Diplomarbeit, 2002
120 Seiten, Note: gut
Die vorliegende Arbeit untersucht das projizierte Selbstbild von gesunden und diabetischen jungen Erwachsenen. Sie verfolgt zwei wesentliche Zielsetzungen: Erstens wird der Einfluss von Geschlecht und Alter auf die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben, das Selbstkonzept und den Umgang mit Problemen aus entwicklungspsychologischer Perspektive beleuchtet. Zweitens erfolgt ein Vergleich gesunder und diabetischer Personen hinsichtlich Entwicklungsthemen, Selbstbild und Problemen unter gesundheitspsychologischem Aspekt.
Die Arbeit beginnt mit einer umfassenden Einleitung, die das Forschungsfeld einführt und die Relevanz der Thematik hervorhebt. Anschließend folgt ein ausführlicher theoretischer Hintergrund, der verschiedene Aspekte der Entwicklungspsychologie und Gesundheitspsychologie beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf das junge Erwachsenenalter und Diabetes mellitus. Hier werden wichtige Konzepte und Modelle diskutiert, die das Selbstbild, die Entwicklungsaufgaben und den Umgang mit Problemen im Kontext der Erkrankung beleuchten.
Im Kapitel über die Hypothesen werden die spezifischen Forschungsfragen und Annahmen der Arbeit dargelegt. Die Methodenbeschreibung gibt detaillierte Einblicke in die angewendete Methodik, die Stichprobe, die verwendeten Verfahren und die Auswertung der Daten. Die Ergebnisse werden in einem eigenen Kapitel präsentiert und detailliert analysiert, wobei sowohl entwicklungspsychologische als auch gesundheitspsychologische Aspekte berücksichtigt werden.
Die Diskussion der Ergebnisse bildet den Abschluss der Arbeit. Hier werden die gewonnenen Erkenntnisse eingeordnet, interpretiert und in den wissenschaftlichen Kontext eingebettet. Es werden auch Limitationen der Studie beleuchtet und potentielle Weiterentwicklungen angedacht.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen wie dem projizierten Selbstbild, Entwicklungsaufgaben im jungen Erwachsenenalter, Diabetes mellitus, Geschlechtsunterschieden, gesundheitspsychologischen Aspekten und dem Thematischen Apperzeptionstest (TAT) als Instrument zur Erfassung des Selbstbilds.
Ergebnisse deuten darauf hin, dass männliche Probanden einen stärkeren Fokus auf Leistung legen, während weibliche Personen ihren Interessenschwerpunkt eher im zwischenmenschlichen Bereich haben.
Diabetiker sind häufiger mit kritischen Lebensereignissen konfrontiert. Eine schlechte Stoffwechselkontrolle kann zudem die normale Lebensführung und die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben beeinträchtigen.
Der TAT ist ein projektives Verfahren, bei dem Probanden Geschichten zu Bildern erfinden. Dies erlaubt Rückschlüsse auf unbewusste Motive, Konflikte und das projizierte Selbstbild.
Dazu gehören nach Havighurst und Erikson Themen wie die Identitätsfindung, der Aufbau intimer Beziehungen, die berufliche Etablierung und die Ablösung vom Elternhaus.
Die Untersuchung zeigt, dass eine gute metabolische Kontrolle mit einem stabileren Selbstbild korreliert, während gesundheitliche Belastungen das Selbstkonzept negativ beeinflussen können.
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