Diplomarbeit, 2006
94 Seiten, Note: 1,4
1. Einleitung
1.1 Der gegenwärtige Entwicklungsstand des E-Learning
1.1.1. Definition E-Learning
1.1.2 Erforderliche Vorraussetzungen für E-Learning
1.1.3 Die Vorteile von E-Learning
1.2 Formen des E-Learning
1.2.1 Computer-Based-Training
1.2.2 Web-Based-Training
1.2.3 Virtuelle Seminare
1.3 Das Auftreten von Schwierigkeiten in E-Learningumgebungen
1.4 Das Dilemma der Motivation
2. Kriterien zur Gestaltung virtueller Lernumgebungen
2.1 Die Grundlagenbegriffe
2.1.1 Definition Multimedia
2.1.2 Behaltensleistungen durch Multimedia
2.2 Didaktische Kriterien virtueller Lernumgebungen
2.2.1 Die Grundlagenbegriffe
2.2.1.1 Definition Instruktionsdesign:
2.2.1.2 Definition didaktisches Design
2.3 Motivation durch Anwendungsorientierung in E-Learningangeboten
2.3.1 Situiertes Lernen
2.3.2 Anregung situierten Lernens in multimedialen Lernumgebungen
2.3.3 Kriterien situierten Lernens nach Ebenda
2.4 Förderung der Selbstlernaktivitäten und des Autonomieempfindens
2.4.1 Gestaltung explorativer Lernangebote
2.4.2 Charakteristische Merkmale von explorativen Lernformen:
2.5 Motivationsförderung in E-Learningszenarien
2.5.1 Kriterien zu Autonomie und Motivationsförderung nach Keller
2.5.2 Reflexion des didaktischen Ansatzes nach Keller.
2.6. Richtlinien zur Umsetzung einer benutzerfreundlichen Kursumgebung
2.6.1 Die Bedeutung der Interaktivität in E-Learninangeboten
2.6.2 Das Bildschirmlayout
2.6.3 Die explorative Oberfläche
2.6.4 Metaphern in Benutzeroberflächen
2.6.5 Mediales Textelement
2.7 Diagramme und Bilder
2.7.1 Die Abbilder
2.7.2 Funktionen von Abbildern
2.7.2.1 Die Zeigefunktion:
2.7.2.2 Die Situierfunktion:
2.7.3 Die Animation
2.7.4 Prinzip von Hypertext
2.8. Das Lernmanagmentsystem WebCT
2.8.1 Was ist WebCT?
2.8.2 Lehrende und Kursteilnehmer als Nutzer von WebCT
2.8.2.1 Lehrende (Designer)
2.8.2.2 Teilnehmer
2.8.3 Welche Möglichkeiten bietet WebCT den Seminar Designern?
3. Konzeption und Kursaufbau
3.1 Die Bedarfsanalyse
3.1.1 Film als Thema der Lehrerfortbildung
3.1.2 Die Bedeutung des Mediums „Film“ für den schulischen Unterricht
3.1.3 Verankerung des Gegenstands „Film“ im Lehrplan
3.1.4 Medienbildung und Film als Themen der Lehrerfortbildung
3.1.5 Zielbereiche für die Lehrerfortbildung
3.1.6 Geeignete Themen für die Aus und Fortbildung
3.2 Inhaltlicher Aufbau
3.2.1 Allgemeine Zielsetzung und Lernziele
3.2.2 Inhaltliche Grobziele meiner Lernumgebung :
3.2.3. Kriterien zur Gestaltung einer virtuellen Lernumgebung zum Thema „Film“
3.2.3.1 Grundsätzliche Kriterien zur inhaltlichen Konzeption
3.2.3.2 Inhaltlicher Aufbau und Gliederung der Gesamtkonzeption
4. Das Beispielkapitel-Konzeption und inhaltlicher Aufbau
4.1 Das Inhaltsverzeichnis Kapitel I
4.2 Die Einführung
4.2.1 Die inhaltliche Ebene
4.2.1.1 Der Einführungskommentar
4.2.1.2 Der Einführungstext
4.3 Der didaktische Einstiegsimpuls
4.4 Die Einstellung
4.4.1 Der inhaltliche Rahmen
4.4.2 Der didaktische Rahmen
4.4.3 Inhaltsebene des Arbeitsblattes
4.4.4 Die Arbeitsaufgabe zum Arbeitsblatt
4.4.5 Die Videosequenz
4.4.6 Der zuschaltbare Lösungstext
4.4.7 Inhalt der Videolerneinheit
4.4.8 Die didaktische Reflexion
4.5 Die Kameraperspektive
4.5.1 Der didaktische Rahmen
4.5.2 Die Arbeitsaufgabe
4.5.3 Der inhaltliche Rahmen
4.5.4.Text zur Arbeitsaufgabe
4.5.5 Die Reflexion
4.6 Kameraschwenks und Kamerafahrten.
4.6.1 Der didaktische Aufbau
4.6.2 Die inhaltliche Vermittlung
4.6.3 Der didaktische Rahmen
4.7 Die Tonebene
4.7.1 Die inhaltliche Vermittlung
4.7.2 Didaktischer Rahmen
4.7.3 Die Arbeitsaufgabe
4.8 Die Farbe
4.8.1 Die inhaltliche Ebene
4.8.2 Die didaktische Vermittlung
4.8.3 Die Arbeitsaufgabe
5. Der Kursverlauf
6. Schlußbetrachtung
Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist die Konzeption und beispielhafte Umsetzung eines multimedialen Online-Kurses zur Filmanalyse für Lehrkräfte. Die Forschungsfrage untersucht dabei, welche Kriterien bei der Erstellung professionalisierter E-Learning-Angebote beachtet werden müssen, um theoretische filmwissenschaftliche Inhalte praxisorientiert und didaktisch sinnvoll für den Schulalltag aufzubereiten.
4.4.1 Der inhaltliche Rahmen
Als diese kleinste Einheit wird häufig die Einstellung (shot), definiert als kontinuierlich belichtetes, ungeschnittenes Stück Film, angesehen. Eine Einstellung ist somit die Zeitspanne von einem Schnitt zum nächsten.
Anhand der Anzahl der Schnitte pro Film lassen sich oft schon Aussagen über den Charakter des Films treffen: Eine hohe Schnittfrequenz (viele Einstellungen) bedeutet meist auch ein hohes Erzähltempo (Actionfilme), eine kleinere Schnittfrequenz verweist auf ein langsames Erzähltempo. Zum Beispiel galten noch in den 50iger Jahren für einen durchschnittlichen Hollywoodfilm 700 bis 1 000 Einstellungen in 90 Minuten als Norm. Diese Anzahl hat sich bei den Mainstreamfilmen der neunziger Jahre fast verdoppelt. Ein Actionfilm wie zum Beispiel Terminator 2 (1991) weist ungefähr 2 000 Einstellungen auf. Das Entwicklungsende dieser Beschleunigungstendenz ist offensichtlich noch nicht erreicht. Eine Einstellung kann unter verschiedenen Gesichtspunkten genauer definiert werden. Es sind dies: Einstellungsgrößen, Kameraperspektiven, Kamerabewegungen innerhalb der Einstellung, Licht und Farbe.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den aktuellen Stand des E-Learnings und begründet die Notwendigkeit einer professionellen didaktischen Aufbereitung von Weiterbildungsinhalten für Pädagogen.
2. Kriterien zur Gestaltung virtueller Lernumgebungen: Hier werden theoretische Grundlagen wie Multimedia-Definitionen, konstruktivistische Lernansätze und Kriterien für eine benutzerfreundliche Gestaltung virtueller Umgebungen dargelegt.
3. Konzeption und Kursaufbau: Das Kapitel analysiert den Bedarf für Lehrerfortbildungen zum Medium Film und beschreibt die Zielsetzung sowie den inhaltlichen Aufbau der E-Learning-Konzeption.
4. Das Beispielkapitel-Konzeption und inhaltlicher Aufbau: Dieser Abschnitt konkretisiert die Lernmodule des Online-Kurses, wie etwa Kameraeinstellungen, Perspektiven, Tonebenen und Farbgestaltung anhand ausgewählter Filmbeispiele.
5. Der Kursverlauf: Hier wird der organisatorische Ablauf des Online-Seminars, inklusive der Kommunikation und der Bildung von Lerngruppen, detailliert beschrieben.
6. Schlußbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungssystem und dem Plädoyer für einen durchdachten Blended-Learning-Ansatz.
E-Learning, Medienpädagogik, Lehrerfortbildung, Filmsprache, didaktisches Design, konstruktivistisches Lernen, Web-Based-Training, Filmanalyse, Kameraperspektive, Blended Learning, virtuelle Lernumgebung, Medienkompetenz, Wissensmanagement, Motivation.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption und beispielhaften Realisierung eines multimedialen Online-Kurses, der Lehrkräften analytische und didaktische Kompetenzen im Bereich der Filmsprache vermitteln soll.
Zentrale Themen sind die E-Learning-Didaktik, die theoretische Filmanalyse (Kamera, Ton, Montage, Farbe) sowie die praxisnahe Gestaltung von digitalen Lerninhalten für das Lehrpersonal.
Das Hauptziel ist es, ein anwendungsorientiertes Konzept zu entwickeln, das Lehrkräften unabhängig von Zeit und Ort einen Einstieg in die medienpädagogische Arbeit mit Filmen im Unterricht ermöglicht.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung des Konstruktivismus und situierten Lernens sowie der Analyse vorhandener Videoaufzeichnungen und Fachliteratur zur Lehrerfortbildung.
Im Hauptteil werden sowohl didaktische Kriterien für virtuelle Lernumgebungen erarbeitet als auch ein konkretes Kursmodul zur Filmsprache entwickelt, das Kameraeinstellungen, Perspektiven, Tonebenen und Farbe analysiert.
Die zentralen Schlagworte sind E-Learning, Medienpädagogik, Lehrerfortbildung, Filmsprache, Filmanalyse, didaktisches Design und Blended Learning.
WebCT wurde gewählt, da es ein erprobtes Instrument ist, das anspruchsvolle webbasierte Lernumgebungen vereinfacht und vielfältige Tools zur Organisation von Kursinhalten, Kommunikation und individuellen Lernberatung bietet.
Durch die Kombination aus interaktiven Elementen, situierten Bezügen zur Lebenswelt der Lehrkräfte, individueller Tutorenbetreuung und technischer Flexibilität soll die Eigenmotivation und das Engagement der Lernenden gesteigert werden.
Der Begriff beschreibt Kamerabewegungen, die sich vom Stativ gelöst haben, um größtmögliche Dynamik zu erzielen, und wird im Kurs verwendet, um den technologischen Wandel der Filmgestaltung zu veranschaulichen.
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