Examensarbeit, 2006
96 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Examensarbeit befasst sich mit der Frage, ob Mädchen und Jungen im Sportunterricht unterschiedlich lernen. Sie analysiert die aktuelle Befundlage zu geschlechtsspezifischen Handlungsmustern im Kontext des kooperativen Lernens im Sportunterricht. Dabei werden theoretische Grundlagen des sozialen Lernens und der Unterrichtsmethode „Kooperatives Lernen“ beleuchtet. Die Arbeit untersucht, welche Rahmenbedingungen und Wirkungsaspekte des kooperativen Lernens im Sportunterricht zu berücksichtigen sind und welche Herausforderungen sich aus der Anwendung dieser Unterrichtsmethode ergeben.
Die Einleitung stellt die Problemstellung und die Vorgehensweise der Arbeit dar. Kapitel 2 beleuchtet den Geschlechterdiskurs in der Sportpädagogik und diskutiert den Begriff „Koedukation“ sowie die Bedeutung von Geschlechtertypisierung im Kontext der peer-culture. Kapitel 3 und 4 befassen sich mit den theoretischen Grundlagen des sozialen Lernens und der Unterrichtsmethode „Kooperatives Lernen“. Kapitel 5 analysiert die aktuelle Befundlage zu geschlechtsspezifischen Handlungsmustern beim kooperativen Lernen in einem peer-basierten Sportunterricht. Kapitel 6 beschreibt den empirischen Untersuchungsansatz, der zur Klärung der Fragestellung eingesetzt wird. Kapitel 7 präsentiert die Untersuchungsergebnisse der Videoanalysen von zwei Lerngruppen.
Koedukation, Sportunterricht, Geschlechtertypisierung, Peer-culture, soziales Lernen, kooperatives Lernen, Handlungsmuster, Videoanalyse, qualitative Forschung, Einzelfallanalyse
Die Arbeit analysiert geschlechtsspezifische Handlungsmuster und zeigt, dass Interessen, Leistungsfähigkeit und soziale Interaktionen zwischen den Geschlechtern variieren können.
Es ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schüler in Gruppen gemeinsame Ziele verfolgen. Merkmale sind positive Interdependenz, individuelle Verantwortlichkeit und Spielraum für Entscheidungen.
Obwohl gemeinsamer Unterricht Standard ist, wird im Sport oft über Vor- und Nachteile diskutiert, da körperliche Unterschiede und tradierte Rollenbilder hier besonders deutlich werden.
In der Peer-Group finden oft Geschlechtertypisierungen statt, die das sportliche Handeln und die gegenseitige Wahrnehmung von Mädchen und Jungen stark prägen.
Es fördert soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Kommunikation, die in der heutigen Gesellschaft und Arbeitswelt als Schlüsselqualifikationen vorausgesetzt werden.
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