Diplomarbeit, 2004
116 Seiten, Note: Sehr gut
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Dekonstruktion als philosophischem Ansatz und ihrer Bedeutung für Ethik und Politik. Sie untersucht, wie die Dekonstruktion die traditionellen Grenzen zwischen Philosophie und Literatur, Theorie und Praxis, Subjekt und Objekt auflöst. Dabei wird insbesondere auf den Zusammenhang zwischen Dekonstruktion und autobiographischem Schreiben eingegangen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Fragestellung und die Herangehensweise. Kapitel 1 analysiert das Werk von Gasché und seine Konzeption von "A system beyond being". Kapitel 2 beleuchtet Habermas' Theorie des philosophischen Diskurses der Moderne. Kapitel 3 beschäftigt sich mit Rortys Kritik an der Dekonstruktion und untersucht die Beziehung zwischen Dekonstruktion und Pragmatismus. Kapitel 4 befasst sich mit der Kritik an Gasché, Habermas und Rorty. Kapitel 5 untersucht die ethischen und politischen Implikationen der Dekonstruktion. Kapitel 6 analysiert Cavells Werk "A Pitch of Philosophy" und seine Verbindung zur Dekonstruktion. Kapitel 7 schließlich untersucht die Dekonstruktion der Autobiographie und ihre Rolle im Denken von Derrida.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Dekonstruktion, Ethik, Politik, Autobiographie, Singularität, Alterität, Philosophie, Literatur, Pragmatismus, Transzendentalität und Kontextualisierung. Sie analysiert die Werke von Jacques Derrida, Rodolphe Gasché, Jürgen Habermas und Richard Rorty sowie Stanley Cavell.
Die Dekonstruktion zielt darauf ab, festgefahrene Strukturen und Gegensätze in Texten und im Denken aufzulösen, um verborgene Hierarchien und Voraussetzungen freizulegen.
Die Dekonstruktion fordert eine Anerkennung der Singularität des Anderen und eine Offenheit gegenüber dem Fremden (Alterität), was als ethische Grundlage dient.
Autobiographisches Schreiben wird als Strategie genutzt, um die Grenzen zwischen privatem Philosophieren und öffentlicher Theorie zu verwischen.
Habermas sieht in der Dekonstruktion eine Verwischung der Gattungsgrenzen zwischen Philosophie und Literatur und warnt vor einem Verlust an rationaler Argumentationskraft.
Alterität bezeichnet die radikale Andersheit des Anderen, die nicht durch bestehende Begriffe oder Konzepte vollständig angeeignet werden kann.
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