Examensarbeit, 2005
74 Seiten, Note: 2.0
Die Zulassungsarbeit analysiert Klettern als Schulsport unter Einbezug trainings- und bewegungswissenschaftlicher Aspekte. Dabei wird die Bedeutung der Motorik, die Rolle der Beweglichkeit und Kraft sowie die neuronalen Aktivierungsprozesse im Zusammenhang mit Kletterbewegungen beleuchtet. Die Arbeit untersucht zudem die Zusammenhänge zwischen Motorik und Wahrnehmung, wobei die Bedeutung koordinativer Fähigkeiten, die Phasen des motorischen Lernens und die Rolle der Selbst- und Fremd- sowie Körperwahrnehmung im Kletterprozess betrachtet werden.
Kapitel I befasst sich mit den leistungssteigernden Faktoren einer Kletterhandlung. Dabei wird die Bedeutung der Motorik, der Beweglichkeit und der Kraft im Klettersport analysiert. Kapitel II untersucht die Zusammenhänge zwischen Motorik und Wahrnehmung, insbesondere die Rolle der koordinativen Fähigkeiten und das motorische Lernen beim Klettern. Das dritte Kapitel widmet sich den sozial-affektiven Aspekten des Kletterns, wobei die Auswirkungen des Klettersports auf die Sozialisation und die Persönlichkeitsentwicklung beleuchtet werden. Kapitel IV zeigt die Umsetzung von Klettern im bayerischen Sportlehrplan auf und beleuchtet die Bedeutung von Klettern im Kontext der schulischen Gesundheitsförderung.
Klettern, Schulsport, Motorik, Beweglichkeit, Kraft, Koordination, Wahrnehmung, Körperwahrnehmung, Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung, Sportlehrplan, Gesundheitsförderung.
Klettern ist eine ganzheitliche Bewegungsform, die Grundbedürfnisse der Bewegung anspricht und Schülern ermöglicht, motorische Herausforderungen sowie individuelle Grenzerfahrungen in einem gesicherten Rahmen zu erleben.
Es werden insbesondere die Kraftfähigkeiten (Maximalkraft, Schnellkraft, Kraftausdauer), die Beweglichkeit sowie koordinative Fähigkeiten und die neuronale Aktivierung der Muskelfasern trainiert.
Die sportartnormierende Position orientiert sich an spezifischen Leistungsanforderungen des Sports, während die bewegungspädagogische Position das Erfahren von Raum, Schwerkraft und individueller Entwicklung in den Vordergrund stellt.
Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Kletterpartner lernen Schüler Verantwortung zu übernehmen, Vertrauen aufzubauen und individuelle Bedürfnisse mit denen des Partners abzustimmen.
Klettern schult die Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie das Gleichgewicht in der vertikalen Bewegung, was zu einer verbesserten Körperbeherrschung und Sinnesschärfung führt.
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