wachstumsfaktoren.
Die Arbeit analysiert die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich unter Berücksichtigung von Bildungs-, Forschungs- und ökonomischen Indikatoren.
Die zentralen Felder sind Humankapital (Bildung), technologische Innovation (FuE) und ökonomische Leistungskraft (Wachstum, Handel).
Die Forschungsfrage lautet, welche Faktoren in welchem Zusammenhang von Bedeutung sind, um die Wettbewerbsfähigkeit eines Standorts zu steigern.
Es wird eine deskriptive und analytische Vorgehensweise gewählt, die auf der Korrelation von Indikatoren und der Berechnung von Rangfolgen basiert.
Der Hauptteil analysiert die Input- und Outputfaktoren sowie deren wechselseitige Abhängigkeiten innerhalb der drei genannten Wettbewerbsfaktoren.
Die Arbeit fokussiert auf Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Humankapital, Forschung und Entwicklung sowie ökonomische Leistungsindikatoren wie das BIP.
Deutschland zeigt Stärken in der Forschung und im Außenhandel, hat jedoch Schwächen bei bestimmten Bildungs-Inputindikatoren.
Der Autor empfiehlt eine Stärkung der Innovationskraft und eine gezielte Förderung von Clustern sowie eine flexiblere Bildungspolitik.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

