Diplomarbeit, 2006
122 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Historische Einleitung
1.2 Aufbau der vorliegenden Arbeit
2 Zielsetzung und Aufgabe der gesetzlichen Bestimmungen
Exkurs zur Erwartungslücke
2.1 Zielsetzung des KonTraG und der darauf aufbauenden gesetzlichen Erfordernisse
2.1.1 Gesetzliche Anforderungen und deren Elemente
2.1.1.1 Das Risikofrüherkennungs- und Risikoüberwachungssystem
Exkurs zum UMAG
2.1.1.2 Die zukunftsorientierte Lageberichterstattung
2.1.2 Ausstrahlungswirkungen der gesetzlichen Anforderungen
2.1.3 Die Behandlung der Chancen und Risiken in der wirtschaftsprüfenden Praxis
2.1.3.1 Das Risikofrüherkennungs- und Risikoüberwachungssystem i.S.d. § 317 Abs. 4 HGB
2.1.3.1.1 Festlegung bestandsgefährdender Risiken bzw. Risikofelder
2.1.3.1.2 Risikoerkennung und Risikoanalyse
2.1.3.1.3 Risikokommunikation
2.1.3.1.4 Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Aufgaben
2.1.3.1.5 Einrichtung eines Überwachungssystems
2.1.3.1.6 Dokumentation der getroffenen Maßnahmen
2.1.3.2 Die zukunftsorientierte Lageberichterstattung
2.1.3.2.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des -ergebnisses
2.1.3.2.1.1 Angaben zur Absatz- und Umsatzentwicklung
2.1.3.2.1.2 Angaben zum Beschaffungsbereich
2.1.3.2.1.3 Angaben zum Produktionsbereich
2.1.3.2.1.4 Angaben zur Investition und Finanzierung
2.1.3.2.1.5 Angaben zum Personal- und Sozialbereich, zu sonstigen Bereichen und weiteren wichtigen Ereignissen des Geschäftsjahres
2.1.3.2.2 Darstellung der Lage
2.1.3.2.2.1 Die Ertragslage
2.1.3.2.2.2 Die Finanzlage
2.1.3.2.2.3 Die Vermögenslage
2.1.3.2.3 Darstellung der Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
2.1.3.2.3.1 Darstellung der Chancen
2.1.3.2.3.2 Darstellung der Risiken
2.1.3.2.3.2.1 Darstellung bestandsgefährdender Risiken
2.1.3.2.3.2.2 Darstellung sonstiger Risiken mit wesentlichem Einfluss
2.1.3.2.4 Grenzen der risikoorientierten Lageberichterstattung
2.1.4 Sonstige gesetzliche Bestimmungen
2.2. Das Transparenz- und Publizitätsgesetz (TransPuG)
2.2.1 Zusätzliche Pflichten für den Vorstand
2.2.1.1 Die Vorstandsberichterstattung
2.2.1.2 Pflichten im Zuge der Entsprechens-Erklärung zum DCGK
2.2.1.2.1 Die Entsprechens-Erklärung zum DCGK
2.2.1.2.2 Umfang der Erklärung
2.2.2 Zusätzliche Pflichten für den Abschlussprüfer
2.2.2.1 Die Prüfungspflicht im Rahmen der Entsprechens-Erklärung
2.2.2.2 Die Prüfungspflicht des Risikofrüherkennungs- und Risikoüberwachungssystems
2.2.2.3 Die Berichterstattung über überwachungsrelevante Beanstandungen
2.2.2.4 Die Berichterstattung über Bewertung und Bilanzpolitik im Rahmen des § 321 Abs. 2 S. 4 HGB
2.2.2.5 Die Erweiterung des Konzernabschlusses
2.3 Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK)
2.3.1 Risikomanagement im DCGK
Exkurs zum Sarbanes-Oxley-Act
2.3.2 Corporate Governance außerhalb großer Aktiengesellschaften
2.3.2.1 Der DCGK aus der Perspektive der kleinen und mittleren Börsen-AG
2.3.2.2 Corporate Governance in Familienunternehmen
2.3.2.2.1 Besonderheiten von Familienunternehmen
2.3.2.2.2 Problemfelder für Corporate Governance in Familienunternehmen
2.3.2.2.3 Lösungsansätze
2.3.2.2.3.1 Gesellschaftsrechtliche Regelungen
2.3.2.2.3.2 Unternehmenseigener Corporate Governance Kodex
2.3.2.2.3.3 Grenzen der Corporate Governance in Familienunternehmen
3 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die gesetzlichen Anforderungen an das Risikomanagement in Unternehmen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der gesetzlichen Bestimmungen, beginnend mit dem KonTraG, über das TransPuG bis hin zu neueren Regelungen wie dem UMAG. Die Forschungsfrage widmet sich der Frage, wie diese gesetzlichen Anforderungen die unternehmerische Praxis und die Rolle des Abschlussprüfers prägen und welche Auswirkungen sie auf die Unternehmensüberwachung und -steuerung haben.
2.1.3.1.2 Risikoerkennung und Risikoanalyse
Eine wirksame Risikoerfassung, bestehend aus Risikoerkennung und -analyse, erfordert, dass zum Einen im Vorfeld definierte Risiken und zum Anderen Risiken, die keinem vorab bestimmten unternehmensinternen oder -externen Risiko bzw. Risikofeld zugeordnet sind, erkannt werden. Voraussetzung für die Wirksamkeit der Maßnahmen ist hier insbesondere ein geschaffenes und angemessenes Risikobewusstsein aller Mitarbeiter. Dies gilt v.a. für die als besonders risikoanfällig einzuschätzenden Bereiche innerhalb eines Unternehmens. Die Schaffung und Weiterentwicklung des Risikobewusstseins der Mitarbeiter ist durch geeignete Maßnahmen unter Berücksichtigung der Individualität und des jeweiligen Risikoumfelds des einzelnen Unternehmens sicherzustellen.
Weitere tragende Säule ist die Risikoanalyse. Sie beinhaltet eine Beurteilung der Tragweite der erkannten Risiken in Beziehung auf die Eintrittswahrscheinlichkeit und die quantitativen Auswirkungen für das Unternehmen. Dazugehörend ist die Einschätzung, ob sich Einzelrisiken, die isoliert betrachtet von nachrangiger Bedeutung sind, in ihrem Zusammenwirken oder kumulierten Auftreten im Zeitablauf zu einer bestandsgefährdenden Bedrohung entwickeln können.
Zuletzt ist zu verfolgen, ob die Reaktion auf bereits erkannte Risiken ausreichend ist, oder weiterer Maßnahmen- und Kommunikationsbedarf besteht.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Themengebiet des Risikomanagements ein, beleuchtet historische Hintergründe und unternehmerische Krisen, die zu einer gesetzlichen Verpflichtung führten.
2 Zielsetzung und Aufgabe der gesetzlichen Bestimmungen: Dieses Kapitel gibt einen chronologischen Überblick über die verschiedenen Gesetzesinitiativen und deren Zielsetzung zur Verbesserung der Risikokontrolle und Transparenz.
3 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung des Risikomanagements für die Zukunft der Unternehmenssteuerung.
Risikomanagement, Risikokontrolle, KonTraG, TransPuG, Lageberichterstattung, Corporate Governance, Abschlussprüfung, Risikofrüherkennung, Risikoüberwachung, BilReG, BilKoG, UMAG, Sarbanes-Oxley-Act, Familienunternehmen, Compliance.
Die Arbeit befasst sich mit den gesetzlichen Anforderungen an das Risikomanagement in deutschen Unternehmen, insbesondere im Kontext der Unternehmensüberwachung und Berichterstattung.
Zentrale Themen sind die gesetzliche Verpflichtung zur Risikofrüherkennung, die zukunftsorientierte Lageberichterstattung sowie die Rolle des Abschlussprüfers und der Corporate Governance.
Ziel ist es, die gesetzlichen Anforderungen zu durchleuchten und aufzuzeigen, wie diese die Praxis der Risikobewältigung und -berichterstattung in Unternehmen beeinflussen.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung von Gesetzen, Rechtsnormen sowie Fachstandards wie dem IDW PS 340.
Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen (KonTraG, TransPuG, etc.), ihre Ausstrahlungswirkungen auf verschiedene Rechtsformen und die konkreten Anforderungen an Risiko- und Chancenmanagement.
Zu den prägenden Begriffen gehören Risikomanagement, Corporate Governance, Lagebericht, Abschlussprüfung und bestandsgefährdende Risiken.
Der Exkurs zum Sarbanes-Oxley-Act (SOA) beleuchtet die internationalen Auswirkungen auf deutsche US-Emittenten und zeigt, wie sich Anforderungen an die US-Rechnungslegung und interne Kontrolle auf die Unternehmenspraxis auswirken.
Familienunternehmen weisen spezifische Besonderheiten wie die Einheit von Eigentum und Unternehmensleitung auf, was zu anderen Problemfeldern führt, die eine Anpassung der Corporate-Governance-Strukturen erforderlich machen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

