Examensarbeit, 2005
83 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Effektivität von Mnemotechniken bei der Vermittlung von spezifischem Faktenwissen an Schüler einer Förderschule Schwerpunkt Lernen. Ziel ist es, die Auswirkungen ausgewählter Mnemotechniken auf die Langzeitbehaltensleistung der Schüler zu analysieren. Die Arbeit will einen Beitrag zur Erweiterung des Methodenrepertoires im Unterricht für Förderschüler leisten.
Die Einleitung gibt einen Überblick über die Bedeutung des Gedächtnisses für das Lernen und die Herausforderungen, die sich aus der immer komplexer werdenden Informationsgesellschaft für das Lernen ergeben. Die Arbeit stellt die Problematik der geringen Behaltensleistungen von Förderschülern im Vergleich zu Regelschülern dar und führt die zentrale Forschungsfrage ein: Können Mnemotechniken die Gedächtnisleistung von Förderschülern verbessern?
Kapitel 2 widmet sich der Funktionsweise des menschlichen Gedächtnisses. Es werden die wichtigsten Gedächtnismodelle vorgestellt, die für das Verständnis der Mnemotechniken relevant sind, wie beispielsweise das Mehrspeichermodell und die Theorie der Verarbeitungstiefe.
Kapitel 3 beleuchtet Prozesse und Faktoren, die das Einprägen und Erinnern aus dem Langzeitgedächtnis beeinflussen, wie Organisation der Lernsituation, Bildhaftigkeit und elaborative Verarbeitung. Außerdem werden Erkenntnisse zur Gedächtnisleistung von Förderschülern vorgestellt.
Kapitel 4 behandelt verschiedene Mnemotechniken, die im Unterricht eingesetzt werden können, um die Speicherung und den Abruf von Wissen zu erleichtern. Es werden beispielsweise die Geschichtentechnik und die Schlüsselwortmethode beschrieben.
Kapitel 5 leitet aus den theoretischen Grundlagen die Fragestellung der Arbeit ab und formuliert die Forschungshypothesen.
Kapitel 6 beschreibt die Methodik der empirischen Untersuchung. Es werden die Untersuchungsmethode, der Versuchsaufbau und die Auswahl der Stichprobe erläutert.
Kapitel 7 präsentiert die Ergebnisse der empirischen Untersuchung und analysiert die Daten.
Kapitel 8 diskutiert die Ergebnisse und ihre Implikationen für die Unterrichtspraxis. Es werden die methodischen Grenzen der Untersuchung betrachtet und ein Ausblick auf weitere Forschungsfragen gegeben.
Mnemotechniken, Gedächtnis, Langzeitgedächtnis, Förderschule, Schwerpunkt Lernen, Behaltensleistung, Lernpsychologie, Unterrichtsmethoden, empirische Untersuchung.
Mnemotechniken sind Lern- und Gedächtnistechniken, die durch Bildhaftigkeit oder Organisation helfen, Informationen sicher im Langzeitgedächtnis zu speichern.
Förderschüler mit Schwerpunkt Lernen haben oft Defizite in der Gedächtnisleistung; Mnemotechniken können helfen, diesen Nachteil beim Speichern von Faktenwissen auszugleichen.
Dabei wird ein unbekanntes Wort mit einem ähnlich klingenden, bekannten Bild verknüpft, um die Behaltensleistung durch visuelle Assoziationen zu steigern.
Visuelle Informationen werden laut der dualen Kode-Theorie besser verarbeitet als rein verbale, was das Einprägen komplexer Inhalte erleichtert.
Die Arbeit untersucht anhand einer Unterrichtseinheit zu den Bundesländern, ob Schüler das Wissen durch Mnemotechniken auch über einen längeren Zeitraum sicher reproduzieren können.
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