Diplomarbeit, 2006
194 Seiten, Note: 1,3
A: Einleitung
1.0. Allgemeine Überlegungen zur Notwendigkeit der Studie
2.0. Kurzporträt der FH-Bochum
3.0. Methodisches Vorgehen
B: Hauptteil
1.0. Erklärende Vorbemerkungen
2.0. Der Gesamtkomplex Fachhochschule Bochum
2.1. Vergleichsparameter zur FH Bochum
3.0. Vorbemerkung zu den Einzelgebäuden
3.1. Präsentation des Gebäudes A
3.2. Präsentation des Gebäudes AW
3.3. Präsentation des Gebäudes B
3.4. Präsentation des Gebäudes C
3.5. Präsentation des Gebäudes D
3.6. Präsentation des Gebäudes E
4.0. Vergleichende Bewertung der Einzelgebäude
C: Schlussteil
1.0. Fazit und Ausblick
1.1. Optimierungsbereich: technische Lösungen
1.2. Optimierungsbereich: organisatorische Maßnahmen
1.3. Optimierungsbereich: verbessertes Nutzerverhalten
2.0. Schlusswort
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine fundierte Bestandsaufnahme des Stromverbrauchs an der Fachhochschule Bochum zu erstellen, um auf dieser Basis Abschätzungen zum Verbrauch vorzunehmen und Optimierungspotenziale aufzuzeigen, die einen verantwortungsvolleren Umgang mit Energie ermöglichen.
1.0. Allgemeine Überlegungen zur Notwendigkeit der Studie
In den letzten Jahrzehnten gerieten die „Grenzen des Wachstums“, die im ersten Bericht des Club of Rome thematisiert wurden, verstärkt ins politische und gesellschaftliche Bewusstsein. Die Erkenntnis, dass unsere Ressourcen schonend und verantwortungsvoll zu nutzen sind wurde und wird verstärkt herausgestellt. In der wissenschaftlichen Forschung und in der interessierten Öffentlichkeit wird diskutiert, wie das „Überleben zu sichern“ sei.
Ethische Appelle und ökonomische oder ökologische Studien belegen eindrucksvoll unsere dramatische Lebens- und Umweltsituation, die durch folgende Stichwörter, wie zum Beispiel: Waldsterben, Artensterben, Grundwasserverseuchung, Treibhauseffekte, Smog, Abbau der Ozonschicht (FCKW) oder nukleare Verseuchung zu charakterisieren ist.
Ein Reflex für das ständig zunehmende Bewusstsein für die Problematik der Energieversorgung und hier speziell der Stromversorgung ist auch in der stetig anwachsenden Literaturfülle zu sehen. Das Thema „Strom“ wird hierbei unter den verschiedensten politischen, ökologischen, ökonomischen, sozialen oder pädagogischen Perspektiven beleuchtet.
A: Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Studie durch allgemeine Überlegungen zur Ressourcenknappheit und dem notwendigen Bewusstsein für Energieeinsparungen, gefolgt von einer Vorstellung der FH Bochum und dem methodischen Vorgehen.
B: Hauptteil: Der Hauptteil definiert zunächst die Begriffe für die Analyse, untersucht den Gesamtkomplex FH Bochum, präsentiert detailliert die Einzelgebäude und bewertet diese vergleichend.
C: Schlussteil: Das abschließende Kapitel zieht ein Fazit aus den Analysen und formuliert konkrete Optimierungspotenziale in den Bereichen Technik, Organisation und Nutzerverhalten, um eine zukunftsweisende Energiestrategie zu ermöglichen.
Stromverbrauch, Fachhochschule Bochum, Energieeffizienz, Bestandaufnahme, Optimierungspotenzial, Strommanagement, Stromkosten, elektrische Leistung, elektrische Arbeit, Nutzerverhalten, Gebäudeanalyse, Energieversorgung, Stromzähler, Einsparpotenziale, Nachhaltigkeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der umfassenden Bestandsaufnahme, Analyse und Abschätzung der Stromverbräuche an der Fachhochschule Bochum, um daraus fundierte Ansätze für ein effizientes Energiemanagement abzuleiten.
Die zentralen Themenfelder sind die Stromversorgung von Hochschulgebäuden, die Differenzierung zwischen verschiedenen Nutzergruppen und Gebäudearten sowie die Aufschlüsselung des Verbrauchs in technische Klassen wie Beleuchtung, Pumpen oder DV-Anlagen.
Das primäre Ziel ist es, Forschungslücken in der bisherigen Energieanalyse der FH Bochum zu schließen, den Status quo zu erfassen und konkrete, praxisnahe Optimierungsvorschläge zur Senkung des Stromverbrauchs zu entwickeln.
Der Verfasser nutzt eine Kombination aus Expertenbefragungen, Begehungen der Gebäude, statistischer Auswertung von Verbrauchsdaten, physikalischer Modellierung sowie den Vergleich mit anderen Hochschulstandorten.
Im Hauptteil erfolgen die Definition relevanter Fachbegriffe, die Modellierung des Gesamtkomplexes, die detaillierte Vorstellung und Analyse der Einzelgebäude (A, AW, B, C, D, E) sowie eine vergleichende Bewertung aller Gebäudeteile.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Stromverbrauch, Energieeffizienz, Bestandsaufnahme, Optimierungspotenzial und Strommanagement charakterisiert.
Die Gebäudetypen unterscheiden sich stark in ihrer Nutzung (z.B. Labore vs. reine Verwaltungs- oder Seminarbereiche), was zu vollkommen unterschiedlichen Lastprofilen und Strombedarfen führt, die eine individuelle Betrachtung erforderlich machen.
Das Nutzerverhalten ist ein wesentlicher Faktor. Durch einfache Maßnahmen wie das bewusste Ausschalten von Geräten, Licht und Monitoren sowie das Schließen von Roll- und Fensterläden lassen sich signifikante Einsparungen erzielen, die keine hohen Investitionskosten erfordern.
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